Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.

Lesezeichen

  • Schuldenkrise & Bienen­ster­ben | Clap-Club — Kon­stan­tin Neven DuMont wirkt getrieben. Ein Unternehmer, der endlich unternehmen will. Aber auch ein Mann, der noch Ter­mine hat. An diesem Tag erwartet er noch seinen Vater. Beru­flich. Man will über das kün­ftige Ver­hält­nis zum Ver­lag sprechen. Der Junior hält sich an die im Herbst getrof­fene Vere­in­barung: Bis zu seinem offiziellen Auss­chei­den Ende Juni keine öffentlichen Äußerun­gen mehr über den väter­lichen Ver­lag. Doch es fällt ihm sichtlich schwer. „Man ist so hin– und herg­eris­sen“, windet er sich. „Ich möchte auf keinen Fall als Stre­i­thansel ange­se­hen wer­den. Auf der anderen Seite will man sich auch nicht alles gefallen lassen.“ Sein „Umfeld“ rate ihm, den Streit zu vergessen und sich auf das Neue zu konzen­tri­eren. „Ich hab natür­lich immer noch das Gefühl, ich muss dann noch so ein biss­chen …“ Er bricht den Satz mit einem Lachen ab.
Guten Morgen

Morgenkaffee

Peer Stein­brück fordert beim Auftritt einer neuen SPD-Troika einen Mar­shall Plan für Griechen­land.

Phoenix überträgt gle­ich live die Murdock-Anhörung. Brisant, nach­dem gestern der erste Jour­nal­ist, der über den Abhörskan­dal berichtet hatte, tot aufge­fun­den wurde.

Die USA sind in 6 Tagen pleite, wenn kein Kom­pro­miss gefun­den wird.

Und während ich mir die Frage stelle: Waren die Stones nicht die, die schon längst hät­ten abtreten sollen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Thilo Sar­razin ist bei einem Auftritt in Kreuzberg ver­trieben worden.

Nach­dem Sil­vana Koch-Mehrin offen­sichtlich den juridis­chen Weg zur Rück­er­lan­gung ihres Dok­tro­grades beschre­iten möchte, stellt sich die Frage, ob es in Deutsch­land möglich ist, seinen Dok­tor­grad auf dem Rechtsweg wieder zu bekom­men, auch wenn die dazuge­hörige Arbeit wis­senschaftlichen Stan­dards nicht entspricht.

Christoph Süß beschäftigt sich mal mit den über­flüs­si­gen Ratingagenturen:

Und während ich mir die Frage stelle: Wieviel Kredit hat Koch-Mehrin eigentlich bei der FDP? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen

Lesezeichen

Guten Morgen

Morgenkaffee

Es soll eine Tablette für einen HIV-Schutz Het­ero­sex­ueller geben.

Friede­mann ver­lässt Ehrensenf. Joah.

Der deutsche Lit­er­aturbe­trieb ist klein und inzes­tuös, und alle tre­f­fen sich ständig auf Drinks, ins­beson­dere in Berlin, und jeder verkneift sich seine Ver­risse, um unan­genehme Sit­u­a­tio­nen auf Cock­tail­par­tys zu vermeiden.

Hät­ten wir das auch geklärt.

Und während ich mir die Frage stelle: Das ist aber jetzt defin­i­tiv das Som­mer­loch, woll? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen

