Guten Morgen allerseits!

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ulrike Her­rmann liefert in der taz den Rück­blick — man kön­nte fast von einem Ver­riss reden — auf Frank Schirrma­cher, den ich ver­misst habe. Er sei kein Intellek­tueller gewe­sen, son­dern unter Kon­ser­v­a­tiven der Raffinierteste:

Wird die Welt falsch beschrieben, lässt sie sich garantiert nicht verändern.

Kurzer Rück­blick in eigener Sache: Auf meinem Geburt­stag spielte Chris­t­ian Steif­fen. Grandios.

Ein Urlauber erfährt während seiner Unter­bringung, dass das Hotel, in dem er wohnt, früher als Konzen­tra­tionslager genutzt wurde und bew­ertet dies entsprechend. Booking.com ver­hin­dert aber die Freis­chal­tung des Kom­men­tars.

Michael Spreng ist ernüchtert darüber, wie die Bun­desregierung ger­ade Bürg­er­rechte ver­ram­scht.

Und während ich mir die Frage stelle: Was dürften sich die USA aus Sicht der Bun­desregierung eigentlich spi­onagetech­nisch nicht erlauben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 3. Juli 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nig­gmeier hält fest, wie aktuell über die VG Media in die Irre führen­der Lob­by­is­mus betrieben wird.

TOR–Nutzer sind für die NSA Extrem­is­ten und wer­den entsprechend überwacht.

Robert Musik beschäftigt die Frage, weswe­gen Jür­gen Haber­mas so bedeu­tend sei und kann sie nicht ganz klären.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieso ist das Inter­net noch nicht die Bühne der Intellek­tuellen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Plauderpäusken

Ein Konz­ert im eige­nen Garten, wer macht sowas schon? Ich mach das. Und das ohne all zu viel Ahnung zu haben. Per­fek­tion­is­mus war eh noch nie so mein Ding.

Die Tech­nik haben wir beisam­men, die Bühne, das Licht, die Getränke, das Wet­ter sieht einiger­maßen gut aus und die Kün­stler sind eingeweiht. Man kön­nte zufrieden sein. Nur hat man dauernd jeman­den an der Backe, der irgen­deinen Senf dazu geben muss: Das Bier ist nicht das richtige, die Helfer sind nicht genug, viele Gäste wer­den absprin­gen, weil Fußball-WM ist. Irgendwer kauft unge­fragt irgen­det­was ein — auch ne schöne Begleit­musik. Jemand möchte am Sam­stagabend lieber WOW spie­len als zu kom­men oder zu sagen, was er eigentlich hat — sei’s drum. Dauernd möchte jemand direkt und alleine auf den aktuellen Stand gebracht wer­den. Wozu gibt es eigentlich das Internet?

Beim Wet­ter kann ich es ja noch ver­ste­hen, dass da geunkt wird. Genaueres wird man aber eh erst mor­gen wis­sen. Der Rest wird sich ergeben und was nicht ist, ist nicht. Alles kön­nte so entspannt ablaufen, wenn die Leute nicht wären.

Und bevor ich noch den let­zten Gästen Bescheid gebe, hole ich mir noch einen schö­nen Tee.

Lesezeichen vom 2. Juli 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Kön­nen vor Lachen: In Düs­sel­dorf soll ein Rent­ner sein kaputtes Auto von der Straße ent­fer­nen. Blöd nur, dass da ein Auto Baum drauf liegt. Um Spenden für Willi wird gebeten.

Der junge Mann, der vor Jahren einen Nuk­lar­reak­tor im Hin­ter­hof hochziehen wollte, bastelt an einer Glüh­birne, die 100 Jahre hält.

Mein neues Lieblings­Tum­blr: Wir schicken wen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wür­den Glüh­bir­nen, die 50 Jahre hal­ten, grund­sät­zlich nicht reichen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 1. Juli 2014

Lesezeichen von heute
Die Top10-Tweets des Junis

Guten Morgen

Morgenkaffee

Gestern gewann Deutsch­land gegen Alge­rien beim Fußball-WM-Achtenfinale und was hat das wieder lange gedauert. Son­der­lich span­nend fand ich das auch nicht. Das Beste kam nach dem Abp­fiff mit dem Fußballreporter-Bashing von Per Merte­sacker.

Bei der Stadtver­wal­tung Dres­den stellt man wohl pilot­pro­jek­tar­tig auf DE-Mail um. Die grund­sät­zliche Kri­tik bleibt.

Die Augs­burger All­ge­meine bezeiht Schelte für das Dis­sen eines kleinen Jun­gen. Nur mal so zur Mei­n­ung, im Netz wür­den nur Nichtjour­nal­is­ten unge­höri­gen Unsinn verbreiten.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie und wann reagieren die Ver­fechter des wortes “Qual­ität­sjour­nal­is­mus” auf das per­ma­nente Ange­hen ihrer Vertreter? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 30. Juni 2014

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