Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.
Lesezeichen vom 25. Januar 2015
  • Depres­sio­nen: Die geheime Logik der Volk­skrankheit
  • Rauf Cey­lan: “Wir machen aus dem Islam eine Ausländer-Religion” “Struk­turell kom­men wir in Deutsch­land gut voran: Wir haben deutschsprachi­gen Islam-Unterricht in Schulen und die Aus­bil­dung von Ima­men. Es gibt eine mus­lim­is­che Begabten­förderung. Die Akademik­erzahlen steigen. Das ist alles gut so. Doch gle­ichzeitig wach­sen die Äng­ste in der Mehrheits­ge­sellschaft. Das ist para­dox. Das Prob­lem liegt darin, dass wir die soziale Basis nicht geschaf­fen haben. Wir brauchen den Dia­log in der Nach­barschaft.” Japp.
  • KZ Auschwitz: Zeitzeuge Yehuda Bacon erin­nert sich “Ob das Erzählen am Ende etwas bringt? […] Ich sage mir manch­mal: Es kann die Men­schen zum Guten erschüttern.”
  • Ste­fan Nigge­meier: Marten­stein lässt noch ein­mal die Sparschweine für den Islam ster­ben Der Tagesspiegel ver­brät mal wieder unhin­ter­fragt irgen­dein längst demask­iertes Gerücht.
  • Hans Hoff: Grüne Kotze, dicke Tit­ten — und Jo Groebel “man stellt sich prompt genüsslich vor, dass man das, was man hier ger­ade sieht, Friede Springer oder Math­ias Döpfner zum Anschauen gibt. Gerne würde ich sehen, wie deren Gesichter ent­gleisen, wenn sie erleben, was in ihrem Namen so alles angestellt wird. […] Irgend­wann sind alle ganz offen­bar hackedicht, doch da ist der Höhep­unkt noch längst nicht erre­icht. „Wollt ihr dat sich die Biggi so richtig nackig macht“, fragt Ikke und holpert durchs Stu­dio […] Gegen das, was hier im Namen von Axel Springer ver­anstal­tet wird, geht RTL als Arte unter den Boule­vard­kanälen durch. ”
  • Pegada: Auf­marsch gegen “Amerikanisierung des Abend­lan­des” ““Wir kön­nen nicht auseinan­der­hal­ten, wer Geg­ner, wer Befür­worter ist”, hatte ein Polizeis­precher zum Auf­takt gesagt. […] Nach Ansicht von Kirchen, Parteien, Gew­erkschaften und antifaschis­tis­chen Grup­pen steckt hin­ter Pegada ein “kruder Zusam­men­schluss” von Ver­schwörungs­the­o­retik­ern, Neon­azis und gewalt­bere­iten Hooligans.”
Lesezeichen vom 24. Januar 2015
Lesezeichen vom 23. Januar 2015
Die Bilder einer Kamera filmen

Guten Morgen

Morgenkaffee

Das US-Justizministerium hat Indi­an­er­stäm­men den Anbau das Kon­sum­ieren von Mar­i­huana erlaubt. Bis­lang weiß noch keiner, was das Ganze soll.

Ben freut sich auf die Houellebecq-Lektüre.

Neusprech.org sollte man ab und an auch inten­siv lesen. Heute: Rou­tin­ev­erkehr, ein vom BND zur Ver­schleierung der eigentlichen Rechtsver­let­zung einge­set­zter Begriff.

Und während ich mir die Frage stelle: Ob man in Deutsch­land wohl eine lokal begren­zte Mar­i­hua­naer­laub­nis für übergewichtige Lock­enköppe durch­set­zen kann? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 21. Januar 2015
  • Kan­inchen­züchter kri­tisieren den Papst Made my day: “Nach Papst Franziskus’ Äußerung, Katho­liken müssten sich nicht wie „Kar­nickel“ ver­mehren, meldet sich Deutsch­lands höch­ster Kan­inchen­züchter zu Wort: Die Aus­sage des Pap­stes sei pauschal und unnötig.”
Guten Morgen

Morgenkaffee

Sehr gut: Pegida-Make-up-Tipps. Von sowas brauchen wir unbe­d­ingt noch mehr von.

Bei 11freunde inter­viewt man den Doku­men­tarfilmer Max Meis über seinen Film über die Wilde Liga Biele­feld.

Thomas Hochmann schreibt im Ver­fas­sungs­blog über eine ver­meintliche Ungle­ich­be­hand­lung von Reli­gion­ssatire in Frankre­ich.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie sieht Satire wohl in 20 Jahren aus? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der Demo­ti­va­tion­strainer Guil­laume Paoli hat herausgefunden:

Es sind keine Experten nötig, um zu wis­sen, weshalb ein gelang­weil­ter junger Mann aus seinem Kuh­dorf aus­reißt. Bloß, vor vierzig Jahren wäre er in einer Hippie-Kommune gelandet; heute taucht er als Geiselschlächter in Syrien wieder auf. Es ist die Jugen­dre­volte in Zeiten ihrer Unmöglichkeit, die Meta­mor­phose von Lust­prinzip in Todestrieb.

Vielle­icht gibt man den Experten doch noch eine Chance. Die waren aber auch nicht bei der Sendung Gün­ter Jauch zuge­gen, zu der Nils Minkmar nicht erk­lärt, weswe­gen sie bei aus­bleiben­der Tiefe irgend­wie rel­e­vant sei, aber immer­hin schlägt er einen Bogen von der Protestkul­tur der 1970er zu den aktuellen Pediga-Protesten:

Damals dachten weite Teile der Intellek­tuellen und der Studieren­den, dass – während Willy Brandt Bun­deskan­zler war – der Faschis­mus über West­deutsch­land kom­men würde. Kap­i­tal und Mil­itär und die CSU wür­den hier wieder eine Dik­tatur errichten. Wer das nicht fand, galt als Abwiegler und Kon­formist. Damals ent­stand das deutsche poli­tis­che Fernse­hen, zur Recherche, zur Aufk­lärung, zur deut­lichen Fest­stel­lung dessen, was ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Was ist eigentlich aus dem DPF gewor­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 16. Januar 2015
  • In den Medien muss sich fast alles ändern Hauke Brunck­horst: [Medien und Jour­nal­is­ten] “waren die willi­gen Voll­strecker der glob­alen Ide­olo­gie des Neolib­er­al­is­mus und haben die kri­tis­chen Stim­men an die Periph­erie gedrängt und zum Schweigen gebracht. Der Satz, der 2002 in einem Leitar­tikel der FAZ stand, ist kein Zufall­str­e­f­fer, son­dern Aus­druck einer glob­alen Medi­en­hege­monie: “Wenn Eltern Ihrem Säugling die Anstren­gung des Saugens dadurch erle­ichtern, daß sie die Öff­nung der Babyflasche ver­größern, legen sie den ersten Grund­stein für man­gel­nde Leistungsbereitschaft.””
  • Thomas Geisel gefährdet Rechts­frieden’ Der Präsi­dent des Ver­wal­tungs­gerichts Düs­sel­dorf hält so gar nichts vom Pop­ulis­mus des Oberbürgermeisters.
  • NSA-Ausschuss: Peter Schaar beschreibt seine Sicht auf Spähaf­färe
Lesezeichen vom 15. Januar 2015
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Vor 5 Jahren