Linktipp: schneckenradio.de.

Lesezeichen vom 15.01.2016

Knöllchen

So, mal wie­der das jähr­li­che Blo­grollauf­räu­men bewäl­tigt. Die Bilanz in die­sem Jahr: 17 Abgänge, vier Zugänge, vier Adres­sän­de­run­gen. Das hängt etwas damit zusam­men, dass ich unter schneckenradio.de/sender anderswo Podcast-​Seiten abge­legt habe. Zu ver­mer­ken ist dann noch, dass Rome alias Rudi Roun­ders wie­der mal ver­schütt gegan­gen ist. Junge, komm bald wie­der.

Lesezeichen vom 15.01. 2016

Guten Morgen

Morgenkaffee Im Netz habe ich ges­tern gele­sen, dass sich jetzt in Europa eine neue Ver­ge­wal­ti­gungs­kul­tur eta­blie­ren würde. Schwarz­ma­ler haben wohl der­zeit Hoch­kon­junk­tur. Wie auch immer: Wir waren ges­tern in der Mitsu­bi­shi Electric Hall in Düs­sel­dorf, in der vom Rus­si­schen Staats­bal­lett Mos­kau – nicht zu ver­wech­seln mit dem Rus­si­schen Natio­nal­bal­lett oder dem Bolschoi-​Ballett – Schwa­nen­see gab. Sehr unter­halt­sam, gro­ßer Andrang und Fried­lich­keit, wohin man schaute.

Georg Diez hat vor­ges­tern im Spie­gel ganz pas­send her­aus geho­ben:

Es ist eben so vie­les unklar, gerade an dem, was die hys­te­ri­schen Wind­ma­cher sagen. Was mei­nen sie mit der “geschei­ter­ten Inte­gra­tion”? Mei­nen sie, dass sie alles dafür getan haben, damit die Inte­gra­tion funk­tio­niert, heute und in der Ver­gan­gen­heit, und dass die Flücht­linge, Migran­ten, Ein­wan­de­rer, die nach Deutsch­land gekom­men sind, trot­zig abge­lehnt haben? Oder mei­nen sie, dass sie erkannt haben, dass zu wenig Initia­tive, zu wenig Geld, zu wenig Herz auch für das auf­ge­wen­det wurde, was sie Inte­gra­tion nen­nen und andere Ein­wan­de­rung und für das es eigent­lich längst ein moder­nes Ein­wan­de­rungs­ge­setz geben sollte, das aber oft genau die ableh­nen, die sich am lau­tes­ten über die geschei­terte Inte­gra­tion beschwe­ren?

Haben sie denn selbst irgend­was dafür getan, dass die Inte­gra­tion klappt? Oder beschwe­ren sie sich nur über etwas, das sie eh ableh­nen?

Damit gemeint haben könnte er den Chef­re­dak­teur der West­fä­li­schen Nach­rich­ten, der in den Ereig­nis­sen von Köln eine Zei­ten­wende sieht, auf die man schnöff tätää mit har­ten Stra­fen “mit einer erschüt­tern­den Abschre­ckungs­wir­kung” reagie­ren müsse. So ist er halt, der Kon­ser­va­tive.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Was treibt nur diese gehäs­si­gen Schwarz­ma­ler immer so an? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Terry Pratchetts Going Postal

goingpostal Der Klein­ga­nove Feucht von Lip­wig bekommt ange­sichts sei­ner anvi­sier­ten Hin­rich­tung das Ange­bot, der neue Post­mi­nis­ter zu wer­den. Zusam­men mit sei­nem Schwarm Adora schickt er sich an, das her­un­ter­ge­wirt­schafte Unter­neh­men wie­der flott zu krie­gen.

Dies ist die dritte Ver­fil­mung eines Terry Pratchett-​Romans und sie hat mit dem aus Cou­pling bekann­ten Richard Coyle einen spiel­freu­di­gen wie sym­pa­thi­schen Haupt­dar­stel­ler erhal­ten, so dass man gerne die 185 Minu­ten Gesamt­länge in Kauf nimmt.

Bridge of Spies

brdidgeofspiesDer neue Steven-​Spielberg-​Film mit Tom Hanks ist lei­der wegen des ame­ri­ka­ni­schen Weich­zeich­ners nur ein pas­sa­bel gera­te­ner Film über deut­sche Geschichte. 

Erzählt wird die Geschichte eines ame­ri­ka­ni­schen Anwalts, der den Aus­tausch eines ame­ri­ka­ni­schen Stu­den­tens und eines ame­ri­ka­ni­schen Pilo­ten gegen einen sowje­ti­schen Spion vor­an­treibt. Alles geht glimpf­lich ab, wobei eine Beto­nung des Films dar­auf liegt, dass der ame­ri­ka­ni­sche Pilot im Gegen­satz zu sei­nem Aus­tausch­part­ner in der Gefan­gen­schaft gefol­tert wurde und aus­ge­tauschte Spion in der Sowjet­union der Todes­ge­fahr ent­ge­gen­sieht.

Hier sind die Kar­ten klar gemischt, aber es passt nicht recht ins Bild, dass der ame­ri­ka­ni­sche Pilot über die tat­säch­li­chen Ereig­nisse redend nichts Nega­ti­ves über die sowje­ti­sche Seite berich­tet, auch wenn sein Sohn diese ansatz­weise ein­räumt. Auch fällt unter den Tisch, dass die Ange­hö­ri­gen des Pilo­ten das Enga­ge­ment sei­nes sowje­ti­schen Ver­tei­di­gers lob­ten.

Das min­dert etwas den Gesamt­ein­druck die­ses routiniert-​moralisierenden Films, der ansons­ten mit Thema, Aus­stat­tung und Tom Hanks und Mark Rylance besticht.

Covert Affairs

covertaffairsDies ist eine sei­fern­opern­ar­tige erzählte Spio­na­ge­ge­schichte ohne wirk­li­che Span­nung, so dass es dem Zuschauer irgend­wann Latte ist, worum es genau geht und wer wes­we­gen gerade bedrohnt wird. Die alber­nen Hin­ter­grund­ta­pe­ten bei Auto­fahr­ten und das nicht über­zeu­gende Spiel der Haupt­dar­stel­le­rin tun ihr übri­ges. Die Serie erin­nert etwas zu sehr an bekannte Ideen aus Chuck und Fringe und spielt in der­sel­ben Liga wie Agen­tin mit Herz, wobei Kate Jack­son deut­lich geer­de­ter rüber­kommt.

Jum­ping the shark Nach der ers­ten Foto­ta­pete.

Lesezeichen vom 10.01. 2016

Lesezeichen vom 09.01. 2016

Allein im Bad

Liebe deut­sche Män­ner, liebe Links­trä­ger, Stin­ker und Win­del­wech­sel­ver­wei­ge­rer, lie­ber Michael Schanze: End­lich nimmt es ein Infor­ma­ti­ker in die Hand, sich im Bad ein­zu­schlie­ßen, um im Unter­hemd Auf­klä­rungs­vi­deos zu dre­hen.

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