Linktipp: sofaschmöker.de.

Every Tom Hanks Movie in 7 minutes

Die haarige Angelegenheit

Nichts Men­schliches sollte einem fremd sein, doch Damen­bart ist nicht jedem son­der­lich unbe­fremdlich. Und das, obwohl er dere­inst ein­mal ein Inbe­griff fem­i­niner Selb­st­bes­tim­mung gewe­sen ist.

Element of Crime, Palladium, Köln, 03.03.2015

Dieses Jahr wird wohl das per­sön­liche Konz­ert­jahr der Lan­genicht­mehrge­sehns. Ele­ment of Crime habe ich in den 90ern das let­zte Mal live gese­hen. Dieses Mal zusam­men mit 4000 Leute in Köln. Die standen allerd­ings ein­fach nur als Masse so rum, manche san­gen schräg mit, hin­ter uns gack­ernde Irgend­wasse, die zu klein waren, um irgend­was zu sehen, was sie dann wohl durch Reden kom­pen­sieren woll­ten. Ich mag die englis­chen Sachen von EoC nicht, die let­zteren finde ich oft­mals fad, die ersten zwei deutschen Scheiben sind mein Fall. Und daher war ich ab und an “raus” aus dem Konz­ert (auch weil meine Fre­undin die so gar nicht mochte). Im Taxi hin­ter­her hörten wir im Radio, dass sei einzi­gar­tig in Deutsch­land gewe­sen, wie irgend­wann alle Leute in Ruhe ver­setzt waren. Naja. 1995 im Jovel mit 800 Mann war es viel atmosphärischer.

Showing Ikea print to Art experts

Facebookrauswurf

Ger­ade weil Face­book nach Ger­ate­wohl danach fragt, ob man zum Betreten seines Pro­fils noch mal eben Sicher­heitsabfra­gen beant­worten kön­nte oder über Fotos Fre­unde iden­ti­fizieren, habe ich einige Fake-Profile laufen, damit nicht der Fall ein­tritt, dass man an irgendwelche Facebook-Seiten nicht mehr dran kommt. Seit kurzem ver­wende ich den Epic-Browser auss­chließlich für Face­book. Und dieser scheint Face­book das Leben schwer zu machen.

Jeden­falls kom­men dauernd Sicher­heitsabfra­gen und die Angabe, von welchem Ort aus ich ger­ade etwas von mir lasse, stimmt kaum noch. Jetzt hat Face­book ein Fake-Profil von mir raus­ge­kickt, dass ich mit Hochladen eines Ausweises wieder befreien könne:

facebookausweis

Ich habe noch nie ein Foto hochge­laden, über das ich klar iden­ti­fiziert wer­den kön­nte. Über diese Schiene käme Face­book genau an so ein Bild. Abge­se­hen, dass das Kopieren der­ar­tiger Ausweise in Deutsch­land immer noch nicht legal ist, würde ich auch lieber mein bish­eriges Facebook-Profil in den Wind schießen, als Face­book ein Bild meines Ausweises zu schicken.

Kaffeeschlürfer 10: Barcamp Netzpolitik

Down­load

Bohemian carsody

The winterfrost

That’s just what hap­pens if you pee out­side these days:

Die Schwierigkeit von Blogartikelüberschriften

Wie ich ger­ade noch so rumzappe, tre­ffe ich in ServusTV auf ein Inter­view mit August Diehl. Und das gibt es bis­lang wohl nicht online, sonst hätte ich es ver­linkt. Aber man kann es ja auch ein­fach ansprechen und nach Bedarf suche sich der Leser dieser Zeilen das ein­fach sel­ber raus.

Jeden­falls redete er darüber, dass er es ver­wun­der­lich findet, wie Men­schen ihr Leben als zu erzäh­lende Geschichte begrif­fen, und ob das nicht eine schöne Lüge sei, wo es doch meis­tens nur aus Momenten besteht. Und so kön­nte man seinem Leben auch nur am Schluss für eine Biogra­phie einen Titel geben. Schön kurz solle er sein.

Und ja da dachte ich, liegt was drin. Ich mag Blog­a­r­tikelüber­schriften oft­mals nicht, weil ich mich gezwun­gen sehe, etwas run­tergeschrieben zu haben, was dann auch der Über­schrift entspricht. Und das wider­spricht sich für mich eigentlich dem Bloggen, das ja oft­mals nur aus dem Raus­posaunen von unabgeschlosse­nen Gedanken besteht.

Witziger­weise habe ich für diesen Artikel eine Überschrift.

Demobefindlichkeit

In Düs­sel­dorf sollen wöchentlich Dügida-Demonstrationen stat­tfinden, also Düsseldorfer-gegen-die-Islamisierung-des-Abendlandes. Mein Aufre­gungszen­trum springt darauf nicht an, auch wenn ich vor Ort wohne. Vielle­icht ein­er­seits, weil unter den Demon­straten vor allem Nicht­düs­sel­dor­fer mitren­nen, vielle­icht auch, weil es die Welt nicht inter­essiert, wofür eine Hand­voll Düs­sel­dor­fer nun sich ausspricht oder nicht. Aber wesentlich wohl auch, weil Demos in Düs­sel­dorf selbst meis­tens unter dem Lokalradar herspatzieren.

Das haben die Ini­tia­toren nun auch mal geschnallt und wollen nicht mehr am Land­tag demon­stri­eren, wo sich abends nicht mal Fuchs und Igel Gute Nacht sagen. Aber ein anderer Platz wird da auch nichts ändern. Dügida zählt zu den Demos, die sich nach einem Mal des Auftretens über­lebt haben. Dass sie es in die heute-show geschafft haben, wenn auch nur als Bespot­tung­sob­jekt, war mehr als man erwarten kon­nte. Überm Radar wäre man ab 5000 Mit­marschier­ern, dazu müsste man zehn­mal mehr Leute bewe­gen als bis­lang. Das traue ich diesen Torf­nasen ein­fach nicht zu.

Und so wer­den sie auch weit­er­hin Lügen­presse brüllen, aber nicht erken­nen, dass es eben diese Presse gewe­sen ist, die diese Demo, die ohne Presse und Gegen­demon­straten nicht der Rede wert gewe­sen wäre, Dügida mit bekannt gemacht hat — und genauso fallen lassen kann.

August 2015
Mo Di Mi Do Fr Sa So
« Jul    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  
Pinnwand
Seite 3 von 12112345...102030...Letzte »