Vodafone – der lange Arm des britischen Geheimdienstes? "Selbst die Bundesregierung hat offenbar Zweifel am Date... http://t.co/gAng07ADi9

Archiv für den 22. Juni 2011

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ach wie schön: Die Kan­z­lerin wirft der FDP ein Leck­erli hin und stellt Steuersenkun­gen in Aus­sicht. So irgend­wann vor 2013.

Had­mut Danisch befasst sich umfassend mit der Geschichte der gescheit­erten Kinderporno-Zugangserschwerungsgesetzesinitiative von Ursula von der Leyen. Von der Leyen und ihre Mitar­beiter gin­gen damals

irrtüm­lich davon aus, daß das gesamte Inter­net – und das wurde auch explizit so gesagt – auf URLs beruht, weil das eben das ist, was man beim Benutzen eines Browsers oben als Auswahlkri­terium wahrn­immt. Sie nah­men an, daß allem, was man im Inter­net angucken kann, ein-eindeutig ein URL zuge­ord­net ist, über den man den Inhalt ein­deutig sper­ren kann. Sieht man auf einer Web­seite Kinder­pornos, dann ist der URL, den der Browser dazu oben anzeigt, genau das ein­deutige und prob­lem­lose Sper­rkri­terium, nah­men sie an. Und wenn man den Host­na­men sperrt, dann damit eben ein­fch alle URLs, in denen er vorkommt.

Eva Her­man hat vor dem Bun­des­gericht­shof ihre Klage wegen falscher Wider­gabe ver­loren. Der BGH sagte, sie sei richtig zitiert wor­den. Da war Frau Her­man wohl vom Inhalt dessen, was sie gesagt hat, etwas überrascht.

Das Wort der Woche für Friedrich Küp­pers­busch ist Ver­trauensfrage:

Und während ich mir die Frage stelle: Merkt man schon, dass es heute kürzer hell ist als gestern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

The interior monologue of Gill the goldfish

Lesezeichen

  • Koch-Mehrin: Das Ende der Lügen | Sprachlog — Nur, falls es jemand immer noch nicht ver­standen hat: Deutsch­land wird im Forschungsauss­chuss des Europa­parla­ments durch eine über­führte wis­senschaftliche Betrügerin repräsen­tiert. Die Botschaft, die Koch-Mehrin und ihre Unter­stützer in den Führungs­gremien der FDP damit an Wis­senschaft und Gesellschaft senden, ist kristal­lk­lar: Ihr könnt uns mal. Eure Regeln gel­ten nicht für uns. Wir sind unan­tast­bar. Wir lügen und betrü­gen, und wenn wir auf­fliegen, hal­ten wir kurz inne, um euch ins Gesicht zu spucken. Und dann machen wir da weiter, wo wir aufge­hört haben.
  • Ecuador: Niebel und die Indi­aner | ZEIT ONLINE — Es schien wie ein großes Missver­ständ­nis. Fünf Jahre lang hatte Niebel als Gen­er­alsekretär das Eigen­in­ter­esse zum Markenkern seiner Partei geformt. Jetzt stand er einem Min­is­terium vor, dessen Markenkern der Altru­is­mus war.
  • Anti-Terror-Gesetze: Min­is­ter set­zen FDP unter Druck — Ser­vice — sueddeutsche.de — Die Europäis­che Union leit­ete ein Ver­fahren gegen Deutsch­land wegen fehlen­der Umset­zung der EU-Richtlinie zur Vor­rats­daten­spe­icherung ein, wie die Min­is­ter bestätigten. Die EU-Kommission in Brüs­sel hat als erste Stufe des Ver­tragsver­let­zungsver­fahrens zunächst eine Stel­lung­nahme des Bun­desjus­tizmin­is­teri­ums angefordert.
  • Burschen­schaffner « Lars Reineke — Schwer atmend rumpelte er in unser Raucher­abteil, warf sein Reisegepäck auf ein Sitzpol­ster und kramte einen kleinen, bestick­ten Stoff­beu­tel aus einer Seit­en­tasche seines Ruck­sacks. Daraus ent­nahm er einen 20-Mark-Schein und eine selb­stge­drehte Zigarette, die er sich umge­hend anzün­dete. Erst­mal dur­chat­men. Soviel Zeit musste sein.
  • Und die Eulen wollen wir auch zurück! « Ste­fan Nigge­meier — Diese Kam­pagne wurde maßge­blich von den bei­den „Bild”-Leuten betrieben, die heute aus­geze­ich­net wer­den sollen. Zu dieser Kam­pagne gehörte es, dass Paul Ronzheimer, ein 25-jähriger Jour­nal­ist, der sein Handw­erk auf der Axel-Springer-Akademie gel­ernt hat, nach Griechen­land reiste und — in den Worten meines Kol­le­gen Michalis Pan­telouris: “sich auf dem Athener Syntagma-Platz fotografieren ließ, wie er vor demon­stri­eren­den Men­schen, die nicht mehr wis­sen, wie sie ihre Fam­i­lien ernähren sollen, mit Drachmen-Scheinen wedelte wie mit Bana­nen vor Affen im Zoo.”
  • Anti-Raucher-Kampagne: Qual kommt von Qual­men — SPIEGEL ONLINE — War­nun­gen auf Zigaret­ten­pack­un­gen sind weltweit Stan­dard, doch Raucher nehmen die uni­for­men Auf­drucke kaum noch wahr. Das dürfte sich bald ändern, denn der Trend geht zu Warn­bildern von erschreck­ender Deutlichkeit.
  • Eon-Aufsichtsrat berät Atom­wende: RWE geht vor Gericht | RP ONLINE — Die Energiekonz­erne RWE und Eon haben die erste Klage gegen die umstrit­tene Bren­nele­mentes­teuer ein­gere­icht. Eine RWE-Sprecherin sagte am Mittwoch, die soge­nan­nte Sprungk­lage sei bere­its am Dien­stag dem Finanzgericht München zugestellt wor­den. Sie kor­rigierte damit frühere Angaben, wonach der Konz­ern erst am Mittwoch Wider­spruch gegen die Steuer ein­le­gen wollte.
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