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Ende des Katholischen Fickverbots?

Der Hei­lige Vater hat in sei­ner jüngs­ten Buch­pu­bli­ka­tion erklärt, dass, selbst wenn er es wollte, er nicht gegen das Zöli­bat ange­hen könne, schließ­lich habe Gott das so gewollt.

Unterm Strich bedeu­tet das nur, dass Bene­dikt nicht ratio­nal erklä­ren kann, wozu die­ses Gebot besteht, aber Gott wird schon seine Gründe haben. Diese Ansicht bezwei­feln jetzt 144 Katho­li­sche Theo­lo­gen öffent­lich und for­dern die Fick­frei­gabe für Pries­ter. Ent­we­der aus ratio­na­ler oder öko­no­mi­scher Sicht – schließ­lich gehen der Katho­li­schen Kir­che in Deutsch­land sowohl Schafe als auch Hir­ten aus.

War das zu platt aus­ge­drückt? Okay, dann machen wir es mal lite­ra­risch. Herr Reich-​Ranicki, bitte: 

Keine Kommentare zu „Ende des Katholischen Fickverbots?“

  • Moin,

    ich hab mir den Film erspart, aber mal ganz ehr­lich? Wür­dest Du Haw­kins erklä­ren, warum er das Uni­ver­sum zu klein emp­fin­det?

    Warum glaubst Du, dass man dem Papst beim Zöli­bat wider­spre­chen kann? Bist Du eigent­lich katho­lisch? Die, die es kön­nen, haben es gemacht, nur lei­der hast Du nicht annä­hernd die Ahnung, warum und wie sie es machen?

    Unterm Strich bedeu­tet das eigent­lich nur, dass Du die Argu­men­ta­tion des Paps­tes nicht ver­stan­den hast.

    Und eigent­lich hast Du von Katho­li­ken keine Ahnung, oder?

    Wür­dest Du Dich in den Islam, in die Phy­sik oder in ande­ren Din­gen, von Denen Du keine Ahnung hast, so ein­mi­schen?

    Sorry, wenn ich mich im Ton ver­grif­fen habe, aber mir geht es ein­fach auf den Keks, dass Men­schen, weil sie Pres­se­mel­dun­gen über den Papst beur­tei­len, sich zu Kri­ti­kern auf­spie­len, obwohl sie keine Ahnung über die Mate­rie, die ähn­lich kom­plex wie Natur­wis­sen­schaft ist, haben.

    Gruß

    ALex

    Alex - 05.02.2011 um 0:47 Uhr - Antworten
    • Wo habe ich denn etwas davon geschrie­ben, dass man dem Papst wider­spre­chen oder nicht wider­spre­chen kann? Warum soll ich Ste­phen(?) Haw­kins irgend­et­was erklä­ren? Und inf­wie­fern ist für diese Frage meine Kon­fes­sion über­haupt von Wich­tig­keit? Von Pres­se­mit­te­li­gun­gen über den Papst ist hier auch gar keine Rede. Ich denke, der letzte Absatz schießt weit über den vor­lie­gen­den Text hin­aus.

      De facto ist es doch so, dass der Papst als Papst und nicht als Pri­vat­per­son von der Una­b­rück­bar­keit vom Zöli­bat gere­det hat, weil er von Gott befoh­len sei (was eine Inter­pre­ta­tion einer Bibel­stelle ist), und da er als Papst unfehl­bar ist, haben andere ihm Unter­ge­bene da kei­nen Ein­spruch zu erhe­ben. Das ist doch die Dok­trin der Katho­li­schen Kir­che.

      Carsten - 05.02.2011 um 1:55 Uhr - Antworten

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