Joachim Wieland: AfD-Grundsatzprogramm teils "klar verfassungswidrig" https://t.co/ATVkensdwt

Wie ist das eigentlich mit… Merkels Weltanschauung?

Sie hat es gesagt. Doch, hat sie. Sie hat gesagt, es ist ein Ver­dienst der Bun­des­re­gie­rung oder irgend­ei­ner Grup­pie­rung, der sie ange­hört, dass Twit­ter und Face­book so weit­rei­chend auf der Welt benutz­bar sind. Doooooch, hat sie. Das war alles die CDU. Und wären die Grü­nen an der Macht gewe­sen, bevor es sie über­haupt gab, dann gäbe es heute in Deutsch­land kein Inter­net. Und keine Mond­lan­dung. Und kein Strom aus der Dose. Und keine Autos. Und kein Urknall. Das war alles die CDU.

[audio:http://audioboo.fm/boos/270835-merkel-facebook-twitter-5–2-2011.mp3]

Ja, nicht nur die Zukunft ist schwer vor­stell­bar, auch die Gegen­wart macht da derbe Pro­bleme.

[via augengeradeaus.net]

Knöllchen

Heute war ich wie­der mal auf einem Blog­ger­stamm­tisch und da kam ich mit einem Blog­ger so über Jour­na­lis­mus in der Pro­vinz ins Gespräch. Und er meinte, dass man bei die­ser Form von Jour­na­lis­mus nicht ansatz­weise von einer 4. Gewalt reden könne, gefragt sei nur ein bun­tes Blätt­chen mit Unfäl­len, Sport und Todes­an­zei­gen.

Und da warf ich ein, dass doch Antje Voll­mer just im ver­gan­ge­nen Jahr die kri­ti­sche Hal­tung der Pro­vinz­zei­tung Neue West­fä­li­sche gegen­über dem Bertelsmann-​Konzern so gelobt hatte. Wobei ich ein­räumte, dass das etwas selt­sam daher kam, weil gleich einen Tag nach Ver­öf­fent­li­chung des Inter­views mit Antje Voll­mer auf der Inter­net­seite der Neuen West­fä­li­schen ein gänz­lich kri­tik­be­frei­ter Bertelsmann-​Bericht ver­öf­fent­licht wurde.

Und da sagte mein Gegen­über:

Ja, rate doch mal, für wen der Sohn der Voll­mer arbei­tet.

[ Foto: ttcop­leybore­dom | Crea­tive com­mence licence ]

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  • (Zwangs-)Pause für Com­men­ta­rist! – Commentarist’s blog – Wir haben einige aben­teu­er­li­che Wochen hin­ter uns. Com­men­ta­rist ist ein­ge­schla­gen wie eine Bombe (im posi­ti­ven Sinne 🙂 Wenige Tage nach Eröff­nung der geschlos­se­nen Beta hat­ten wir mehr als 1000 Anmel­dun­gen. So haben uns bei­spiels­weise viele Jour­na­lis­ten dar­über infor­miert, wo ihre Kom­men­tare noch zu fin­den sind, damit wir diese ein­bin­den kön­nen. Zu unse­rem völ­li­gen Unver­ständ­nis haben sich aller­dings zwei Ver­lags­häu­ser dazu ent­schlos­sen, uns mit mas­si­ven recht­li­chen Schrit­ten zu dro­hen. Wir sehen Com­men­ta­rist als ein sehr inno­va­ti­ves Pro­jekt, als einen “Hel­fer” für eta­blierte Nach­rich­ten­sei­ten. Wir lei­ten einen extrem hohen Pro­zent­satz unse­rer Leser direkt an die ent­spre­chen­den Quel­len wei­ter und wir machen Leser auf Kom­men­tare auf­merk­sam, die sie vor­her noch nicht kann­ten. Die­ser Ansicht sind die besag­ten Ver­lags­häu­ser nicht. Daher bleibt uns momen­tan nichts ande­res übrig, als die Pfor­ten vor­über­ge­hend zu schlie­ßen.
  • » Gefällt-​mir-​Journalismus kat­rin schus­ter – Ich weiß nicht, ob die Auf­stände in Ägyp­ten auch ohne Twit­ter und Face­book so statt­ge­fun­den hät­ten und statt­fän­den, wie sie bis­lang statt­ge­fun­den haben und wei­ter statt­fin­den. Ich weiß nur, dass es mir Unbe­ha­gen berei­tet, wenn Revo­lu­tio­nen mit Mar­ken­na­men ver­se­hen, eben: mar­kiert wer­den. Denn das ist das aller­erst Beson­dere und Neue daran: dass sich west­li­che Mar­ken Revo­lu­tio­nen unter den rhe­to­ri­schen Nagel rei­ßen – und die Inter­net­ge­meinde fröh­lich mit­macht. Plötz­lich ist die kri­ti­sche Hal­tung, die man sonst den Din­gen ent­ge­gen­bringt, wie weg­ge­bla­sen.
  • Googles Sor­gen mit einem gekränk­ten Autor | law blog – Genau hier fan­gen die Pro­bleme an, wel­che für Google Fol­gen weit über das Sick-​Snippet haben kön­nen. Die Behaup­tung, ein Such­ergeb­nis treffe nicht die “Kern­aus­sage” der ver­link­ten Seite, lässt sich näm­lich schnell auf­stel­len und her­vor­ra­gend instru­men­ta­li­sie­ren. Ent­we­der der Link fliegt raus oder wird “inhalt­lich” den Wün­schen des Anspruchs­stel­lers ange­passt. Sonst wer­den die Anwälte in Stel­lung gebracht.

