Lesezeichen vom 21. November 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ulrich Horn schreibt darüber, wie die Aus­gaben für Ter­ror­is­mus bei der Bekämp­fung der Ban­denkrim­i­nal­ität fehlen.

Heute habe ich zum ersten Mal die Mor­gen­post bei den Krautre­portern gele­sen. Gibt’s doch alles schon.

De sni­jtafel unter­suchen die nieder­ländis­che Fernsehsendung De wereld draait door auf Geset­zeskon­for­mität. Die method­is­che Strin­genz der Bei­den ist wieder ein­mal sehr erfrischend.

Und während ich mir die Frage stelle: Muss sich eigentlich mal jemand ver­ant­worten für nach­haltig falsch einge­set­zte öffentliche Gelder? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 20. November 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Begin­nen wir doch mal den Ein­trag mit der Fragerei: Was ist jetzt schlim­mer? Last Christ­mas im Novem­ber oder Hei­d­schi Bum­bei­d­schi aus meiner Heimat­stadt?

Die Anschuldigen gegen Bill Cosby wer­den mehr und die Unschuldsver­mu­tung steckt in der Klemme.

David Chapelle ist wieder da. Oder auch nicht.

Und während ich mir die Frage stelle: Darf man Sendun­gen von Ver­brech­ern gucken? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 19. November 2014

Lesezeichen von heute
Guten Morgen

Morgenkaffee

Beim NDR erk­lärt man, wie die Miet­preis­bremse umgan­gen wird.

In China wurde Horst See­hofer vom Platz vor dem Tor des Himm­lis­chen Friedens ver­trieben.

Nis­chensendun­gen, die man in den let­zten Tagen ver­passt haben kön­nte: log in mit LeFloid und Oliver Kalkofe zum Thema Fernse­hen, Neben­wirkun­gen erwün­scht (Offen­bar nehmen in Deutsch­land schon 13jährige die Pille, um größeren Brus­tum­fang, reinere Haut und bessere Haare zu bekom­men. Risiken wer­den durch auf Jugendliche abges­timmte Wer­bung run­terge­spielt) und die Anstalt von gestern.

Und während ich mir die Frage stelle: Darf man vor den verblende­ten Jugendlichen von mor­gen Angst bekom­men? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 18. November 2014

  • Bilanz nach zehn Jahren — Hartz IV war ein Rein­fall “In keinem anderen Indus­tri­es­taat wucherte der Niedriglohnsek­tor so kreb­szel­lenar­tig wie hierzu­lande. Viele Beruf­stätige haben kein sozialver­sicherungspflichtiges Arbeitsver­hält­nis mehr, das ihnen Schutz vor ele­mentaren Leben­srisiken bieten würde. Wenn dieser jedoch gegeben ist, leis­ten sie vielfach Lei­har­beit oder Zwangsteilzeit.<br><br>
    Das Gesam­tar­beitsvol­u­men der Volk­swirtschaft wurde seit der Jahrtausendwende nicht etwa ver­mehrt, son­dern nur anders verteilt, genauer: aufges­pal­ten in vielfach prekäre Beschäftigungsverhältnisse.”
  • WDR: Der Kun­st­sender | Post von Horn
Guten Morgen

Morgenkaffee

Ralf Heimann kommt auf die hil­flosen Ver­suche der Zeitschriften­ver­legerlobby, auf den Wert ihrer Pro­dukte aufmerk­sam zu machen, nicht so ganz klar.

Die Bun­desregierung will bei der Wlan-Störerhaftung irgend­wie ein­bauen, dass nicht jeder anonym in Wlan-Netzen ille­gale Sachen run­ter­laden kann. Bei der Kom­pe­tenz der Bun­desregierung in Inter­ne­tan­gele­gen­heiten wohl ein angekündigter Rohrkrepierer.

Zeit für Prov­inz­pos­sen: In Düs­sel­dorf ist ein Brun­nen ver­schollen.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat jemals ein Hin­ter­her­hinker jeman­den über­holt, der nicht tot war? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 16. November 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Heute wird mal in den Son­ntagszeitun­gen geblättert.

Ich habe mir früher ja gerne wegen den Artikeln von Ste­fan Nigge­meier die FAZ am Son­ntag gekauft. Das habe ich dann eingestellt, als Nigge­meier weg war. So ist es gekom­men, dass ich lange Zeit die Zeitung nicht mehr gekauft habe. Heute schaute ich mal rein und bin dich erstaunt, wie wenig Jour­nal­is­mus in der Zeitung geblieben ist und wie viel Mei­n­ung­shamti­tam über Poli­tiker und Künstler.

Was man lesen kann in der FAZ (ich finde derzeit noch keine Links, also sollte man sich die heute besser kaufen): Was der BND wirk­lich will von Frank Rieger und Con­stanze Kurz (mehr Geld für Abhörge­plänkel), Wer tötete Hae Min Lee? von Johanna Ador­ján (Pod­cast­mörder­suche der Radio-Sendung “This Amer­i­can Life”) und Ich ertrage diese Sto­rys nicht mehr (Inter­view mit Mar­tina Gedeck über ihre Rolle als Kirsten Heisig).

Die Süd­deutsche Zeitung habe ich ja früher unheim­lich gerne gele­sen, bis die mir auf merk­würdige Art ein Abo reinge­drückt haben, woraufhin ich die Zeitung nur noch spo­radisch lese. Ger­ade umfunk­tion­iert man die Sam­stagsaus­gabe zu einer Woch­enen­daus­gabe, was aber der­selbe Wein in neuem Schlauch ist. Es ist angenehm weniger Heititei in der Zeitung drin, dafür:

Ein neues Europa mit Eng­land von Egon Bahr, Quälend von Cathrin Kahlweit (Geständ­nis­rück­nahme in einem Fall von Polizeiüber­grif­fen auf einen abgeschobe­nen Asyl­be­wer­ber), Nichts als das Leben von Frank Nien­huy­sen (über die Flucht von Krim­tartaren und Ostukrain­ern) und Die Aussiedler von Peter Burghardt (deutsche Anti­semiten, die 1886 im Urwald von Paraguay ein Dorf grün­den, heute).

Und während ich mir die Frage stelle: Kön­nten die Krautre­porter nicht noch was von der Süd­deutschen ler­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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