Guten Morgen allerseits!

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An die Boerse

Was so an einem vor­beizieht: Die Boerse ist tot. Lang lebe die Boerse. Während sich GVZ-Geschäftsführer Matthias Leonardi einen Satz vor­raunt, den aller­höch­stens er selbst glaubt

Der eine oder andere wird sich nun über­legen, ob er weiter eine Strafe riskieren will

sind bei einem Nach­fol­ger der Boerse nach eigener Zäh­lung bere­its wieder 2,5 Mio. “Piraten” an Bord. Und es gibt noch andere, die in let­zter Zeit aus dem Boden gestampft wurden.

Christian Steiffen vom NDR geschnitten?

Chris­t­ian Steif­fen ist bei der November-Ausgabe von Ham­burg Sounds aufge­treten. Zusam­men mit Valerie Sajdik sang er erst­mals das Lied “Du und ich” live. Aber so recht passt das dem NDR nichts ins Bild:

Drei Frauen, drei starke Stim­men — drei Stun­den tolle Musik, so lässt sich der Mon­tagabend in der Alton­aer Fab­rik zusammenfassen.

Ja, äh, unter der Prämisse, dass man unter den Tisch fallen lässt, dass auf der Bühne auch ein Mann gesun­gen hat, lässt sich das so zusam­men fassen. Das sollte man sich mal in umgekehrter Kon­stel­la­tion trauen. Oder hat das Pub­likum den Sänger nicht wahrgenom­men:

Drei Sän­gerin­nen haben am Mon­tagabend das Pub­likum von Ham­burg Sounds verza­ubert — mit san­ften Tönen, starken Stim­men und Tex­ten, die unter die Haut gingen.

Natür­lich gehen auch die Texte von Chris­t­ian Steif­fen irgend­wie unter die Haut, aber das hätte ich so auch nicht in den Text geschrieben. Jeden­falls kur­siert das Gerücht, als solle sein Auftritt in der Hör­funknachbeschal­lung am Sam­stag dem Schnitt zum Opfer fallen.

Da fra­gen wir doch mal nach.

Lesezeichen vom 13. November 2014

Lesezeichen vom 12. November 2014

Lesezeichen vom 11. November 2014

The right coordination

I hope no guy is present at that time:

Guten Morgen

Morgenkaffee

Oh, toll, da ist wieder einer, der Kant nur so halb ver­standen hat:

Siegfried J. Schmidt warnt: Die Wahrheit spielt sich nur in unseren Köpfen ab.

Äh, na, das ergibt sich ja schon aus der Def­i­n­i­tion von Wahrheit, im Sinne der Übere­in­stim­mung der Erken­nt­nis und Gegen­stand, dass bei­des im men­schlichen Hirn stat­tfindet. Ich kenne jetzt auch keinen, der was gegen­teiliges behauptet. Das Prob­lem im Groben: Wenn alles Bull­shit ist, ist auch die Behaup­tung, alles sei Bull­shit, Bullshit.

Apro­pos Bull­shit: Singy kan­nte ich bis­lang auch nicht. Wer das ist?

AOL pays him a six-figure salary for-for doing what, exactly? “Watch­ing the future take shape across the vast online land­scape,” Shingy says. “I fly all around the world and go to conferences.”

Apro­pos Bull­shit: Ste­fan Nigge­meier wid­met sich nach spiegelblog.net auch der Ebola-Panikmache der Qual­itätsme­dien .

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den über­am­bi­tion­ierte Frisuren bei Ver­rück­ten immer wichtiger? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 10. November 2014

 

Lesezeichen vom 9. November 2014

Der Igel im Nebel

Wenn Eltern früher in der Sow­je­tu­nion ihre Kinder mal wieder so richtig fer­tig machen woll­ten, dann ließen sie sie Trick­filme für Erwach­sene schauen. Zum Beispiel: Der Igel im Nebel .

Ein Igel ist mit Warenje im Beu­tel auf dem Weg zu seinem Fre­und, dem Bären, um Sterne zu zählen, wird von einem Uhu erschreckt, den er als “Psy­cho” betitelt, rennt einem weißen Pferd in den Nebel hin­ter­her, bei dem es ihm inter­essiert, ob es ertrinkt, wenn es im Nebel ein­schläft, fällt auf der Suche nach seinem ver­loren gegan­genen Beu­tel in einen Fluß, kommt den­noch irgend­wie beim Bären an, über­re­icht ihm seinen Beu­tel und endet als Demen­zkranker. Zwei Wochen später wird er von Pilzsamm­lern ent­deckt oder so.

Im Stadtzen­trum von Kiew wurde 2009 eine Statue des Igels errichtet. Kein Witz.

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