Gute Nacht da draußen, wo immer ihr auch seid.
Wenn’s läuft, dann läuf’s

Einer der spätesten Tweets der Woche, denke ich mal. Aber die Rubrik soll mal nicht unnötig auss­fallen für diese Woche.

In NRW enden ger­ade die Schulfe­rien und das bedeutet, dass der All­t­agsstress für Schüler wieder beginnt. Mit­tler­weile darf der Bil­dungsnach­wuchs ja bis spät in den frühen Abend hinein an der Penne abhän­gen, damit den Eltern mehr zur zur Organ­i­sa­tion des Broter­werbs bleibt. Mit besserer Ver­mit­tlung von Bil­dung hat das schließlich nichts zu tun.

Man wird hin­ter­her mal sehen, was aus dieser für die Schüler wenig sinns­tif­ten­den Übert­er­minierung des All­t­ags wird. Unsere­ins war damals heil­froh, dass man nur den hal­ben Tag in der Schulein­rich­tung zu sein hatte.

Immer­hin erle­ichtert die Freude über gute Schulleis­tun­gen den stres­si­gen Schu­lall­tag. Und will offen­bar gefeiert werden.

matheliefgut

Wenn’s läuft, dann läuf’s

Einer der spätesten Tweets der Woche, denke ich mal. Aber die Rubrik soll mal nicht unnötig auss­fallen für diese Woche.

In NRW enden ger­ade die Schulfe­rien und das bedeutet, dass der All­t­agsstress für Schüler wieder beginnt. Mit­tler­weile darf der Bil­dungsnach­wuchs ja bis spät in den frühen Abend hinein an der Penne abhän­gen, damit den Eltern mehr zur zur Organ­i­sa­tion des Broter­werbs bleibt. Mit besserer Ver­mit­tlung von Bil­dung hat das schließlich nichts zu tun.

Man wird hin­ter­her mal sehen, was aus dieser für die Schüler wenig sinns­tif­ten­den Übert­er­minierung des All­t­ags wird. Unsere­ins war damals heil­froh, dass man nur den hal­ben Tag in der Schulein­rich­tung zu sein hatte.

Immer­hin erle­ichtert die Freude über gute Schulleis­tun­gen den stres­si­gen Schu­lall­tag. Und will offen­bar gefeiert werden.

matheliefgut

Guten Morgen

morgenkaffee

Klatschkri­tik befasst sich mit den Social-Media-Präsenzen der Klatsch­presse, die mit Social-Media aber offen­sichtlich nichts anfan­gen kön­nen.

Durch seine Arbeit beim Hochschul­frei­heits­ge­setzt und bei den Stu­di­enge­bühren hat er maßge­blich dazu beige­tra­gen, dass die NRW-Unis auf amerikanis­ches Niveau run­tergeschraubt wer­den, die FDP hat er bei der Land­tagswahl inhaltlich und prozen­tual gegen die Wand gefahren, dass sie sich jetzt bei unter 5% sieht, nun verzieht sich Andreas Pinkwart an eine Pri­vatuni. Um zu forschen. Nee, is klar.

Ste­fan Hal­laschka beerbt Gün­ther Jauch.

Und während ich mir die Frage stelle: Ste­fan Weeeeeeeeer? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Endlich: Sich selbst erklärende Bahnhofstoiletten

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Guten Morgen

morgenkaffee

In der SPD hat sich eine Gruppe, die sich SPD Laizisten nennt, gefun­den, die eine stärkere Tren­nung von Reli­gion und Staat in Deutsch­land fordert. Dazu haben sie einen Kat­a­log von Forderun­gen, u.a. die Beendi­gung des Geld­sam­melns des Staates für Reli­gion­s­ge­mein­schaften, aufgeschrieben. Katholis­che Kirche und SPD-Vorsitzender Gabriel reagieren ablehnend darauf.

Die kon­ser­v­a­tive FAZ hat mit Thomas Löf­fel­holz einen Stuttgart 21-Befürworter gefun­den und lässt diesen argu­men­tieren,

dass in einer hochkom­plexen Gesellschaft “Anlieger” nicht das let­zte Wort über Pro­jekte haben dür­fen, die das ganze Land betr­e­f­fen. Das zeigt sich ger­ade bei “Stuttgart 21″ eindrucksvoll.

