Linktipp: sofaschmöker.de.
Guten Morgen

morgenkaffee

Anne Roth kri­tisiert, dass das ori­en­tierungslose Poli­tik­machen von Fam­i­lien­min­is­terin Köh­ler die Arbeit gegen den Recht­sex­trem­is­mus schädigt. Und nach Fem­i­nis­muss­chelte, Deutschen­feindlichkeit und Män­ner­sor­gen sucht man bei Frau Köh­ler langsam wirk­lich nach hand­festen Erfolgen.

Nessy hat ihre Küche vertickt. Über’s Inter­net. And along came Ronny.

Denis wun­dert sich über das Putzange­bot seiner Internetbekanntschaft.

Und während ich mir die Frage stelle: Sollte man nicht mal zum Wohle seiner Woh­nung zu chat­ten anfan­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Spiegel online zwischen Tweet und Tweed

Ich denke ja, dass der Fehler hier auf Seiten des Spiegels liegt:

Aktu­al­isierung
Das hat man dann beim Spiegel auch gle­ich eingesehen.

Unsere Guttenbergs — Sterben für den Wohlstand anderer

Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, mit welcher Naiv­ität Stephanie Gut­ten­berg in Begleitung der Bildzeitung das Thema Kin­der­miss­brauch angeht, drän­gelt sich jetzt ihr Göt­ter­gatte und shinig star der Bun­desregierung mit einer eben­bür­ti­gen Fehlleis­tung ins Medienblitzlicht:

Der Vertei­di­gungsmin­is­ter erin­nerte in seiner Eröff­nungsrede auf dem 9. Kongress zur Europäis­chen Sicher­heit und Vertei­di­gung in Berlin daran, dass Köh­ler für seinen Ver­weis auf den Zusam­men­hang zwis­chen Sicher­heit­spoli­tik und Wirtschaftsin­ter­essen “fürchter­lich geprügelt” wor­den sei. “Ich frage mich bis heute, was so ver­we­gen an dieser Aus­sage war”, sagte Gut­ten­berg. “Ich hätte mir von uns allen etwas mehr Unter­stützung in dieser Fragestel­lung gewünscht.”

Ich glaube, er weiß es wirk­lich nicht. Und ich glaube, er würde eigen­ständig auch nicht darauf kom­men, was kri­tisierungswürdig ist an der Hal­tung, deutsche Sol­daten lediglich für Wirtschaftsin­ter­essen in Kriege zu schicken oder solche anzuzetteln.

Aber chick aus­ge­drückt, nicht wahr? Er wisse nicht, was daran ver­we­gen sein soll. VERWEGEN. So ret­tet man sich rhetorisch davor, seine Unter­stützung des eigentlichen Gedankens grad­her­aus zu sprechen. Ein kleiner Test, wie weit die Bevölkerung zur Sicherung des eige­nen Wohl­stands zu gehen bereit ist. Men­schenopfer, zumin­d­est als Kollateralschäden?

Aktu­al­isierung
Thomas Wiegold hat ganz recht, wenn er her­aushebt, dass Gut­ten­berg diese Ansicht, zumin­d­est der Ten­denz nach, schon vor Monaten vertreten hat. Das min­dert aber nicht die Kri­tikbedürftigkeit dieser Ansicht, wo soll schließlich ein Resourcennach­schub­srecht der Deutschen herkom­men und wär sollte sowas nicht etwa auch inner­halb Deutsch­lands haben?

Guten Morgen

morgenkaffee

Christoph Kappes knirscht mit den Zäh­nen, dass Sixt mit seiner Castor-Aktion dur­chaus Erfolg hat, wenn ihm diese auch sehr kri­tik­würdig erscheint. Sixt würde das­selbe nochmal machen.

In der Fußgänger­zone ner­ven ander Leute Kinder.

Bernd Oswald beschäftigt sich beim Han­dels­blatt mit der Ver­flech­tung von PR und Jour­nal­is­mus.

Und während ich mir die Frage stelle: Merkt man bei Sixt noch was? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Vader Abraham — Wenn die Slipeinlage nur gut sitzt

Die Castor-Werbung

Sixt hat über Twit­ter sich selbst lobge­huldigt wegen einer Aktion,  die es

in der deutschen Wer­begeschichte noch nicht gegeben [hat]: Wer­bung bei einer Protestveranstaltung.

Und was hat Sixt gemacht? Sie haben Plakate in Fernsehkam­eras gehalten.

Ja, und warum hat es sowas wohl noch nicht gegeben? Weil keiner drauf gekom­men ist? Oder weil Wer­be­treibende bisher poli­tisch Engagierte nicht der­art ver­höh­nen woll­ten, indem deren Engage­ment für Bil­lig­wer­bung instru­men­tal­isiert wurde?

Ja, wen inter­essiert auch schon poli­tis­ches Engage­ment, wenn man kosten­los ins Fernse­hen kom­men kann?

So ist es Sixt, mit dieser ein­drucksvollen und sicher noch für viel Gesprächsstoff sor­gen­den Aktion, wieder ein­mal gelun­gen, sich mit wenig Geld und viel Mut in Erin­nerung zu rufen.

Auch im Selb­st­lob findet man bei Sixt keine Gren­zen: Wer ver­ste­hen will, dass die bezahlten Sixt-Werber auf der Demon­stra­tion gegen den Castor-Transport mutig waren, und nicht die eigentlichen Demon­stran­ten, der muss in der Wer­be­branche sein.

Ver­dammt, ich hab nichts, ich miet bei Sixt.

Wer dachte damals, dass das Nichts in der Birne gemeint war.

T-Mobile-Flashmob in Heathrow

And I will always…

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