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Nachtgeschichten

Die Nachtgeschichten von heute

  • Zum Tod des Net­zpub­lizis­ten Robin Meyer-Lucht: Meis­ter der Debatte — Dig­i­tales Denken — Feuil­leton — FAZ.NET — Aufgeweckt waren viele seiner Texte, leb­haft bis stre­itlustig die Debat­ten, die er mit dem von ihm gegrün­de­ten Blog Carta ent­fachte: Der Medi­en­wis­senschaftler und Jour­nal­ist Robin Meyer-Lucht ist im Alter von 38 Jahren gestorben.
  • pri­macall zahlt, Spree­blick nimmt Beitrag dem Netz − Buskeis­mus — Wie so oft, die Äußerungs­frei­heit bleibt auf der Strecke. Gewin­ner sind die bei­den bekan­nten, vor­wiegend als Abmah­ner bekan­nten Anwälte. Die Anwälte haben eine zusät­zliche Ver­hand­lungs­ge­bühr erstrit­ten. Bei einem Stre­itwert von 42.000 €, sind das immer­hin für jeden Anwalt ca. 1.500 € (zusam­men 3.000,00 €). 1/3 davon – ca. 1.000,00 € — zahlt Spree­blick. So teuer ist Spree­blick diese Seite gekommen.
  • Vizekanzler-Gattin Wiebke Rösler: „Philipp, viel Spaß mit den Kröten“ | RP ONLINE — Ich glaube, dass Fam­i­lien­poli­tik wenig bringt. Eltern müssen begreifen, dass nicht nur der Entschluss zu Kindern und die Entste­hung der Kinder ein Gemein­schaft­spro­jekt ist. Es sollte nicht mehr als Nor­mal­fall gel­ten: Der Mann geht arbeiten, die Frau bekommt Kinder, und wenn sie dann wieder arbeiten geht, hat sie halt Beruf und Kinder. Nor­mal­fall sollte sein: Beide gehen alles gemein­sam an. Und zwar, weil man das so will — und nicht, weil man das von oben verord­net bekommt oder es finanzielle Anreize gibt. Das muss von einem selbst kom­men, es ist eine Sache der Ein­stel­lung. Genauso müssen auch Müt­ter abgeben kön­nen. Ich erlebe oft, dass Müt­ter ganz schlecht Auf­gaben an Väter abgeben. Da sind die Kinder falsch ange­zo­gen, er hat ‚mor­gens natür­lich den falschen Käse auf das Früh­stücks­brot gemacht’, falls es nicht sowieso ein­fach Kekse gab. Und dass ‚er die Kleine nach dem Mit­tagss­chlaf mit dem Mor­gen­gruß weckt — die kommt ja ganz durcheinander’.
  • Christoph Kappes zum Tod von Robin Meyer-Lucht — Mit Robin Meyer-Lucht hat uns ein kluger Kopf ver­lassen, der zeitweilig auch diese Zeitung beriet. Die Som­mer­pause, in die er Carta im Juni diesen Jahres schickte, endet nicht mit dem Herbst und seinen reifen Früchten.
  • Neue Panne: Wahlun­ter­la­gen im Müll gefun­den — Berlin — Tagesspiegel — Einen Tag nach dem Bekan­ntwer­den des Zählfehlers in Licht­en­berg gibt es die näch­ste Wahlpanne. In Lichter­felde wur­den ungeöffnete Briefwahlun­ter­la­gen im Müll gefun­den. Die Krim­i­nalpolizei ermittelt.
  • die enno­mane » Blog Archive » Die Piraten­partei vs. Sascha Lobo — so lange Sascha Lobo u.a. von den Ein­nah­men seiner Bücher lebt und auf der Gehalt­sliste diverser Medi­en­häuser steht, wird er die Piraten­partei vor allem in der Urhe­ber­rechts­frage immer kri­tisieren und angreifen.
  • Ruhe in Mün­ster — Mün­ster ist die leis­este Großs­tadt in ganz Deutsch­land. Unter­sucht haben Forscher des Fraunhofer-Instituts alles, was es an Lärm gibt zwis­chen Autos, Zügen und Indus­trie — und dem­nach ist Mün­ster jetzt nicht mehr nur die lebenswerteste Stadt son­dern auch Oase der Ruhe.
  • Nachruf auf Robin Meyer-Lucht | Netzpiloten.de — das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 — Ich kan­nte Robin Meyer-Lucht nicht per­sön­lich. Er hatte carta.info aus dem Boden gestampft und dort habe ich ihn über­haupt zum ersten Mal wahrgenom­men. Ich habe carta manch­mal gehasst, manch­mal gemocht. Aber eines muss ich aus Sicht eines Online-Journalisten sagen: Er hat einen Stein in die deutsche Online-Landschaft gerollt.
  • Robin Meyer-Lucht: Haber­mas, die Medien, das Inter­net — Die demokratis­che Öffentlichkeit hängt nicht davon ab, dass ihr von ihren tra­di­tionellen Inhab­ern in den etablierten Medien mit­geteilt wird, was sie denken soll. Anders als Jür­gen Haber­mas glaubt, emanzip­iert sie sich erst im Internet.
  • Wolf­gang Michal » Burnout im Netz? - — alles, was bisher passiert ist, war nur das Aufwärm­train­ing vor dem Start, das Sich-Ausprobieren, das Üben, das Vor­spiel. Jetzt wird es ernst.
  • Nicht NRW, Berlin entschei­det — Käme bei einer Neuwahl 2012 eine rot-grüne Mehrheit­sregierung zus­tande, kön­nte sie gle­ich zu Beginn der neuen Leg­is­laturpe­ri­ode die unver­mei­d­baren Grausamkeiten bege­hen, ohne befürchten zu müssen, sofort abges­traft zu wer­den. Bei der näch­sten reg­ulären Land­tagswahl 2017 wären die Kürzun­gen längst vergessen und vergeben.
  • Währungsre­form for Dum­mys — Dummy: Kannst nen 10ner wech­seln?<br />
    Taddi: Was willst Du denn mit dem Wech­sel­geld, ist doch bald eh nix mehr wert. Pass auf wir ma­chen es so, du gibst mir den 10ner, und über­nimmst den nächs­ten Monat die Shakes, und wenn die D-Mark nächs­ten Monat kommt, zahle ich dir alles zum Wech­sel­kurs zu­rück.<br />
    Dummy: Cool, ne win win Situation.
  • Jeder achte Jugendliche lei­det unter Sozial­pho­bie — Ser­vice — sueddeutsche.de — Etwa jeder achte Jugendliche hat einer Studie zufolge Angst vor anderen Men­schen. «Soziale Pho­bien sind bei Her­anwach­senden zwis­chen 14 und 20 Jahren weit ver­bre­itet», berichteten Frank­furter Psy­cholo­gen am Montag.
  • Grünen-Konkurrenz Piraten­partei: Ups, die sind ja gefährlich! — taz.de — Der sen­sa­tionelle Erfolg der Piraten alarmiert die Grü­nen: Sie bekom­men im linken Lager Konkur­renz, die auf die gle­iche Klien­tel zielt — allerd­ings ohne Frauenquote.
Piraten und Religion