Wo sich da was zeigt, schreibt er nicht. Es geht ja auch nicht darum, dass “Anlieger” das let­zte Wort haben sollen, nur darum, dass alle Fak­ten seit­ens der Poli­tik offen­gelegt werden.

Bei liq­uid cen­ter macht man sich Gedanken, ob man in Stuttgart was ver­passt, wenn man nicht demonstriert.

Und während ich mir die Frage stelle: Seit wann ist man in der SPD so kri­tisch gegen aufk­lärerische Forderun­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

E-Petition zur Begrenzung der Wirkungsweise von Wasserwerfern

Mir erscheint diese E-Petition ziem­lich sin­nvoll, sofern da tech­nisch was verän­der­bar ist:

Der Deutsche Bun­destag möge beschließen, dass Wasser­w­er­fer auf das gebotene Maß abgerüstet wer­den müssen. Diese Abrüs­tung ist so auszuführen, dass Wasser­w­er­fer nicht mit chemis­chen Wirkungsver­stärk­ern einge­setzt wer­den kön­nen, sowie was Druck und Wasser­vol­u­men angeht tech­nisch der­art zu begren­zen sind, dass gesund­heitliche Schä­den bei auch direk­ter Anwen­dung auf den men­schlichen Kör­per oder Kopf mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahrschein­lichkeit aus­geschlossen wer­den können.

Begrün­dung

Die tech­nis­che Entwick­lung der Wasser­w­er­fer führte zu einer steti­gen Aufrüs­tung. Hochdruck­wasser­w­er­fer sind mit­tler­weile von ihrer Wirkung her einer Geschoss­waffe ver­gle­ich­bar, im Geset­zes­text sind Wasser­w­er­fer jedoch nur als Hil­f­s­mit­tel definiert. Durch diese Def­i­n­i­tion liegt die Entschei­dung über den Ein­satz auf den unteren Führungsebe­nen sie ist auch nicht in der Art und Weise bericht­spflichtig wie ein möglicher Schuss­waf­fenge­brauch vorste­hen­des trägt dazu bei dass die Schwelle eines möglichen Ein­satzes eher niedrig ist.

Der übliche Ein­satz und die Ein­satzsi­t­u­a­tion erlauben nur sehr eingeschränkt eine stetige Abwä­gung der Ver­hält­nis­mäßigkeit, schnell ist –wie in der jün­geren Ver­gan­gen­heit geschehen– eine größere Anzahl von Per­so­nen ver­letzt, auch schwer und mit bleiben­den Schä­den. Wieder­holt waren auch Unbeteiligte und Per­so­nen die den Anweisun­gen der Polizei fol­gten betrof­fen, wenn sie die Gefährlichkeit mod­erner Wasser­w­er­fer unter­schätzten oder ein­fach nur über weite Ent­fer­nung in den mit Wirkungsver­stärk­ern ver­set­zten Sprüh­nebel gerieten.

Eine Entschär­fung dieser mit­tler­weile schar­fen Waffe, führt Wasser­w­er­fer zurück in die Kat­e­gorie der Hil­f­s­mit­tel, nur als solches darf ein Wasser­w­er­fer im Rah­men der Ver­hält­nis­mäßigkeit in einem Rechtsstaat einge­setzt werden.

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Was ich noch sagen wollte zu… Lanz

Irgend­wann habe ich begonnen, Talk-Shows im Fernse­hen keine Chance mehr zu geben. Das war so zu einer Zeit, als Sabine Chris­tiansen noch lief. Immer diesel­ben Span­nungs­bö­gen mit oft­mals densel­ben Talk-Nasen ohne auch nur irgend­wann sach­liche Erken­nt­nisse zu gener­ieren. Zuse­hen, wie andere sich aufre­gen — nein, für sowas sollte mein Fernse­hgerät nicht abgenutzt werden.

