Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.

Lesezeichen vom 12. Oktober 2014

Lesezeichen von heute
  • Frank­furter Buchmesse schrumpft weiter
  • Wie der Min­dest­lohn tat­säch­lich die Presse­frei­heit gefährdet Manchen Ver­la­gen wird ihr Lob­by­is­mus für die Aus­nahme von Zeitungs­boten vom Min­dest­lohn zum Schuss ins eigene Knie: “Men­schen, die sich für niedrig qual­i­fizierte Arbeit inter­essieren, machen einen Bogen um Zeitungsboten-Jobs, weil sie ander­swo den Min­dest­lohn bekom­men, dort aber nicht. ”
  • flohmark­t­nachtwache Was ich heute auf dem Flohmarkt für eine Orig­i­nalkopie erstand.
  • Umdenkmal Kon­stan­tin Klein plädiert für das Been­den der dig­i­talen Unmündigkeit: “Wir kön­nen uns auf nie­mand ver­lassen außer uns selbst. Und auch das geht nur, wenn wir informiert und bewusst an die Sache herange­hen. Als emanzip­ierte Bürger der Emanzipationsgesellschaft.”
  • Enten­zun­gen online Wie merk­würdig es manchen erscheint, das Netz zu nutzen.
  • BND-Untersuchungsausschuss: Schüchtert der Bun­destag Medien ein? “Ein Polizist des Bun­destages war abgestellt, im BND-Ausschuss den Netzpolitik-Blogger Andre Meis­ter zu beobachten. Missver­ständ­nis? Vielle­icht. Auf jeden Fall bedenklich.”
Lesezeichen vom 11. Oktober 2014

Lesezeichen von heute

Knöllchen

Auf ein Neues: Nach­dem mein bish­eriger Provider wohl nicht so die Lust hatte, mir zu erk­lären, wieso die Aufrufzeiten dieser Seite mitunter so langsam sind, dass ein 500er Fehler angezeigt wird, bin ich mal fix umge­zo­gen. Bis­lang läuft hier alles zufrieden­stel­lend. Die Wer­tun­gen auf web­hostlist waren so gut, dass ich ger­ade auch sehr ges­pannt bin, wie gut es mit ihm läuft.

Lesezeichen vom 9. Oktober 2014

Lesezeichen von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Kathy Sierra hat ihre Hal­tung zu Trollen niedergeschrieben. Der Text hat mich an eine merk­würdige Episode mit einem Troll von Julia Seel­iger erin­nert. Damals hatte ich irgend­wie einen kri­tis­chen Artikel zu Julia Seel­iger geschrieben und der wurde ohne Anfrage auf irgen­deinem anony­men Blog veröf­fentlicht. Ich schrieb den Blog­be­treiber an, dass ich das nicht wün­sche. Er kam dem, so weit ich noch weiß, nicht nach son­dern meinte, so eine Art Ver­brüderung anzetteln zu kön­nen, Brüder im Geiste und so, weil Julia Seel­iger gestoppt wer­den müsse. Genau diese Ansicht hat der Text von Kathy Sierra wieder in mir wachgerufen und insofern finde ich ihren Text ziem­lich gut, wenn ich auch ihre dystopis­che Schlussfol­gerung nicht teilen mag. (Dem Troll damals habe ich zumin­d­est ver­bal ent­ge­genge­hal­ten, aber der war so hin­ter einer Wand, da war nicht viel zu machen.)

Und während ich mir die Frage stelle: Ist “Troll” eigentlich ein Kampf­be­griff? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 8. Oktober 2014

Lesezeichen von heute

Kaffeeschlürfer 6: Zu viel Information

Guten Morgen

Morgenkaffee

In Eng­land spekuliert man auf Grund eines Tweets von J.K. Rowl­ing über weit­ere Harry-Potter-Geschichten.

Die AfD hat in Sachsen-Anhalt einen schicken rechten Skan­dal.

Öfters mal Zyg­munt Bau­man lesen:

RACK: Die Pointe Ihrer Argu­men­ta­tion aber ist, daß die kon­sum­istis­che Struk­tur unserer Gesellschaft auf die Men­schen selbst zurückschlägt: Sie mod­el­lieren sich nach der Form von Waren.

BAUMAN: Die Macht der Macht­losen in der kon­sum­istis­chen Gesellschaft ist der Kon­sum. Men­schen sind nicht von vorn­herein und in allem deter­miniert, sie haben die Möglichkeit, sich selbst zu erschaf­fen, sich selbst zu definieren. Diese Macht real­isieren sie, indem sie sich ins Mark­t­geschehen ein­mis­chen, indem sie einkaufen und kon­sum­ieren und dadurch eine bes­timmte gesellschaftliche Posi­tion ein­nehmen. Aber es geht beim Kon­sum – wie man naiver­weise vielle­icht annehmen kön­nte – nicht um den Besitz von Din­gen. Die kon­sum­istis­chen Ver­hal­tens­muster beruhen nicht auf dem Wun­sch, immer mehr zu besitzen, son­dern auf der Sehn­sucht nach dem schnellen und steti­gen Wech­sel. Die Ver­lock­un­gen des kon­sum­istis­chen Lebensstils entsprin­gen dem beschle­u­nigten Ver­al­ten der Dinge, also man muß sie umge­hend wieder loswerden.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man eigentlich sinns­tif­tend zwis­chen ‘Kaf­fee kon­sum­ieren’ und ‘Kaf­feekon­sum betreiben’ unter­schei­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 7. Oktober 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der Bun­destag hat wohl bei Besucher­führern die Sozial­ab­gaben geprellt und soll nun 1,45 Mille nachzahlen.

Klün­gelün­gelüng, klün­gelün­gelüng, hier kommt der… Der Düs­sel­dor­fer Obümei hat die Tuse, die für ihn bei der Blödzeitung die Wer­be­trom­mel gerührt hat, zur Stadt­sprecherin ernannt.

Der Bay­ernkurier wird einge­stampft und bekommt von der Süd­deutschen noch ein paar Abschiedsnackenschläge.

Und während ich mir die Frage stelle: Gehört Klün­gel am Rhein zum guten Ton? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Oktober 2014
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