Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.
The medical phaenomenon

Guys are always said to have not as many mul­ti­task­ing capac­i­ties as girls have. Guys can watch a fire and relax. They don’t need to do other things in the same moment. And if they decided to relax that way, what can be done uncon­ciously, they hardly react on other stuff. Apart from actions like get­ting a new bear, but these just fit for their ade­quacy of the moment.

Girls are different.

They don’t fall for fire that pecu­liar way. They fall for their bod­ies. And they found ways of com­mu­ni­cat­ing with their bod­ies guys have obvi­ously no clue of:

Your bones really hurt?

Penn and Teller with John Cleese

Guten Morgen

morgenkaffee

Der franzö­sis­che Philosoph André Glucks­mann hat einen Essay veröf­fentlicht, der sich gegen die Pläne der franzö­sis­chen Regierung zur Ausweisung von Roma richtet. In Die Welt findet sich dieser Essay in deutscher Über­set­zung.

Die FDP will finanzielle Strafen gegen Eltern ver­hän­gen, die nichts dage­gen tun, dass ihre Kinder nicht regelmäßig zur Schule kommen.

Ste­fan Nigge­meier hat das skur­rile Video mit Ben­jamin Stuckrad-Barre und Thilo Sar­razin beschrieben und zeigt es auch.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum gibt es noch keine Bußgelder gegen Poli­tiker, die nicht für Bürger, son­dern für Lob­bys Poli­tik betreiben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Ned Flanders’ naturally selected fish

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Türkischer Eismann

Guten Morgen

morgenkaffee

Zur Eröff­nung des Berliner Musik­festes und angesichts der Migra­tions­de­batte hat der Eth­nologe aus seiner Sicht den Artikel Die Unverzicht­barkeit des Frem­den veröffentlicht.

Der Bun­de­spräsi­dent hat den Rück­tritt Sar­razins dadurch im Vor­feld schmack­haft gemacht, dass dieser nun 1000€ mehr Rente bekommt.

Der franzö­sis­che Schrift­steller Tahar Ben Jel­loun hat in Le Monde einen offe­nen Brief an den franzö­sis­chen Min­is­ter­präsi­den­ten Sarkozy veröf­fentlicht, weil er durch Sarkozys Äußerun­gen gegen über Roma sein Heimat­land beschädigt sieht.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieso sind ger­ade frem­de­nun­fre­undliche Äußerun­gen so en vogue? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Gerhard Polt – Ein deutscher Hit

Was ich noch sagen wollte zur… Blödzeitung im Anzug

Im Juni hatte die Bildzeitung schon ein­mal über die The­sen Thilo Sar­razin berichtet, die er jetzt zur Veröf­fentlichung seines Buches nochmal vor­ge­tra­gen hat. Damals allerd­ings in einer anderen Dar­legung. Sar­razin war damals für die Bildzeitung nicht der­jenige, der endlich ein­mal sagt, was das Volk denkt, nein, Sar­razin war der Pöbler vom Dienst. Kri­tiker Sar­razins, so die Bildzeitung,

attack­ieren ganz über­wiegend die Pas­sagen in Sar­razins Buch, wonach die Gene der Zuwan­derer, ihre ange­borene Intel­li­genz, über ihr indi­vidu­elles Schick­sal in Deutsch­land entschei­den. Motto: Blöd bleibt blöd, da helfen keine Pillen.

Dieses Fazit entzieht der Poli­tik Geschäfts­grund­lage und Daseins­berech­ti­gung gle­icher­maßen: Wenn die Ver­hält­nisse tat­säch­lich genetis­ches Schick­sal sind, kann jede Poli­tik ein­packen, die in irgen­deiner Form die Ver­hält­nisse ändern will, bessern will. Das lässt kein Poli­tiker, in keiner Partei, auf sich sitzen. Deshalb keilt selbst die über alle Maßen prag­ma­tis­che Kan­z­lerin der­art zurück, von den “Sozial-Ingenieuren” bei SPD und Grü­nen ganz zu schweigen.

Hier unter­schlägt die Bildzeitung kom­plett, dass es schlichter an alte Zeiten erin­nern­der Unfug ist, die indi­vudu­elle gesellschaftliche Entwick­lung eines Men­schen allein oder auch nur vor­rangig auf irgendwelche Gene zurück zu führen. Wenn mor­gens gedanken­s­teuernde Aliens die Welt bevölk­ern, entzöge dies der Poli­tik ebenso “Geschäfts­grund­lage und Daseins­berech­ti­gung” — es ist nur eben­solcher Schwachsinn, dies anzunehmen.

Für die Bürger geht es aber genauso ums Ganze – näm­lich eben­falls um sie selbst.

Zuwan­derer mit mus­lim­is­chem Hin­ter­grund sind über­pro­por­tional in der Kriminal-Statistik vertreten, bei den Schu­la­b­brech­ern, bei den Hartz-IV-Empfängern. Amtliche, sta­tis­tis­che Daten decken sich mit per­sön­lichen Ein­drücken, Sor­gen und Äng­sten. Deshalb beja­hen sie vor allem das Unverblümte, Radikale an Sar­razins Bestandsaufnahme.

Bürger sind an dieser Stelle nicht mehr mus­lim­is­che Deutsche ohne Hochschul­bil­dung. Bürger sind die von Bild erfun­dene Mehrheit des Deutschen Volkes, die sich über die nicht­stat­tfind­ende Inte­gra­tion von Mus­lima in Deutsch­land bekla­gen — als ob sie daran inter­essiert wären. Und auf welche Daten sich da der Schreiber­ling der Bild bezieht ist ebenso unein­sichtig — Haupt­sache die Rich­tung stimmt.

Warum nutzt die Bildeitung also auf ein­mal das Trit­tbrett Sar­razin zur Stim­mungs­mache? Weil der dieselbe Argu­men­ta­tions­form ver­wen­det: Fach­fremdes, polemis­ches Rum­be­haupten gegen Min­der­heits­grup­pen ohne die Fähigkeit zur Selb­stkri­tik. Wer Sar­razins Hal­tung recht gibt, kann dann ja auch­nichts mehr gegen die Bildzeitung haben.

Sicher­lich gibt es Inte­gra­tionsver­weigerung in Deutsch­land. Aber es gibt auch haus­gemachte Bil­dungss­chika­nen gegenüber Men­schen, die keinen 100%ig deutschen Ein­druck machen, ange­fan­gen vom Nach­na­men, vom Sprachakzent bis zum Ausse­hen. Warum sollte sich jemand um Inte­gra­tion bemühen, wenn ihm das keinen sozialen Vorteil bringt und ander­er­seits auch offen abgelehnt wird? Aber für eine dif­feren­ziert­ere Betra­ch­tung ist in der Bild kein Platz.

Sar­razin ist nichts anderes als Bildzeitungsar­gu­men­ta­tion in Gestalt eines Anzugsträgers. Ange­blich schafft sich Deutsch­land durch das sich nicht inte­gri­eren wol­lende, mus­lim­is­che Prekariat ab. Ich glaube ja eher, dass Deutsch­land sich dadruch abschafft, dass viele Men­schen auf charak­ter­lose Fir­men wie Bil­ligdis­counter zum kaufen und dort arbeiten angewiesen sind. Und solche Fir­men sind keine mus­lim­is­che Erfind­ung — son­dern die prof­it­geiler Anzugträger.

Oktober 2014
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