Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.

Lesezeichen vom 17. Dezember 2014

Lesezeichen vom 16. Dezember 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der Dezem­ber rauscht aber unge­mein an einem vor­bei. In 10 Tagen ist schon Heilig Abend, ich habe ger­ade mal zwei Wei­h­nachtsmärkte durch Vor­beis­chlen­dern mitgenom­men, die Geschenke sind teils noch nicht ein­mal angedacht und heute Mor­gen kommt hier die Sonne raus, als wär’s das Frühlingserwachen.

Wet­ten, dass ..? war wohl wieder so schlimm, wie man es unter Lanz jeder Zeit erwarten musste. Mich stört ja immer das Aus­ruhen der Kom­men­ta­toren auf ver­meintlichen All­ge­mein­plätzen, die aber nur das Ver­weigern eigener Den­kleis­tun­gen aus­drückt. Anders bei der Wiener Zeitung:

Dass es dann aus­gerech­net Her­mann Maier war, der als erster vorzeitig “zum Flieger musste” war nur einer der selb­stiro­nis­chen Momente an diesem an Nos­tal­gie und Wehmut dur­chaus nicht armen unwider­ru­flich let­zten “Wet­ten, dass..?”-Abend. […] All das Gerede von den verän­derten Fernse­hge­wohn­heiten, all das Beschwören des sozusagen am natür­lichen Lebensende ange­langten Show-Dinosauriers und natür­lich das Gefasel von der Unmöglichkeit, heute noch Fernse­hen für die ganze Fam­i­lie machen zu kön­nen: Es sind in Wahrheit nur leere Floskeln. Fakt ist: Die Leute haben nach wie vor einen Bedarf an gut gemachtem Fernse­hen und sie lieben Shows, die sie unter­hal­ten und bei denen sie sich als Zuschauer ver­standen fühlen.”

Und: Ja, das darf und sollte man auch nach der let­zten Folge des Schlachtschiffs noch kritisieren.

Bücher schreiben ist nicht so ihr Ding, aber diese affizierten, leicht verklemmten All­t­ags­be­tra­ch­tun­gen, die machen Johanna Ador­ján bemerkenswert: Män­ner in Großstädten.

Und während ich mir die Frage stelle: Kom­men die Öffis mal wieder auf den Trichter, dass man Enter­tainer langsam auf­bauen muss, weil Mod­er­a­toren keine Shows abliefern kön­nen und hat Her­mann Maier den let­zten Flieger nach Öster­re­ich über­haupt gekriegt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Adriana Altaras — Doitscha

buchleser Dieses Buch hat mich doch sehr irri­tiert. Es wird von Kri­tik­ern dur­chaus gelobt, nur kann ich dem nichts abgewin­nen. Eine jüdis­che Mut­ter hat ihr Fam­i­lien­leben, dass von der ener­gis­chen Auseinan­der­set­zung ihres Sohnes David mit dem mün­ster­ländis­chen Vater geprägt ist, zu organ­isieren. Hier­brei tre­f­fen Tem­pera­ment und Iden­titäts­find­ung aufeinan­der.
Es fehlt dem Buch an sprach­lichem Niveau, wobei es nicht boden­los schlecht for­muliert ist, nur eben reizarm, nicht erhel­lend, platt. Es ist eine Art Gaby Hau­upt­mann für eine jüdis­che Pro­tag­o­nistin. Wenn diese allerd­ings jüdisch als genetisch vererbt betra­chtet und auch sonst jüdisch eher ein Acces­soir als Überzeu­gung ist, verkommt die ganze Geschichte zu Plapperei.

Lesezeichen vom 13. Dezember 2014

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