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Lesezeichen vom 13. März 2014
Lesezeichen von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Mich wun­dert, dass es da draußen Men­schen gibt, die keine Prob­leme haben, sich ihre Ansichten über die Welt von Ver­schwörungs­the­o­retik­ern wie Dirk Müller oder Ken Jeb­sen zusam­men­stellen zu lassen. Wenn man dann mal auf Details hin­weist, die falsch sind, kriegt man nur zu hören, ja, das mag im Detail falsch sein, aber die Grund­ten­denz ist richtig und immer noch besser als West­pro­pa­ganda. Da wird die eine Ver­schwörungs­the­o­rie herange­zo­gen, um die andere zu bestätigen.

Sebas­t­ian Heiser hat Raubkopierer bei der SPD verk­lagt und möchte Ihnen zeigen, was an einem solchen Rechtsweg Zäh­neknirschen hervorbringt.

Gle­ich gibt’s das Urteil zu Hoeneß, das so oder so für Auf­schreie sor­gen wird und, wie ich mal voraus­sage, für eine umge­hende Anfech­tung des Urteils. Dazu die Stel­lung­nahme Merkels zur Krim-Krise.

Und während ich mir die Frage stelle: Worin besteht die Zufrieden­heit, sich via Ver­schwörungs­the­o­retik­ern die Welt noch chao­tis­cher zu machen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Jenny’s tmi answers

The forwarding

Next ques­tion: Like what?

Guten Morgen

Morgenkaffee Der rus­sis­chstäm­mige Schrift­steller Andrej Kurkow regt sich im Guardian darüber auf, dass er sich als Faschist beze­ich­nen lassen muss, nur weil er für die Frei­heit seines Lan­des eintritt:

[My grad­fa­ther] died fight­ing against fas­cism and now I hear the word fas­cist used about me because I am against the occu­pa­tion of my coun­try by Putin’s army, because I am against the state of total cor­rup­tion cre­ated by Yanukovich and his clan, because I want the coun­try where I live to be guided by the rule of law.

Fefe des Tages: Das rus­sis­che Außen­min­is­terium trollt, dass die USA die aktuelle Regierung der Ukraine nicht unter­stützen dürfte, weil ein amerikanis­ches Gesetz aus dem Jahr 1961 eine der­ar­tige Unter­stützung einer durch Putsch ent­stande­nen Regierung verbiete.

Kon­stan­tin Wecker fordert Frei­heit für Uli Hoeneß, weil er ihn nicht für schuld­fähig hält.

Die De:Bug ver­ab­schiedet sich.

Bei 11Freunde fragt man sich, wie es bei Bay­ern München ohne Uli Hoeneß weitergeht.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat Uli Hoeneß das Herz von Bay­ern München nicht schon längst verkauft? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Kriegswunsch

Dieses emo­tional aufge­bauschte Naiv­ität als Poli­tik verkaufen musste ja irgend­wann ein­mal in so etwas enden:

Lesezeichen vom 11. März 2014
Between two ferns with Zach Galifianakis: Barack Obama

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der ehe­ma­lige ukrainis­che Min­is­ter­präsi­dent Janukow­itsch möchte nach Kiew zurück und seine Amts­geschäfte wieder aufnehmen.

Uli Hoeneß gibt an, 18,5 Mio. € Steuern nicht bezahlt zu haben, und das ist dann auch wohl nur die strafrel­e­vante Zahl, wobei man dazu über 280 Mio. € zum Zocken haben muss. Und das war nur Hoe­ness’ drittes Stand­bein. Frank Lüb­berd­ing möchte dazu Fra­gen stellen.

Erhard Eppler meint in der Süd­deutschen, man solle sich nicht wun­dern, dass ein rus­sis­cher Staatschef nicht taten­los dabei zusieht, wie die Ukraine der Nato beitritt. Das Völk­er­recht bedenkt auch er nicht.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum das Völk­er­recht für so viele Poli­tiker eigentlich an– und ausknips­bar? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Graeme Simsion — Das Rosie-Projekt

buchleserDieser Schinken wird jetzt schon als Weltbest­seller gehan­delt, was nichts über die Qual­ität aus­sagt: Autis­tisch ver­an­lagter Autismus-Wissenschaftler geht per aus­gek­lügel­tem Frage­bo­gen auf Brautschau und ver­liebt sich in die Falsche, der er bei ihrer Vater­suche behil­flich ist. Die Irri­ta­tio­nen, die er als autis­tisch Ver­an­lagter in Sit­u­a­tio­nen her­vor­ruft, wenn er sich poli­tisch kor­rekt ver­hal­ten möchte, sind der Witz an dieser Geschichte — lei­der der einzige.

Wer sich die Geschichte doch vornehmen möchte, dem sei das von Robert Stad­lober vorge­le­sene Hör­buch ans Herz gelegt.

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