Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.

Archiv für den 24. November 2011

R.i.p. Georg Kreisler (1922–2011)

Guten Morgen

Morgenkaffee

Kris­t­ian Schulze fragt, wieso bei den Ermit­tlun­gen um den Mord an einer Polizistin durch die soge­nan­nte NSU mit der Ver­mu­tung einer Beziehung­stat hausieren gegan­gen wird. Abge­se­hen davon legt Wiefel­spütz Bun­desin­nen­min­is­ter Friedrich den Rück­tritt nahe.

Kurt Kister erläutert, wieso er Obama für eine Ent­täuschung hält.

In Eng­land müssen sich Polizis­ten laut Gericht gewisse Belei­di­gun­gen gefallen lassen.

Ralf Schuler schreibt, dass Deutsch­land angesichts der Haushalt­slage viel stärker sparen müsste — aber das wolle nie­mand in Angriff nehmen.

Die Katholis­che Kirche will ihren Weltbild-Verlag verticken.

Und während ich mir die Frage stelle: Wäre es nicht was Gutes, den Thalias dieser Welt etwas Starkes, wenn auch weniger Prof­ita­bles ent­ge­gen zu hal­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Georg Schramm bei Occupy Frankfurt

Kein Pardon — Das Musical

Man kommt ja zu nichts mehr dieser Tage. Ich wollte noch erzählen, dass wirim Düs­sel­dor­fer Capi­tol Hape Ker­kel­ings Musical-Version von Kein Par­don angeschaut haben. Wer die Gele­gen­heit hat, kann sich das ruhig antun.
Denn für ein neues Musi­cal ist das Stück sehr sym­pa­thisch. Ich habe mich keine Sekunde während der Vorstel­lung gelang­weilt und das trotz ein paar Nick­e­ligkeiten. Mich hat eigentlich kein Sänger son­der­lich begeis­tert, das hat mich ver­wun­dert. Ich habe in wesentlich kleineren Pro­duk­tio­nen schon bessere Stim­men gehört. Enrico de Pieri als Haupt­darsteller ragt sogar noch etwas her­aus: Er kommt nahe an die im Film von Hape Ker­kel­ing gespielte Haup­trolle ran, weiß daneben stimm­lich einen Ein­druck zu hin­ter­lassen. Die anderen Stim­men und die Hand­lung hat man schnell vergessen.

Dirk Bach hat eine unglaubliche Büh­nen­präsenz, ihm fliegen die Sym­pa­thien des Pub­likums ger­adezu ent­ge­gen, dabei nimmt man ihm den abge­halfterten Show­mas­ter, wun­der­bar im Orig­i­nal von Heinz Schenk gespielt, irgend­wie nicht ab. Aber so ist das mit allen Rollen: Sie hinken den Darstel­lun­gen im Film hin­ter­her, keine kann den Schat­ten abw­er­fen. Die Beset­zung Wolf­gang Trepp­n­ers als Opa habe ich gar nicht ver­standen. Im Musi­cal ist der Opa weder so kautzig wie Dirk Dautzen­berg im Orig­i­nal, noch stim­mich beein­druck­end. Die Frauen­rollen spie­len lei­der keine son­der­liche Rolle.

Den­noch: Unter­hal­tung, die in Deutsch­land ihres­gle­ichen sucht. Keine Frage.

Nachtgeschichten

Die Nachtgeschichten von heute

  • Fall Gut­ten­berg: Er war’s gar nicht — FAZ | Der Baron ist wieder da: Karl-Theodor zu Gut­ten­berg will von Betrug und Vor­satz immer noch nichts wis­sen — wenn sich jeder so her­ausre­den wollte, müsste man das Strafrecht ändern.
  • Star­bucks’ Kampf um den deutschen Markt — manager-magazin.de | es gibt ein Land, das Schultz bis­lang nicht erobern kon­nte. Aus­gerech­net in der Kaf­feetrinker­na­tion Deutsch­land hat er bis­lang nur 150 Fil­ialen eröffnet und jahre­lang unprof­ita­bel gewirtschaftet. Bis 2010 häufte der Konz­ern hierzu­lande gut 76 Mil­lio­nen Euro Ver­luste an, seit­dem dürfte noch einiges dazugekom­men sein. Mehrfach musste die Konz­ern­mut­ter Kap­i­tal nachschießen.
  • Comeback-Kampagne: Gut­ten­berg bleibt unglaub­würdig | FTD.de | Der CSU-Politiker, der mehr Tal­ent zur Selb­st­darstel­lung hat als zum Erre­ichen poli­tis­che Ziele, weist den Betrugsver­such bei seiner Dok­torar­beit weit­er­hin zurück. Er pocht auf seine alte Behaup­tung, wonach er nur über­fordert gewe­sen sei, chao­tisch gear­beitet habe und die Fam­i­lie ihn bedrängt habe. Mal abge­se­hen davon, dass man jeman­den mit solchen Defiziten ungern in Regierungsver­ant­wor­tung sieht: Seine Recht­fer­ti­gung, die die hohe Zahl der kopierten Stellen nicht erk­lären kann, ist auch acht Monate nach seinem Rück­tritt nicht glaubwürdiger.
  • Pfef­fer­spray » Euphemis­mus, Polizei, Schutzwaffe, Über­set­zung, Waffe » neusprech.org | Angesichts der Konzen­tra­tion, in der die Polizei diesen Stoff ein­setzt und der daraus resul­tieren­den bru­talen Wirkung, darf die Ver­wen­dung des Begriffes jedoch als grob fahrläs­sig gelten.
  • Query­ol­ogy: Googles ehe­ma­liges Geschäftsmod­ell | ctrl+verlust |
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