Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.

Archiv für April 2012

Nachtgeschichten vom 1. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Eie Rose ist eine Rose ist eine Rose: Und wenn eine Partei, die kaum einer mehr ernst nimmt, eine andere Partei nicht ernst nimmt, dann…

Malte Weld­ing erscheint die Urhe­ber­rechts­de­batte ein notwendi­ger Reini­gung­sprozess zu sein.

Beim Sur­f­guard wird das Piratenpartei-Bashing — und Bash­ings bei der FAZ zeigen immer an, dass das Gegen­teil der Mei­n­ung der Zeitung befür­wortenswertes enthält — kri­tisiert, wobei vielle­icht noch inter­es­san­ter festzustellen ist, dass mit­tler­weile Blogs dur­chaus, wie in diesem Fall das Regner-Interview auf BR, das anson­sten unterge­gan­gen wäre, the­menset­zend sein kön­nen. Langer Satz.

Und während ich mir die Frage stelle: Was wird denn aus Lind­ner, wenn er nochmal scheit­ert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Nachtgeschichten vom 2. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Gestern lief in der ARD “Der Sturz. Honeck­ers Ende”, ein Film um ein Inter­view mit Mar­got Honecker, die immer noch nicht wahr haben will, dass die DDR qua Unrechtsstaat gescheit­ert ist, son­dern meint, er sei von frem­den Mächten gestürzt wor­den. Mein weiß ja gar nicht, wenn man sich mit Mar­got Honecker befasst, ob man argu­men­ta­tiv auf das, was sie sagt einge­hen soll, oder Mitleid haben soll oder irri­tiert über ihre die Tragö­dien anderer ver­ach­t­ende, ste­henge­bliebene Ansichten sein soll, und ist es unterm Strich alles. Im Osten des Lan­des fragt man sich dabei auch, ob ein solches Inter­view nicht die Sym­pa­thieen für die DDR nährt. Man kann das eine aber nicht ohne das andere haben. Die Debatte über den Unrechtsstaat DDR ist noch nicht, aber sicher irgend­wann been­det. Der Kern ist hier­bei, dass die DDR nicht als dem Kap­i­tal­is­mus gegenüber­ste­hen­der Sozial­is­mus Unrechtsstaat ist, son­dern sie war ein Unrechtsstaat, weil es keine Gewal­tenteilung gab, was den Einzel­nen Men­schen dem Staat gegenüber zur völ­li­gen Macht­losigkeit, selbst was seine Men­schen­rechte angeht, verurteilte.

Whit­ney Hous­tons als Com­back gedachter und als Fare­wall anlaufender, let­zter Film ist ange­laufen.

Ste­fan Nigge­meier irri­tiert, wie beim Han­dels­blatt dank Ver­bre­itung von Hek­tik Fehler kaschiert wer­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist der Sozial­is­mus ern­sthaft noch etwas anderes als ver­gan­gener Staat­sir­rgang? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Demokratiemißverständnisse

Sven Sor­gen­frey bemüht sich um eine sach­liche Auseinan­der­set­zung mit Patrick Dörings Ausspruch “Tyran­nei der Masse”. Aber wer in diesem Zuge Sätze schreibt wie

Die Net­zge­meinde hat ihn dafür mit einem Shit­storm bedacht

muss sich nicht wun­dern, wenn er selbst nicht ernst genom­men wird. Um Dörings Punkt stark zu machen, muss man sagen: Der Angriff­spunkt der Piraten­partei ist, dass Basis­demokratie vielle­icht fairer ist als Frak­tion­szwang, aber immer noch latent die Diskri­m­inierung der Mehrheit über die Min­der­heit innehat.

Aber auch ander­swo stößt der Demokratiebe­griff weit­er­hin an begrif­fliche Gren­zen, so schreibt Björn Boehning:

wenn wir nicht darauf zählen kön­nen, dass demokratis­che Entschei­dun­gen auch akzep­tiert wer­den, dann sind wir auch mit mehr Par­tizipa­tion­s­möglichkeiten keinen Zen­time­ter vorangekommen

Wie gesagt: Wenn demokratis­che Entschei­dung nur eine Mehrheit­sentschei­dung darstellt, kann das immer noch eine Diskri­m­inierung sein. Der mod­erne Begriff der Demokratie ver­weist auf einen Staat als Rechtsstaat, der nicht auf fun­da­men­tal­is­tis­che, son­dern begrün­dete Argu­men­ta­tio­nen zurück­greift. Ein solcher Demokrat gibt kein Ver­sprechen ab, Mehrheit­sentschei­dun­gen kri­tik­los zu akzep­tieren. Das ist auch gar nicht sys­tem­notwendig, wie Boehn­ing meint.

Nachtgeschichten vom 3. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Was waren das noch für Zeiten, als so eine Mel­dung noch für einen Skan­dal sorgte: Dioxin in Eiern in NRW ent­deckt.

Ulrich Horn sieht im Vorge­hen der NRW-FDP eine möglicher­weise länger geplante Insze­nierung.

Thomas Hor­nauer zieht vor Ste­fan Nigge­meier den Schwanz ein. Haupt­sache mal mit Anwalt Kohle einge­fordert haben.

Und während ich mir die Frage stelle: Sollte man als Blog­ger nicht gle­ich einen Anwalt ein­stellen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Nachtgeschichten vom 4. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Bei der Klatschkri­tik ist man auf Suche nach Killer­bak­te­rien in den bun­ten Seiten.

In Sach­sen hat der dor­tige Land­tag ein NPD-Mitglied in einen NSU-Ausschuss gewählt — mit deut­lich mehr Stim­men als die NPD selbst hat.

Eigentlich ist der NRW-Landtagswahlkampf ja schon ange­laufen, aber auf dem im let­zten Wahlkampf so brisan­ten Wir-in-NRW-Blog bleibt es ruhig. Dabei fällt das CDU-Wahlkampf-Resümee von Ulrich Horn bis­lang alles andere als auf­bauend aus.

Anne Will und kann nicht, Teil 587

Und während ich mir die Frage stelle: Wann schreien die ersten in der FDP eigentlich nach West­er­welle als Ret­ter? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Nachtgeschichten vom 5. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

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