Guten Morgen allerseits!

Autorenarchiv

Lesezeichen vom 16. Oktober 2014

Lesezeichen von heute
Kaffeeschlürfer 8: Das Zeitalter der neuen Qualität

Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Bun­desregierung wird von einer Fam­i­lie aus dem Jemen, die Opfer eines Dro­ne­nan­schlages gewor­den sind, verk­lagt, weil sie behaupten, der Angriff sei unter Ein­beziehung einer US-Basis in Deutsch­land von sich gegangen.

Eine Sendereihe, die man im Hin­terkopf behal­ten sollte, ist die vom SWR3 pro­duzierte bet­rifft. Gestern schon ver­linkt, heute die näch­ste Empfehlung: Die Hol­zlüge [ Video ]. Der Inbe­griff des Umwelt scho­nen­den und Gemütlichkeit erzeu­gen­den Heizens droht, ein Schuss ins Knie zu werden.

In der AfD gibt es rel­a­tiv viele Einzelfälle von Frem­den­feindlichkeit, so Bernd Lucke, aber sie ziehe keine Recht­sradikale an. Nee, is klar.

Und während ich mir die Frage stelle: Muss man sich einen kleinen rechten Pöbel in der demokratie warm hal­ten, der immer dafür sorgt, dass die bloß pop­ulis­tis­chen Parteien kaputt gehen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 15. Oktober 2014

Sennheiser will never be the same

Guten Morgen

Morgenkaffee

Chris­t­ian Bar­tels fand die RTL-Fußballberichterstattung am gestri­gen Abend blam­a­bel.

Wo wir ger­ade beim Fußball sind: Ein Quadro­copter hat das Spiel Ser­bien gegen Alban­ien abbrechen lassen.

Schöne, runde Geschichte: Jugendliche Räu­ber geben ger­aubtes Handy zurück, weil es ihnen zu alt ist, woraufhin das Opfer mit dem Handy die Polizei ruft, um die Jungs fes­t­nehmen zu lassen.

Und während ich mir die Frage stelle: Was für einen Schaden nähme eigentlich der deutsche Fußball, wenn man mal nicht zur EM fährt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Dave Eggers — The Circle

buchleser

Die frisch geback­ene Uni-Abolventin Mae kommt auf Anraten ihrer Fre­undin bei der größten, Infor­ma­tio­nen sam­mel­nden Firma unter. Gle­ich zu Beginn wird sie her­zlich begrüßt, auf die Wichtigkeit der Gemein­schaft im Unternehmen eingeschworen, während man gle­ichzeitig all ihre per­sön­lichen Infor­ma­tio­nen abgreift, die ver­füg­bar sind. Mae verin­ner­licht bere­itwillig die Arbeit­sat­titüde mehr und mehr und fällt die Kar­ri­ereleiter hoch. Das führt allerd­ing zu Prob­le­men im pri­vaten Bereich.

Eggers Roman ist eine neuzeitliche Mis­chung aus Orwells 1984 und Rhues Die Welle. Lei­der ist das hoch hin­aus wol­lende, aber geist­lose und klis­chee­hafte Buch strun­zlang­weilig geraten.

Lesezeichen vom 14. Oktober 2014

Lesezeichen von heute
  • Wie der Kreml Kri­tiker unter Druck setzt und auss­chal­tet “Die Pub­lizistin Julija Latyn­ina polemisiert in dem Mitte Sep­tem­ber in der „Nowaja Gaseta“ erschiene­nen Text gegen die Idee, es gebe eine dem ange­blich see­len­losen Westen ent­ge­genge­set­zte, ursprüngliche rus­sis­che Kul­tur.” Nun droht der Zeitung das Aus.
  • Carta — Jour­nal­is­mus wäre genug Ste­fan Aigner: “Wer vom „Wan­del des Jour­nal­is­mus“ redet, sollte sich darüber Gedanken machen, wie man diesen ver­lore­nen Boden wieder gut­machen und Glaub­würdigkeit zurück­er­lan­gen kann. Er sollte sich darüber Gedanken machen, wie man Leser, Hörer oder Zuschauer wieder dazu bringt, die jour­nal­is­tis­che Arbeit wertzuschätzen. Nur so kann es näm­lich gelin­gen, sie auch davon zu überzeu­gen, dass diese Arbeit finanziert wer­den muss und dass sie es wert ist, dafür zu bezahlen. Dafür braucht es keine Media Entre­pre­neure, die unternehmerisch denken oder zwang­haft mit der eige­nen Selb­stver­mark­tung beschäftigt sind, son­dern Jour­nal­is­ten, die ihren Job mit Lei­den­schaft machen, unab­hängig von wirtschaftlichen Erwä­gun­gen, Mar­ket­ingstrate­gien und durchkap­i­tal­isiertem Denken. Dafür wäre Jour­nal­is­mus genug.”
  • ▶ Glenn Green­wald: Why pri­vacy mat­ters Sehr anschauliche Rede.
  • Nieder­sach­sen: CDU warnt vor Homo­sex­uellen an Schulen — Queer.de “Es sei falsch, Antworten zu The­men zu geben, “die die Kinder gar nicht beschäfti­gen”. ” Das kön­nte der Sargnagel der Math­e­matik an nieder­säch­sis­chen Schulen sein.
  • links vom 14.10.2014 — wirres.net “nico lumma beschreibt seine moti­va­tion für ein blatt zu schreiben, das gewohn­heitsmäs­sig manip­uliert, lügt, schlampt und exis­ten­zen zer­stört, damit, dass er „viele men­schen“ erre­ichen möchte. die leser seines blogs sollen aber offen­bar von der neuen kolumne auf bild.de nicht erre­icht werden.”
Guten Morgen

Morgenkaffee

Flusskiesel trinkt mit Flöte und Schorle ein Albert Heijn basic pre­mium lager.

Inter­es­sante Grafik: Die Kalt­mi­eten in Deutsch­land gemessen am Einkom­men.

Der Bas­tard hat alle ver­wen­de­ten Stücke aus dem let­zen Tatort “Im Schmerz geboren” in eine Playlist gepackt: Drei Stun­den Unterhaltung.

Und während ich mir die Frage stelle: Sendet die ARD bald einen Bil­dungsvideo­textticker, damit man noch mitkommt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 13. Oktober 2014

Lesezeichen von heute
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