Tat­säch­lich. Es sind keine 24 Stun­den nach dem Wahler­folg der Piraten­partei in Berlin ver­gan­gen und Vertreter der Evan­ge­lis­chen Kirche kriegen schon Muf­fen­sausen, dass ihnen ihre staatliche Finanzierung abhan­den kommt. Schon inter­es­sant, wie schnell die da in Stel­lung gehen, und wie schnell die da Wis­senschaftler finden, die ihre Linie vertreten. (Dass den christlichen Kirchen noch das Reich­skonko­r­dat zugute kommt, wird auch mal eben unter den Tisch fallen gelassen.)
Eine bessere Wahlempfehlung für die Piraten­partei habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Die neuen Bürgerlichen

Haben Sie den Lind­ner gestern gese­hen? Entweder hat der unglaublich schlecht geschlafen oder das Ergeb­nis seiner Partei ist ihm direkt ins Gesicht gesprun­gen. Mehr als Durch­hal­teparolen hat er dann auch nicht mehr von sich geben kön­nen. Irgend­wie ehrlich, dass nicht irgen­dein ange­bliches Fun­da­ment in den Vorder­grund gerückt wird, ohne das Deutsch­land nicht auskom­men könne.
Dazu ist der Rösler ja auch da. Der hat zwar auch irgend­wie gese­hen, dass eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung seine Partei ger­ade für verzicht­bar hält, aber da gibt es eine Gruppe, für die man Poli­tik machen könne: Die neuen Bürg­er­lichen. Das sind

selb­st­ständige Unternehmer, junge Unternehmensgrün­der und junge Familien

Toller neuer Kampf­be­griff für die Besserver­di­enen­den: Die neuen Bürg­er­lichen. Nicht die alten, unbe­weglichen Gries­grame. Nein, Leute, die den ganzen Tag gut gelaunt sind oder so. Das Blöde ist ja ger­ade, dass genau die die FDP ger­ade nicht wählen wollen. Weil die FDP so ein schlechtes Image hat. Und weil die keine Mini-Partei wählen müssen, um ihre Inter­essen zu befördern. Weil die auch gar nicht wis­sen, was die FDP über­haupt noch auf die Reihe bekommt. Rösler wollte liefern. Aber was? Hat das irgend­je­mand geschnallt?
Soweit mir bekannt ist Sabine Leuthäusser-Schnarrenberger eine der weni­gen in der FDP gewe­sen, die sich mal gegen das schlechte Image als Besserver­di­ener­partei gewehrt hat. Wenn man sich anschaut, wen der Rösler da als Klien­tel betra­chtet, dann muss man wohl fest­stellen, dass sich die Mei­n­ung der Jus­tizmin­is­terin nicht durchge­setzt hat.
Das kann ja noch heiter wer­den in näch­ster Zeit.

