Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.
Christian Steiffen — Ich hab’ dir den Mond gekauft

Guten Morgen

Morgenkaffee

Felix Schwen­zel schreibt zur Causa Böhmermann/Pissbild und an diesen Artikel schließt sich eine inter­es­sante Diskus­sion an.

Ich schreibe woan­ders darüber, dass noch 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges noch immer Namen von Beteiligten ver­schwiegen werden.

Für Pod­casthörer: Flusskiesel labert sich mit Lars Reincke wieder einen Wolf.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist es eigentlich ein Luxu­s­prob­lem, sich über Piss­bilder aufzure­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Die Schwierigkeit von Blogartikelüberschriften

Wie ich ger­ade noch so rumzappe, tre­ffe ich in ServusTV auf ein Inter­view mit August Diehl. Und das gibt es bis­lang wohl nicht online, sonst hätte ich es ver­linkt. Aber man kann es ja auch ein­fach ansprechen und nach Bedarf suche sich der Leser dieser Zeilen das ein­fach sel­ber raus.

Jeden­falls redete er darüber, dass er es ver­wun­der­lich findet, wie Men­schen ihr Leben als zu erzäh­lende Geschichte begrif­fen, und ob das nicht eine schöne Lüge sei, wo es doch meis­tens nur aus Momenten besteht. Und so kön­nte man seinem Leben auch nur am Schluss für eine Biogra­phie einen Titel geben. Schön kurz solle er sein.

Und ja da dachte ich, liegt was drin. Ich mag Blog­a­r­tikelüber­schriften oft­mals nicht, weil ich mich gezwun­gen sehe, etwas run­tergeschrieben zu haben, was dann auch der Über­schrift entspricht. Und das wider­spricht sich für mich eigentlich dem Bloggen, das ja oft­mals nur aus dem Raus­posaunen von unabgeschlosse­nen Gedanken besteht.

Witziger­weise habe ich für diesen Artikel eine Überschrift.

Schaue ger­ade die neue puff­paffsche Kabarettsendung in der ARD und auf die ersten paar Lacher finde ich die ganz tauglich. Und da erin­nere ich mich ja auch, dass man WordPress-Artikel jetzt auch ohne Über­schriften raushauen kann. Dafür geht dann auch mal der Inhalt flöten, aber so ist das nun mal. Nach nun ein paar Minuten merke ich, dass mich diese WG-Kabarett-Sendung doch sehr an Bruno Jonas’ Asyl-Sendung erin­nert und ich greife zum Buch.

Lesezeichen vom 29. Januar 2015
Guten Morgen

Morgenkaffee

Jens Wein­re­ich zeigt mit seiner Analyse über die Handball-WM in Katar, wie kor­rupt so ein Geschehen sein kann — und wie Deutsch­land unqual­i­fiziert dann doch an der WM teilnahm.

Vor ein paar Wochen kur­sierte ja ein Videos, das Kakaopflücker zeigte, denen man das erste Mal Schoko­lade präsen­tierte. Jetzt zeigt man Nieder­län­dern mal eine Kakao-Frucht.

Ulrich Horn gewährt Ein­blick in die vergeigte Ober­bürg­er­meis­terkan­di­daten­suche der SPD Köln.

Und während ich mir die Frage stelle: Welche Sportart ist eigentlich nicht von Grund auf verseucht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 28. Januar 2015
Guten Morgen

Morgenkaffee

Schöne Wortk­laubereien findet man heute mor­gen bei Peter Glaser. Mein Liebling bisher: Email und die Detektive.

Die USA sollen bei der Erstel­lung deutscher und EU-Gesetze ein Wörtchen mitzure­den haben.

Michael Bit­tner wun­dert sich über den Dres­d­ner Pro­fes­sor Werner Patzelt.

Und während ich mir die Frage stelle: Woll­ten die Amis nach dem Krieg denn bei Geset­zen nicht mitentschei­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 27. Januar 2015
Guten Morgen

Morgenkaffee

Rus­s­land geht das Geld aus, deswe­gen kürzt man auch bei den Staatsme­dien, was der angekündigte Tod von RTdeutsch sein könnte.

Google gibt E-Mails freizügig an Behör­den weiter:

Allein vom Wikileaks-Pressesprecher Kristinn Hrafns­son soll Google 43.000 Mails an die US-Behörden weit­erg­ere­icht haben.

Wolf­gang Stege­mann wun­dert sich, wem seine Kirchen­s­teuer so in den Hals gekippt wird:

Dank „Brot für die Welt“ wer­den meine Steuer– und Spenden­gelder zur Unter­stützung einer „Zeitung“ einge­setzt, die anti-jüdischen mit anti-israelischem Hass verbindet und weder für Völk­er­recht noch Men­schen­rechte ein­tritt – jeden­falls wenn deren Ver­let­zung gegen den Staat Israel und jüdis­che Men­schen gerichtet sind. ”

Und während ich mir die Frage stelle: Leben Totege­sagte auch ohne Geld länger? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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