Ich habe also alles ignori­ert: Chris­tiansen, Jauch, Beck­mann, Kerner, Mais­chberger, Plas­berg, Lanz und Co.

Ich habe nie etwas ver­passt. Nie bin ich auf eine Mel­dung gestoßen, die etwas aus diesen Sendun­gen her­aus hob, so dass man sich diese Sendung unbe­d­ingt mal im Nach­hinein anschauen müsste. All die ganzen Jahre.

Gestern lief Neues aus der Anstalt im ZDF und irgend­wann muss ich ein­genickt sein. Als ich wieder aufwachte war Lanz im Fernse­hen. Er quas­selte mit Ingolf Lück. Ich bin eigentlich nur dran geblieben, weil mir die Markus-Lanz-Parodie aus Swicht noch im Kopf geblieben ist: Der eckig agierende Mod­er­a­tor im Barbie-Ken-Stil, die ein­ras­ten­den Gesten, der treudoofe Blick, die sinnbe­fre­iten Themen.

Und die Real­ität war noch schlim­mer: Alle par­o­dierten Dinge kamen vor, dazu noch die lanzis­che Diskus­sion­skniebeuge. Lanz klam­merte sich an seine Mod­er­a­tionskarten wie an ein Schutzschild. Wie unsicher muss dieser Mann ohne Karten sein. Auf den Karten muss die Redak­tion der Sendung ihm etwas Haltver­schaf­fendes aufgeschrieben haben, etwas, das den roten Faden der Sendung bein­hal­tet. Die Sendung sollte auch um Stuttgart 21 gehen, dazu war mit Bar­bara Rüt­ting eine ehe­ma­lige Grüne, die gerne demon­stri­ert ein­ge­laden, ein Stuttgart 21–Befür­worter und mit Wal­ter Sit­tler ein Stuttgart 21–Geg­ner. Was sollte also Lück da?

Der rote Faden der Redak­tion muss so aus­ge­se­hen haben: Lück hat in Biele­feld Häuser besetzt, war also auch geübter Protestler gegen die Staats­ge­walt. Also kommt genau diese Info auf Lanz’ Mod­er­a­tionskärtchen vor und Lanz sagt, Lück habe ja auch mal Häuser besetzt.

Und was ent­geg­net Lück? Nö, hab ich nicht. Ist auch nicht mein Thema. Stuttgart 21 sei auch nicht sein Thema. Was ist dann wohl Lücks Thema?

Sein Kabarettpro­gramm war’s. Aus diesem muss die Redak­tion auch die Inhalte der Ein­blendun­gen für Ingolf Lück genom­men haben. Mit der Sendung hat­ten sie wenig zu tun:

lueckbabysitterlueckdemo
lueckkinder
lueckkinderzustand
lueckmaenner
lueckumland

Die Rechercheleis­tung der Lanz-Redaktion — kaum in Worte zu fassen.

Man erkennt bei Lanz wohl das nahende Ende einer Unter­hal­tung ab Aus­bleiben der­ar­tig tum­ber Ein­blendun­gen. Zum Schluß blendete man nach einer hal­ben Stunde Gesprächzeit für Lück nochmal ein, dass dieser Schaus­pieler und Kabaret­tist sei. Beim ZDF denkt man wohl, dass die Zuschauer den Inhalt der Ein­blendun­gen vom Anfang eines Gesprächs eh nur kurz behal­ten. Wis­sen die Gäste von Lanz eigentlich vorher, was man unter ihrem Gesicht während der Sendung so ein­blendet? Welchen Sub­text die Redak­tion ins über­lieferte Bild mit ein­baut? Oder gehört das zum Risiko des Besuchs bei Lanz?

Goldig war dann aber auch eine Ein­blendung für Wal­ter Sittler:

sittlerstandhaft

Dabei ging es in der Sendung gar nicht um Sex.

Augmented reality card trick

Ich halte ja nichts vom Begriff Aug­mented real­ity, weil hier­mit schlicht nichts sin­nvolles über Real­ität gesagt wird. Aber diesen Aug­mented real­ity Kar­ten­trick finde ich ganz putzig:

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