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Archiv für den 5. September 2011

Können Sie das lesen?

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Wolf­gang Kubicki kon­sta­tiert, die FDP habe kein Westerwelle-Problem, son­dern ein Marken-Problem. Ich glaube ja, sie hat beides.

Der deutsche Innen­min­is­ter Friedrich warnt wieder ein­mal vor islamistis­chen Anschlä­gen in Deutsch­land.

Fred­die Mer­cury wäre heute 65 geworden.

Die Kom­men­ta­toren jaulen wieder, dass die Land­tagswahl in Meck-Pomm so wenige inter­essieren würde. Als ob das jeman­den inter­essieren würde.

Und während ich mir die Frage stelle: Surft der Friedrich eigentlich auf der 9/11-Welle? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Das Entschiedenste

Wir waren ja vor kurzem für ein paar Tage auf der Krim, falls ich das noch nicht erzählt haben sollte. Jeden­falls ist mir bei war­men Wet­ter in Deutsch­land aufge­fallen, dass T-Shirts in der Hitze so gar nicht mehr gehen. Mir wird unheim­lich schnell warm da drunter und sie kleben dann fix am Kör­per. Ich habe es fast schon meinem genetis­ches Naturell ange­lastet. Kurze Hem­den tra­gen war viel angenehmer. Auf der Krim, sprich in der Ukraine, war das aber inter­es­san­ter Weise anders: Ob man T-Shirts trug oder Hem­den, das machte keinen großen Unter­schied. Bei­des war gle­ich warm und es klebte nichts auf der Haut. Und fix braun wurde man auch da unten. Als wir dann zurück in Deutsch­land waren, war das Wet­ter zunächst beschei­den, inzwis­chen ist die Wärme wieder zurück — und es klebt wieder.

Irgend­wie sowas muss hier auch passiert sein:

Lesezeichen

  • NDR — Zapp Blog » Blog Archiv » “Die Zeiten des Schweigens sind vor­bei” — Joachim Löw ist ein Mann der klaren Ansage. Spätestens seit ein paar Tagen weiß das nicht nur Philipp Lahm, son­dern auch jeder gewöhn­liche Bah­n­fahrer. Von der September-Ausgabe des Bahn-Magazins “mobil” – einem Gratis-Heftchen, das in vie­len Zügen aus­liegt und der Bahn als schickes Image-Accessoire dient – blickt Herr Löw mit entschlossenem Charme in die Augen der Reisenden. Wenig über­raschend präsen­tieren sich Bahn-Chef Rüdi­ger Grube und Löw im Heft als fre­undliche, mod­erne Chefs, und das Gespräch ist dann auch nicht weiter der Rede wert. Allein Philipp Lahm sei Dank, dass das soge­nan­nte Inter­view phasen­weise eine gewisse Komik erhält.
  • “Nur Men­schen, die unglück­lich sind und zu wenig lachen, sind von Radioak­tiv­ität bedroht” | Tele­po­lis — Wer mut­maßen möchte, welche Maß­nah­men eine der Atom­lobby hörige Regierung in einer über den Geld­nexus ver­mit­tel­ten Gesellschaft zum Schutz ihrer Bürger nach einer Reak­torkatas­tro­phe untern­immt, kann dies anhand der aktuellen poli­tis­chen Bes­tim­mungen des japanis­chen Staates für die Region Fukushima studieren: Nichts.
  • Ham­burger Liebe: Meiner lieb­sten Fre­undin. * Dear friend. — Liebe Emily, vor eini­gen Tagen hast du mich ver­lassen. Nicht frei­willig, das weiß ich. Denn wenn du gekonnt hättest, wärst du mir auf ewig treu geblieben. Du warst meine beste und treueste Freundin.
  • Wort und Totschlag : Im Drit­ten Reich trug die Sprache dazu bei, die Men­schen abzus­tumpfen : fluter.de — Auch das Gänse­füßchen war ein Nazi. Und der Schrift­steller und Philologe Vic­tor Klem­perer hat es ent­larvt. Jenes schein­bar so unschuldige Satzze­ichen hat im Drit­ten Reich gewaltig Kar­riere gemacht und sich der Sprache der Machthaber angeschmiegt. Pro­pa­gan­daschreiber benutzten Anführungsze­ichen in einem Maße, das vorher, in der Weimarer Repub­lik und im Kaiser­re­ich, nicht üblich gewe­sen war. Sie markierten damit nicht nur ein­fach die wörtliche Rede, son­dern sie woll­ten die in Gänse­füßchen geset­zten Wörter mit hämis­cher Ironie als ange­maßt und erlogen brandmarken.
  • Geld und Abschiebung — taz.de — Am Ende war es vor­bei mit der Ironie. Den Haupt­preis, einen Kof­fer mit 4.000 Euro, in der Hand, blickte die Gewin­nerin voller Ernst in die Kam­era und wandte sich mit ein­dringlicher Stimme an die Nation: “Nieder­lande, seht ihr jetzt, was ich euch zu bieten gehabt hätte?” Soeben hatte die Stu­dentin Gulis­tan, Tochter kur­dis­cher Arme­nier, das Finale der kon­tro­ver­sen Quizshow “Weg van Ned­er­land” (Raus aus den Nieder­lan­den) im öffentlich-rechtlichen Sender VPRO für sich entschieden.
  • Leichen­teile an Amerikas Küste — Elf abge­tren­nte Füße — Wis­sen — sueddeutsche.de — Seit Jahren wer­den an der nor­damerikanis­chen Pafizikküste immer wieder Leichen­teile angeschwemmt — immer sind es Füße, immer stecken sie in Turn­schuhen. Treibt ein Serien­mörder sein Unwe­sen, der seine Opfer zer­stück­elt? Rechtsmedi­ziner haben eine andere Erklärung.
  • Erneuter HIV-Fall in der US-Pornobranche — “Die Kon­sumenten wollen Sex ohne Kon­dome” — sueddeutsche.de — Die mil­liar­den­schwere US-Erotikindustrie scheint unbelehrbar. Befür­worter einer Kon­dompflicht für Porn­odarsteller hof­fen, dass die HIV-Infektion von “Patient A” ein Umdenken bewirkt. Doch Akteure und Pro­duzen­ten warten ungeduldig darauf, dass das vorüberge­hend ver­hängte Drehver­bot aufge­hoben wird und wieder gefilmt wer­den kann. Ohne Gummi.
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