Ende des Katholischen Fickverbots?

Der Hei­lige Vater hat in sei­ner jüngs­ten Buch­pu­bli­ka­tion erklärt, dass, selbst wenn er es wollte, er nicht gegen das Zöli­bat ange­hen könne, schließ­lich habe Gott das so gewollt.

Unterm Strich bedeu­tet das nur, dass Bene­dikt nicht ratio­nal erklä­ren kann, wozu die­ses Gebot besteht, aber Gott wird schon seine Gründe haben. Diese Ansicht bezwei­feln jetzt 144 Katho­li­sche Theo­lo­gen öffent­lich und for­dern die Fick­frei­gabe für Pries­ter. Ent­we­der aus ratio­na­ler oder öko­no­mi­scher Sicht – schließ­lich gehen der Katho­li­schen Kir­che in Deutsch­land sowohl Schafe als auch Hir­ten aus.

War das zu platt aus­ge­drückt? Okay, dann machen wir es mal lite­ra­risch. Herr Reich-​Ranicki, bitte: 

Guten Morgen

morgenkaffee

In NRW haben sich Leh­rer gemel­det, die über Ein­schüch­te­rungs­ver­su­che kla­gen, nach­dem sie sich gegen das von Rot-​Grün erar­bei­tete Kon­zept der Gesamt­schule aus­ge­spro­chen haben.

Beim STERN hält man den kaum wei­ter­füh­ren­den Kachelmann-​Prozess inzwi­schen für einen Stel­lungs­krieg. Diese Meta­pher war ja zu erwar­ten.

Bei der Tages­schau ärgert man sich über den Bericht der FAZ, der beinhal­tete, ARD und ZDF hät­ten bei der Bericht­erstat­tung über die anhal­ten­den­den Unru­hen in Ägyp­ten ver­sagt.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Warum ist Deckeln in Deutsch­land eigent­lich so beliebt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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Photoshop Tutorial Rap

Guten Morgen

morgenkaffee

Roun­ders streift die Erkennt­nis, dass Affen lügen kön­nen.

Ver­schwö­rungs­spe­zia­list Fefe ver­weist auf die Nach­denk­sei­ten, wo wir erfah­ren, dass die Gesund­heits­karte trotz poli­ti­scher Hin­der­nisse durch­ge­mau­schelt wer­den soll:

Dr. Silke Lüder: Wir erin­nern uns daran, was die FDP uns vor der Bun­des­tags­wahl in 2009 ver­spro­chen hatte: Sinn­ge­mäß Frau Flach zum Ham­bur­ger Abend­blatt: Wenn die FDP nach der Wahl in der Regie­rung ist, könn­ten die bis­her auf­ge­lau­fe­nen Kos­ten von 1,4 Mil­li­ar­den für die eGK die letz­ten gewe­sen sein. Und sie sagte.

Die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­karte, eines der Leucht­turm­pro­jekte der gro­ßen Koali­tion, ist geschei­tert.”
(Flach-​Statement nach der Anhö­rung zur eGK im Mai 2009)

Das Pro­jekt ist tat­säch­lich schon im Vor­wege geschei­tert. Aber um die­ses indus­trie­ge­trie­bene Pro­jekt den­noch rea­li­sie­ren zu kön­nen, erlässt Rös­ler jetzt eine neue Rechts­ver­ord­nung, die die bis­he­ri­gen Rechts­grund­la­gen für die Tests und die Ein­füh­rungs­phase voll­stän­dig ver­än­dern und so redu­zie­ren, dass die Karte auch ohne die bis­her vor­ge­schrie­be­nen Tests ein­ge­führt wer­den kann.

Fried­rich Küp­pers­buschs Wort der Woche ist Panik­raum: [audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/042257/042257_146469.mp3]

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Wozu braucht die Indus­trie die Gesund­heits­karte? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

morgenkaffee

Kat­rin Schus­ter wun­dert sich, dass sich Leute durch Dinge unter­hal­ten las­sen, die sie für reins­ten Schwin­del hal­ten.

Die Wirt­schafts­wo­che erläu­tert noch­mal Blog­ger­gate. Darin geht es um nicht als sol­che dekla­rierte Wer­bung in Blogs zwecks Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung der bewor­be­nen Sei­ten. Felix Schwen­zel schreibt, dies mache Spie­gel Online genauso. Inzwi­schen ist der von Schwen­zel kri­ti­sierte SpiegelOnline-​Netzwelt-​Chef Frank Pata­long aus­ge­schert und Nach­fol­ger Chris­tian Stö­cker demen­tiert, dass Spie­gel Online der­art Links ver­kaufe.

Kon­zert­ver­an­stal­ter Bert­hold Seli­ger äußert sich über die Ver­brei­tung des Kul­tur­p­re­ka­ri­ats, der­weil das große Geld woan­ders ver­dient wird.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Wie traut man dem Spie­gel? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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