Jane Lui: Ducktales

Da hat eine junge Dame der Titelmelodie des Serien­hits nochmal etwas Leben eingehaucht:

Klaus Kocks und die Piraterie

Meine Güte, einen so strun­zdäm­lichen Text über Poli­tik habe ich auch schon lange nicht mehr gele­sen: Klaus Kocks ver­sim­pelt die Piraten­partei auf den Nen­ner, sie sei, weil sie gegen den Begriff des geisti­gen Eigen­tums sei, gän­zlich gegen Pri­vateigen­tum:

Wer Frei­heit und Sozial­is­mus will, muss Pri­vateigen­tum und Wet­tbe­werb wollen.

Ich stimme der Piraten­partei in ihrer Argu­men­ta­tion zum geisti­gen Eigen­tum nicht zu, aber aus ihr fol­gert sich nicht, dass man gle­ich ganz gegen Pri­vateigen­tum und Wet­tbe­werb ist. Und dass die Piraten­partei für Sozial­is­mus sein soll, der meines Eracht­ens ger­ade mit Frei­heit, Pri­vateigen­tum und Wet­tbe­werb auf Kriegs­fuß steht — nein, Herr Kocks ist da wohl ein­fach durcheinan­der gekommen.

Jugendverdrossenheit?

Ach, Gottchen, was soll man denn nun schon wieder mit so einem Text anfan­gen? Johnny Haeusler wähnt beim Tagesspiegel, Poli­tiker kön­nten jugend­ver­drossen sein. Dies tut er mit Blick auf die E-Petition von vor ein paar Tagen. Bei aller Liebe, Johnny, das war nicht die Jugend. Ich glaube auch nicht, dass die Piraten­partei die Jugend ist. Der Text bauscht lediglich Unter­stel­lun­gen auf. Poli­tiker­bash­ing nach dem Baukas­ten­prinzip. (Übri­gens das­selbe Baukas­ten­prinzip, nach dem Lobo in der Vor­wärts inkl. völ­lig vergeigtem Aristoteles-Bezug meinte, dass die Alten die Jun­gen wegen ihrer Tech­nikbegeis­terung geißeln. )

Warum Facebook die Luft ausgeht

Es gab mal im englis­chen Sprachraum eine sehr hüb­sche Seite. Benutzer kon­nten auf der Seite den Zeit­punkt beze­ich­nen, an dem eine bes­timmte Fernsehserie ihren Zenit über­schrit­ten hatte. Jump­ing over the shark heißt das im Englis­chen.
Das gle­iche passiert ger­ade mit Face­book, wie mir scheint. Anfangs war Face­book eine Antwort auf den Infor­ma­tion­süber­fluss, der den Benutzern durch das Inter­net ent­ge­genkommt: Man hatte eine begren­zte Anzahl ver­net­zter Nutzer, die in Grup­pen Infor­ma­tio­nen aus­tauschen kon­nte. Diese Strate­gie hatte schon in den 90ern gefruchtet und wurde in ihrer aktu­al­isierten Form zu einem Ren­ner.
Aber Face­book stellt keine eige­nen Inhalte her und ist auf die Kreativ­ität ihrer Nutzer angewiesen. Der Ausstoß davon aber stag­niert und geht zurück: Der Infor­ma­tion­saus­tausch, die Diskus­sion über Grup­pen ist so tot wie bei Stu­diVZ. Man steht vor dem­sel­ben Überange­bot von Bagatellinfor­ma­tio­nen, dessen Absti­nenz Face­book einst so inter­es­sant machte. Das ist zumin­d­est der Ein­druck, den ich ger­ade habe. In meiner Time­line sind oft­mals diesel­ben Leute, die densel­ben lang­weili­gen Kram abson­dern.
Dage­gen kann man nicht anpro­gram­mieren, denke ich. Erst ver­ab­schieden sich die kreativen Köpfe, die Face­book eher als störend denn als hil­fre­ich erachten, dann die Mar­ket­ing­men­schen, und wer immer da noch überbleibt, er wird Face­book nicht wieder­erhy­pen kön­nen.
Das klingt sicher­lich etwas defäi­tis­tisch, aber das näch­ste große Ding wird kom­men, keine Sorge.

Art Spiegelman — Comic-Zeichner

The reunion

Wen men and women come together some tasks are des­tined for each one. Wash­ing cloths and repar­ing con­duits are often female and male tasks even before they meet. If you think this is just a habit or pure tra­di­tion, you’re quite wrong. Women can com­bine tasks to get a win-win-situation:

Filmmittwoch: This is where we live

In drei Wochen wurde dieser kleine Film zusam­mengestellt, dessen Tech­nik sich stop-motion nennt. Wer­bung kann auch angenehm gemacht sein:

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Vor 5 Jahren
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