Guten Morgen allerseits!
Die Top10-Tweets des Junis

The parental guts

Actu­ally, how does it smell?

Guten Morgen

Morgenkaffee

Gestern gewann Deutsch­land gegen Alge­rien beim Fußball-WM-Achtenfinale und was hat das wieder lange gedauert. Son­der­lich span­nend fand ich das auch nicht. Das Beste kam nach dem Abp­fiff mit dem Fußballreporter-Bashing von Per Merte­sacker.

Bei der Stadtver­wal­tung Dres­den stellt man wohl pilot­pro­jek­tar­tig auf DE-Mail um. Die grund­sät­zliche Kri­tik bleibt.

Die Augs­burger All­ge­meine bezeiht Schelte für das Dis­sen eines kleinen Jun­gen. Nur mal so zur Mei­n­ung, im Netz wür­den nur Nichtjour­nal­is­ten unge­höri­gen Unsinn verbreiten.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie und wann reagieren die Ver­fechter des wortes “Qual­ität­sjour­nal­is­mus” auf das per­ma­nente Ange­hen ihrer Vertreter? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 30. Juni 2014
Lesezeichen von heute
Lesezeichen vom 29. Juni 2014
Guten Morgen

Morgenkaffee

So an die 5 Jahre hat es gebraucht, bis ich auf die Idee gekom­men bin, dass Warn­far­ben­rot nicht zu den Grund­far­ben dieses Blog-Themes gehört. Das habe ich jetzt mal geän­dert, die Warn­farbe ist raus, ersetzt durch eine Farbe, die Schoko­lade heißt. Die Zitate erscheinen von nun an in einer Farbe, die Man­del­weiß heißt, isses nicht schön?

Fefe lässt sich heute mor­gen mal über die Behaup­tung aus, die Poli­tiker im Bun­destag hät­ten ihre Diäten­er­höhung, die Gauck noch prüfen lässt, verdient.

Kriegsmin­is­terin von der Leyen will bewaffnete Drohnen anschaf­fen.

Axel Buss­mer bespricht die DVD-Ausgabe von Ophan Black.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist es Voraus­set­zung für deutsche Kriegsmin­is­ter, das Völk­er­recht als fakul­ta­tiv zu betra­chten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 28. Juni 2014
Christian Wulff — Ganz oben, ganz unten

buchleser

Man muss die ersten 100 Seiten dieses Schmök­ers über­leben, sowie die unkri­tis­che Hal­tung zu Parteien­demokratie und der eige­nen Rolle als Bun­de­spräsi­dent nicht auf die Gold­wage legen, dann geht es bei Chris­t­ian Wulff zur Sache:

  1. Seine Aus­führun­gen zum Thema Inte­gra­tion liefern den Unter­bau zur Behand­lung des The­mas als Bun­de­spräsi­dent und zeigen, dass er mit diesem Thema bis­lang besser punk­ten kon­nte als sein Nach­fol­ger Gauck mit dem Thema “Freiheit”.
  2. Seine Aus­führun­gen zur christlichen Inter­pre­ta­tion vom gesellschaftlichen Miteinan­der sind beacht­enswert — ger­ade in direk­ter Kon­fronta­tion zu fundamentalistisch-christlichen Stim­men aus Deutschland.
  3. Seine Manöverkri­tik vor allem an “Blödzeitung” (Paul Stöver), SPIEGEL und FAZ wer­fen die Frage auf, weswe­gen es bei den entsprechen­den Ver­la­gen nichts, aber auch gar nicht gegeben hat, um den Qual­ität­sjour­nal­is­mus nicht an der Nase durch die Manege zu schleifen; Gerüchte wur­den wie Tat­sachen behan­delt, Ent­las­ten­des unter den Tisch fallen gelassen, dro­hende Neg­a­tivschlagzeilen als Erpres­sungs­ge­gen­stand genutzt. Man hat ohne Zwang die Hosen runter gelassen.

Und so schreibt Peer Stein­brück über das Buch:

Mit einem gewis­sen Abstand stellen sich der ‘Abschuss’ und die Entwürdi­gung von Chris­t­ian Wulff als Skan­dal eines gewalt­täti­gen Jour­nal­is­mus im Umgang mit einem Poli­tiker dar. […] Die Spiegel-Affäre vor über 50 Jahren war schlechthin der Skan­dal der Poli­tik im Umgang mit einem kri­tis­chen Jour­nal­is­mus und der Presse­frei­heit. Jetzt ist es umgekehrt.

Bei der FAZ ist Jür­gen Kaube vom Buch nicht begeis­tert. Wen wundert’s.

Lesezeichen vom 27. Juni 2014
Lesezeichen von heute
  • Das deutsche Inter­net, erk­lärt von Gabor Stein­gart | Mario Six­tus — Wie wirr mitunter weit­er­hin am Leis­tungss­chutzrecht herum­lob­by­isiert wird, beschreibt Mario Six­tus: “Leute wie Christoph Keese sind in der let­zten Leg­is­laturpe­ri­ode von einem Bun­destagsab­ge­ord­neten zum näch­sten gelaufen und haben dabei “Google stiehlt unsere Inhalte und wird damit reich” gerufen. Dass es bei dieser aben­teuer­lichen Behaup­tung a) nur um winzige Wörter­schnipsel geht, die Google als Anreißer anzeigt, und b) sowohl Google als auch das deutsche Inter­net pick­epack­evoll sind, mit Inhal­ten, mit denen deutsche Zeitungsver­lage über­haupt nichts zu tun haben, stört diese Räu­ber­pis­tole natür­lich unge­mein, weswe­gen diese bei­den Umstände gerne unter den Tisch geschoben werden.”
  • 10 Jahre BILD­blog — The Euro­pean — Ein von Springer bezahlter Jour­nal­ist meint, das Bild­blog habe seine besten Zeiten hin­ter sich und sei über­flüs­sig. NEIN! DOCHOH!
Lesezeichen vom 26. Juni 2014
Lesezeichen von heute
  • Fas­sung » Friede­mann Karig — “Der Bun­destagspräsi­dent  bekommt Beifall und Belus­ti­gung für seine implizite Anerken­nung der Unsou­veränität des deutschen Bun­destages gegenüber den Geheim­di­en­sten. Der Queru­lant Gysi soll sich bitte beruhi­gen. Den Zwis­chen­rufern, man ver­steht sie zum Glück nicht ganz, fällt dazu etwas wie “…vom rus­sis­chen Geheim­di­enst oder von wem?” oder “…in der DDR auch nicht anders” ein. “Dann geh doch nach drüben” haben sie sich wohl nur gedacht.”
Oktober 2014
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Vor 5 Jahren