Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.

Lesezeichen vom 11. November 2014

The right coordination

I hope no guy is present at that time:

Guten Morgen

Morgenkaffee

Oh, toll, da ist wieder einer, der Kant nur so halb ver­standen hat:

Siegfried J. Schmidt warnt: Die Wahrheit spielt sich nur in unseren Köpfen ab.

Äh, na, das ergibt sich ja schon aus der Def­i­n­i­tion von Wahrheit, im Sinne der Übere­in­stim­mung der Erken­nt­nis und Gegen­stand, dass bei­des im men­schlichen Hirn stat­tfindet. Ich kenne jetzt auch keinen, der was gegen­teiliges behauptet. Das Prob­lem im Groben: Wenn alles Bull­shit ist, ist auch die Behaup­tung, alles sei Bull­shit, Bullshit.

Apro­pos Bull­shit: Singy kan­nte ich bis­lang auch nicht. Wer das ist?

AOL pays him a six-figure salary for-for doing what, exactly? “Watch­ing the future take shape across the vast online land­scape,” Shingy says. “I fly all around the world and go to conferences.”

Apro­pos Bull­shit: Ste­fan Nigge­meier wid­met sich nach spiegelblog.net auch der Ebola-Panikmache der Qual­itätsme­dien .

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den über­am­bi­tion­ierte Frisuren bei Ver­rück­ten immer wichtiger? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 10. November 2014

 

Lesezeichen vom 9. November 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Von der gestri­gen Infor­ma­tion, dass Unternehmen über Lux­em­burg Steuern in Mil­liar­den­höhe, eins­paren, ist wohl auch die Huff­in­g­ton Post betrof­fen.

Passende Grafik zum Entsol­i­darisierungsvor­wurf beim aktuellen Lokführer-Streik.

Eben schreibt Dave Winer noch, dass seine Twitter-Tools auf so wenig Res­o­nanz gestoßen sind, schwupps ver­wen­det man bei Twit­ter sein Lit­tle Pork Chop, wodurch man län­gere Texte per Eingabe­maske direkt als mehrere Tweets abfeuern kann.

Bei den West­fälis­chen Nachrichten kann man ger­ade miter­leben, wie deren Jour­nal­is­ten intern in die Enge getrieben wer­den.

Kleine Über­sichts­grafik, wo Syrische-Flüchtlinge aufgenom­men wur­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie lange lassen sich Arbeiter es noch gefallen, dass die Oberen der­art arro­gant auf sie ein­treten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 6. November 2014

 

Lokführerstreik

Ich vertrete mir kurz vor dem Essener Haupt­bahn­hof die Füße und tre­ffe auf einen Zug­be­gleiter, der sich ger­ade eine Zigaret­ten­pause gönnt.

Na, mor­gen großer Streiktag?”

- “Na, das wer­den wir mal sehen. Genau weiß noch keiner, was mor­gen los ist. Eigentlich alles ein ganz großer Schwachsinn. Und wenn die sich mor­gen wieder wie beim let­zten Mal zum Grillen verabre­den, die Lok­führer, dann weiß ich nicht, ob das nicht noch ein­mal Ärger gibt.”

Der Vor­sitzende der GDL war ja früher auch Lokführer.”

- “Der war ja schon in der DDR so ein hohes Tier. Aber den Wis­sel­ski oder wie der heißt, den küm­mert es doch einen Scheiss, ob die Leute hin­ter­her 3% mehr oder 5% mehr bekom­men. Sie kön­nen mor­gen aber auf jeden Fall den RE2 nehmen, die fährt.”

Aber wenn nach so einer Ankündi­gung nicht gestreikt wird, macht man sich auch irgend­wie unglaubwürdig.”

- “Ich muss ja sowieso mor­gen antreten, ich darf nicht streiken. Sie kön­nen auch über Biele­feld fahren. Der RE6 fährt auch. Je nach­dem, wohin Sie wollen.”

Nanu? Wieso dür­fen sie nicht streiken?”

- “Ich bin beim Sub­un­ternehmen angestellt. Wir kom­men mor­gen hier zum Bahn­steig, und dann wird uns gesagt, wo wir fahren. Oder wir rauchen uns stun­den­lang eine. Das wird eine Scheisse. In Deutsch­land müssen Sie Mil­lio­nen auf der hohen Kante haben oder sie haben die Arschkarte.”

Ein Sub­un­ternehmen, das ihren Angestell­ten Namenss­childer der Deutschen Bahn zur Ver­fü­gung stellt?”

- “Gut, ne?”

Ganz großes Kino.”

- “Ja, die Bahn ist halt inzwis­chen ein wirtschaft­sori­en­tiertes, nee, warten Sie, wie heißt das noch? Ein kostenop­ti­mieren­des Unternehmen. Ich muss jetzt wieder rein. Schö­nen Abend noch!”

Kaffeeschlürfer 9: Mikroprobe

Guten Morgen

Morgenkaffee

Tom Schwede ist ein Foodblogger-Bashing-Artikel beim Spiegel nicht so gut bekommen.

René Pönitz wun­dert sich nach­haltig über die aktuelle säch­sis­che Imagekam­pagne. Die habe ich auch schon am Züricher Flughafen auf großen Mon­i­toren gese­hen und nicht wirk­lich verstanden.

Rolf hat das Pod­cas­ten wieder begonnen und inter­viewt den Teck­len­burger Bürg­er­meis­ter Ste­fan Streit.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird es wirk­lich schon Zeit, das Schweizer Banken­we­sen anzuzapfen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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