Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ralf Heimann kommt auf die hil­flosen Ver­suche der Zeitschriften­ver­legerlobby, auf den Wert ihrer Pro­dukte aufmerk­sam zu machen, nicht so ganz klar.

Die Bun­desregierung will bei der Wlan-Störerhaftung irgend­wie ein­bauen, dass nicht jeder anonym in Wlan-Netzen ille­gale Sachen run­ter­laden kann. Bei der Kom­pe­tenz der Bun­desregierung in Inter­ne­tan­gele­gen­heiten wohl ein angekündigter Rohrkrepierer.

Zeit für Prov­inz­pos­sen: In Düs­sel­dorf ist ein Brun­nen ver­schollen.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat jemals ein Hin­ter­her­hinker jeman­den über­holt, der nicht tot war? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 16. November 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Heute wird mal in den Son­ntagszeitun­gen geblättert.

Ich habe mir früher ja gerne wegen den Artikeln von Ste­fan Nigge­meier die FAZ am Son­ntag gekauft. Das habe ich dann eingestellt, als Nigge­meier weg war. So ist es gekom­men, dass ich lange Zeit die Zeitung nicht mehr gekauft habe. Heute schaute ich mal rein und bin dich erstaunt, wie wenig Jour­nal­is­mus in der Zeitung geblieben ist und wie viel Mei­n­ung­shamti­tam über Poli­tiker und Künstler.

Was man lesen kann in der FAZ (ich finde derzeit noch keine Links, also sollte man sich die heute besser kaufen): Was der BND wirk­lich will von Frank Rieger und Con­stanze Kurz (mehr Geld für Abhörge­plänkel), Wer tötete Hae Min Lee? von Johanna Ador­ján (Pod­cast­mörder­suche der Radio-Sendung “This Amer­i­can Life”) und Ich ertrage diese Sto­rys nicht mehr (Inter­view mit Mar­tina Gedeck über ihre Rolle als Kirsten Heisig).

Die Süd­deutsche Zeitung habe ich ja früher unheim­lich gerne gele­sen, bis die mir auf merk­würdige Art ein Abo reinge­drückt haben, woraufhin ich die Zeitung nur noch spo­radisch lese. Ger­ade umfunk­tion­iert man die Sam­stagsaus­gabe zu einer Woch­enen­daus­gabe, was aber der­selbe Wein in neuem Schlauch ist. Es ist angenehm weniger Heititei in der Zeitung drin, dafür:

Ein neues Europa mit Eng­land von Egon Bahr, Quälend von Cathrin Kahlweit (Geständ­nis­rück­nahme in einem Fall von Polizeiüber­grif­fen auf einen abgeschobe­nen Asyl­be­wer­ber), Nichts als das Leben von Frank Nien­huy­sen (über die Flucht von Krim­tartaren und Ostukrain­ern) und Die Aussiedler von Peter Burghardt (deutsche Anti­semiten, die 1886 im Urwald von Paraguay ein Dorf grün­den, heute).

Und während ich mir die Frage stelle: Kön­nten die Krautre­porter nicht noch was von der Süd­deutschen ler­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 15. November 2014

Lesezeichen vom 14. November 2014

An die Boerse

Was so an einem vor­beizieht: Die Boerse ist tot. Lang lebe die Boerse. Während sich GVZ-Geschäftsführer Matthias Leonardi einen Satz vor­raunt, den aller­höch­stens er selbst glaubt

Der eine oder andere wird sich nun über­legen, ob er weiter eine Strafe riskieren will

sind bei einem Nach­fol­ger der Boerse nach eigener Zäh­lung bere­its wieder 2,5 Mio. “Piraten” an Bord. Und es gibt noch andere, die in let­zter Zeit aus dem Boden gestampft wurden.

Lesezeichen vom 13. November 2014

Lesezeichen vom 12. November 2014

Lesezeichen vom 11. November 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Oh, toll, da ist wieder einer, der Kant nur so halb ver­standen hat:

Siegfried J. Schmidt warnt: Die Wahrheit spielt sich nur in unseren Köpfen ab.

Äh, na, das ergibt sich ja schon aus der Def­i­n­i­tion von Wahrheit, im Sinne der Übere­in­stim­mung der Erken­nt­nis und Gegen­stand, dass bei­des im men­schlichen Hirn stat­tfindet. Ich kenne jetzt auch keinen, der was gegen­teiliges behauptet. Das Prob­lem im Groben: Wenn alles Bull­shit ist, ist auch die Behaup­tung, alles sei Bull­shit, Bullshit.

Apro­pos Bull­shit: Singy kan­nte ich bis­lang auch nicht. Wer das ist?

AOL pays him a six-figure salary for-for doing what, exactly? “Watch­ing the future take shape across the vast online land­scape,” Shingy says. “I fly all around the world and go to conferences.”

Apro­pos Bull­shit: Ste­fan Nigge­meier wid­met sich nach spiegelblog.net auch der Ebola-Panikmache der Qual­itätsme­dien .

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den über­am­bi­tion­ierte Frisuren bei Ver­rück­ten immer wichtiger? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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