Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.
Die Top10-Tweets des Junis

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich habe let­ztens tat­säch­lich mal heute+ gese­hen. Das ist diese auf ZDF-Vorstellungen von jugen Men­schen getrimmte Nachricht­ensendung, die nachts die heute-nacht-nachrichten abgelöst haben, die der Thomas Kausch mal bekannt gemacht hat, der dann bei Sat 1 vor die Wand gelaufen ist und was macht der eigentlich ger­ade. Jeden­falls habe ich diese Sendung gese­hen, bei der junge Leute den alten beim Fernse­hen wohl emp­fohlen haben, doch mal Nachrichten mit blitzen und Span­nungsmusik aufzu­pep­pen. Denn das ist ja für junge Men­schen das doofe an Nachrichten: Erstens sind sie neg­a­tiv und zweit­ens kommt da zu wenig PSCHIU-PENG-PENG und TA-TÄRÄ-TÄÄÄÄÄ, TA-TARAAA vor. Als die Sendung endlich sich dem Ende näherte, ver­ab­schiedete sich die Mod­er­a­tuse mit den Worten, die Sendung sei gle­ich vor­bei, aber man könne ja hin­ter­her noch twit­tern. Welchen Zweck das haben sollte, wurde nicht klar. Ziel­grup­penan­biedern für ganz Blöde oder so.

Und das hat mich dann an ein Jugend­buch von Michael Schanze erin­nert. Die Plop­per oder so hieß das. Da ging’s um eine Jugend­bande, die zur Begrüßung sich den Zeigefin­ger in den Mund gesteckt haben und durch beherztes Abrutschen an der Back­en­wand ein Plopp-Geräusch gemacht haben. Das Ding war nur: Real gab es solche Jugendlichen nie. Die gab es immer nur im Kopf von Michael Schanze. Und so ist das auch mit den heute-+-nachrichten: Reale Leute mögen so ein real­itäts­fernes Gepose nicht.

Und während ich mir die Frage stelle: Hät­ten die nicht mal fra­gen kön­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Heute Mor­gen ler­nen wir, die SPD ist eine Partei, in der man sich Rück­grat nur leis­ten kann, wenn man nichts mehr wer­den will und die sowas dann noch sozialdemokratisch nennt. Da kann man auch mal klatschen.

fluter.de weist darauf hin, dass der Kli­mawan­del die Flüchtlingswellen erhöhen wird.

In Deutsch­land kriegen auch Skulp­turen schon mal ein Knöllchen. War aber nur Spaß.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist eigentlich noch genug Spiel­raum in der SPD für Sozialdemokraten, um sich noch mal abzus­pal­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 24. Juni 2015
Lesezeichen vom 23. Juni 2015
Volker Pispers — Bis neulich 2015

Guten Morgen

MorgenkaffeeJohnny Haeusler erk­lärt ganz ein­leuch­t­end, was viele Inter­net­nutzer ger­ade über die SPD und deren Zus­tim­mung zur Vor­rats­daten­spe­icherung so aufregt. Der Fehler liegt meines Eracht­ens schlicht darin, die SPD für eine sozialdemokratis­che Partei zu hal­ten. In der Demokratie muss man Wider­sprüche eben aushal­ten kön­nen. Links und SPD. Ein Pispers-Bonmot von 1995.

Wusste ich auch noch nicht: In Deutsch­land darf man erst ero­tis­che E-Books kaufen, wenn die Kinder schon im Bett sind.

Jür­gen Becker war gestern im MonTalk und redet etwas über seine aktuellen Pro­jekte und schaut zurück.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man die SPD noch vor der VerF­P­Dung ret­ten und will das noch jemand? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Reinhold Galls angebliche Freiheitsrechte

Tja, die SPD ist wohl inhaltlich schon so tot, dass die eige­nen Leute auf ihrem Sarg zu tanzen beginnen:

Ich weiß nicht, was “ver­meintliche Frei­heit­srechte” sind oder wie man auf ver­meintliche Rechte verzichten kann. Das klingt unge­fähr so sin­nvoll, als wolle man als Men­sch auf sein ver­meintliches Recht zu fliegen verzichten. Das Inter­es­sante ist, dass in diesem Satz ein “dadurch” fehlt. So wie er geschrieben wurde, ist nur von einem zeitlichen Aufeian­der­folge die Rede, wenn dies passiert, passiert das.

Sprich: Wenn dieses Wir einen Kinder­schän­der schnappt, gibt Rein­hold Gall seine ver­meintlichen Frei­heit­srechte auf. Die Blö­den haben eine neue Heimat. Oder um es den Hernn sel­ber sagen zu lassen :

Lesezeichen vom 21. Juni 2015
  • Gedanken am Tag nach dem SPD Parteikon­vent ” Der poli­tis­che Schaden, den die Zus­tim­mung zur Vor­rats­daten­spe­icherung, unter der jün­geren Gen­er­a­tion anrichtet ist noch nicht abzuse­hen. Ohne Not kön­nte sich die SPD damit eines hän­der­rin­gend gesuchten Wäh­ler­po­ten­tials entledi­gen. Sie doku­men­tiert damit ihre Tra­di­tion einer Partei der ver­gan­genen Diszi­pli­narge­sellschaft, in deren DNA noch tief die überkomme­nen Meth­o­den der Aufk­lärung wie Überwachung und die Diszi­plinen ver­wurzelt sind.”
Lesezeichen vom 21. Juni 2015
Juli 2015
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