  • GEMA zen­siert meinen Film in Deutsch­land » netzpolitik.org — Die US-Künstlerin Nina Paley war zuletzt zur Open Knowl­edge Kon­ferenz in Berlin zu Besuch und fand dabei her­aus, dass ihr Spielfilm “Sita sings the blues” von der GEMA auf Youtube zen­siert wird. Das wun­derte und verärg­erte sie, da sie alle Rechte gek­lärt hat und in einer Crowdfunding-Aktion mehr als 55.000 Dol­lar einge­sam­melt hat, um die Musik im Film frei zu kaufen und den Film unter einer Cre­ative Com­mons Lizenz zu veröffentlichen.
  • Kampagnen-Kamikaze bei der ARD « Ste­fan Nigge­meier — [Bei der ARD] wurde offen­bar flächen­deck­end Panik ange­ord­net, um auf einen Angriff mit einem Gege­nan­griff reagieren zu kön­nen. Das Aus­maß des Aktion­is­mus ist in jün­gerer Zeit einzi­gar­tig, und auch den Kol­le­gen, die deshalb auss­chwär­men, um Kro­nzeu­gen wie mich anzus­prechen, ist nicht allen wohl bei dem, was sie da tun (müssen).
  • Lieber Christoph Keese — SIXTUS.CC — Hier­mit stelle ich in Rech­nung: Online-Lizenz für das Por­trait­foto “Markus Hünd­gen” zur Ver­wen­dung unter der Domain presseschauder.de…
  • Google plant die Super-Datenbank — Gelassen­heit durch Kom­pe­tenz — So titelte gestern die SZ, die ZEIT ebenso deut­lich mit “Google will Nutzer­pro­file direkt verkaufen”. FeFe ist drauf ange­sprun­gen und auf Twit­ter rollt jetzt noch ein Empörungst­sunami. Ganz schlimm, was Google da macht. Man sollte es in Google­mort umbe­nen­nen. Aber mal im Ernst, was is da dran, is das ne Ente, über­triebene Empörung oder will Google tat­säch­lich den Adreßhändlern, die unbe­hel­ligt und zumin­d­est in Deutsch­land vom Lis­ten­priv­i­leg geschützt agieren, Konkur­renz machen? Glück­licher­weise bin ich nicht der einzige, dem das komisch vorkommt.
  • Zip­pert zappt: Zip­pert zappt — Nachrichten Print — WELT KOMPAKT
  • 500 Inter­nal Server Error — 500 Inter­nal Server Error
Guten Morgen

Morgenkaffee

Sowohl Ben­jamin Birken­hake als auch Kon­stan­tin Klein fühlen sich nur in ihrem Blog richtig daheim und ver­fol­gen Google+ und Co. halb­herzig, da dort Infor­ma­tio­nen quan­ti­ta­tiv und kaum qual­i­ta­tiv zusammenlaufen.

Wie gewichtet man denn über­haupt bei all den Infor­ma­tio­nen, die online ungewichtet raus­posaunt wer­den? Oder wie Markus bei Net­zpoli­tik fragt: Gibt es eine Filter-Blase?, die Wichtiges außen vor lässt?

Friedrich Küp­pers­busch schlägt diese Woche mal Rating-Agentur nach:

Und während ich mir die Frage stelle: Was ist eigentlich aus diesem Blog­gerver­bund gewor­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen

Ist die Aberkennung des Doktorgrades von Chatzimarkakis falsch?

Das ist schon ein starkes Stück, dass sich die Uni Bonn da heute leis­tet. Bei aller Hähme, die ihn ger­ade trifft und bei aller berechtigten Kri­tik am Gehalt seiner Arbeit: Jorgo Chatz­i­markakis hatte angegeben, dass er alle ver­wen­de­ten Quellen in seiner Dok­torar­bei anführt, dass aber nicht aus­re­ichend Anführungsze­ichen gemacht wor­den seien.

Die Uni­ver­sität hat diese Dar­legung bestätigt, entzieht ihm aber den­noch den Doktorgrad.

Damit ver­tuscht man den Fehler der Prüfer der Dok­torar­beit, denen alles zu Grunde lag, was zur Bew­er­tung der Arbeit nötig war. Kan­nten die etwa die von Chatz­i­markakis ver­wen­dete Lit­er­atur gar nicht? Wieso haben die in keinem einzi­gen Fall ent­deckt, dass die Anführungsze­ichen zu wenig kennzeichnen?

Ich halte es für äußerst zweifel­haft, dass eine der­ar­tige Begrün­dung, die passender Weise Wis­senschaftliches Fehlver­hal­ten über­titelt ist, zur Aberken­nung eines Dok­tor­grades ausreicht.

Oktober 2014
Mo Di Mi Do Fr Sa So
« Sep    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
Vor 5 Jahren