Mahlzeit!

Daniel Domscheit-​Berg über Wikileaks

Zapp – Die Rückkehr von Monica Lierhaus

Guten Morgen

morgenkaffee

In Polen sol­len die Inter­net­sei­ten der Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger nicht mehr auf .pl enden, weil man meint, dies könnte die Mei­nung bestär­ken, es handle sich um pol­ni­sche Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger und pol­ni­sche Kriegs­ver­bre­chen.

Rund um Wiki­leaks ist ein Kin­der­gar­ten­streit aus­ge­bro­chen: Der Julian hat dem Daniel gesagt, er darf nicht mehr mit­spie­len, und dann hat der Daniel dem Julian Spiel­sa­chen weg­ge­nom­men und dann hat der Kris­tinn, das ist der Freund vom Julian, gesagt, der Daniel ist voll blööd und der Johan­nes soll dem Daniel das jetzt klar machen. Wie auch immer: Wiki­leaks schnei­det sich da gerade ins eigene Fleisch.

Ener­gie­tech­nisch ist China von der EU und Ame­rika abhän­gig, des­we­gen ordern die jetzt erst­mal flei­ßig Kohle aus Russ­land.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Warum ist PR für so viele erwach­sene Men­ger so ein Potenz­pro­blem? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

Wie ist das eigentlich mit… negativen Handicaps?

Michael Spreng hat ges­tern starke Kri­tik an Cem Özde­mir geübt. Die­ser hatte dem baden-​württembergischen Minis­ter­prä­si­den­ten Map­pus aus­län­der­feind­li­che Res­sen­ti­ments unter­stellt, weil Map­pus meint, dass Özde­mir die Poli­tik der baden-​würtembergischen Grün­den mit­lenkt. Spreng meint:

Es ist nicht zuläs­sig, dass ein deut­scher Poli­ti­ker sei­nen Migra­ti­ons­hin­ter­grund instru­men­ta­li­siert, um den poli­ti­schen Geg­ner ins Abseits zu stel­len.

Ist es nicht? Was heisst über­haupt Es ist nicht zuläs­sig? Viel­leicht ist Özde­mir zu plump im Auf­tre­ten, viel­leicht hat er bewusst ver­sucht, einen fal­schen Ein­druck zu erzeu­gen, viel­leicht spielt er aber auch nur eine Karte mit einem nega­ti­ven Han­dy­cap aus. Nein, ein Emi­gra­ti­ons­hin­ter­grund ist nicht per se nega­tiv. Aber in der Hin­sicht, in der Özde­mir sich dar­auf bezo­gen hat, ist schon von einem Nach­teil die Rede. Darf er die­sen Nach­teil für sich genom­men nicht nut­zen?

Ste­fan Nig­ge­meier hat einen kri­ti­schen Arti­kel über die Ver­gabe des Ehren­prei­ses der Gol­de­nen Kamera an Monica Liehr­haus geschrie­ben. Lier­haus lie­ferte mit ihrem ers­ten Auf­tritt nach schwe­rer Krank­heit der Sprin­ger­presse Stoff für ihre Klatsch­sei­ten. Wenn die­ser Stoff der eigent­li­che Grund des Preis­ver­lei­hens wäre, wäre es dann okay die­sen gro­ßen Bahn­hof zu akzep­tie­ren, wenn man per­sön­lich davon pro­fi­tiert?

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The loo result

And still: The toi­let is one of the most inte­res­ting pla­ces for twit­te­rer to twit­ter. I can ima­gine our kids to ask us one day: 

Dad, what were you doing in the bathroom when there was no inter­net there?

Hmm. Maybe then we’ll think it was bet­ter to have some awe­some bathroom sto­ries from the begin­ning of it all. Some great adven­tures, some new expe­ri­en­ces, any­thing! You don’t want to be the boring guy to your kids, do you.

As a mat­ter of fact some guys have those things to tell. Just for the record:

Guten Morgen

morgenkaffee

Kai Gniffke erklärt die Bericht­erstat­tung der Tages­schau über den Auf­tritt von Monika Lier­haus beim der Springer-​Veranstaltung Gol­de­nen Kamera mit dem Gesprächs­wert der Situa­tion. Das sehen die Kom­men­ta­to­ren des Arti­kels größ­ten­teils anders.

Wer bei Face­book ein Pseud­onym ver­wen­det, agiert gegen die AGBs von Face­book. Und das bleibt auch wei­ter­hin der Fall, so ein Facebook-​Sprecher. Um Din­gen wie Mob­bing ent­ge­gen zu tre­ten – oder viel­leicht doch eher, um die Namen bes­ser an Unter­neh­men ver­ti­cken und Nutzer-​Profile erstel­len zu kön­nen.

Der Sprech­blog hat eine E-​Petition ins Leben geru­fen gegen die Auf­nahme eines Sta­tus’ der deut­schen Spra­che als Amts­spra­che ins Grund­ge­setz:

Da keine Not­wen­dig­keit zu einer Auf­nahme ins Grund­ge­setz besteht, wäre eine sol­che ein rein sym­bo­li­scher Akt, des­sen Sym­bol­ge­halt nur die Aus­gren­zung von sprach­li­cher und kul­tu­rel­ler Viel­falt sein kann. Eine Auf­nahme in das Grund­ge­setz könnte unvor­her­seh­bare sprach­po­li­ti­sche Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen; es ist anzu­neh­men, dass die Sprach­pu­ris­ten auf die­ser Grund­lage eine Ver­fas­sungs­klage nach der ande­ren ein­rei­chen wür­den – gegen Eng­lisch in Wer­bung, Bil­dung, Wis­sen­schaft, Wirt­schaft, gegen Migran­ten­spra­chen auf Schul­hö­fen, viel­leicht sogar gegen Min­der­hei­ten­spra­chen wie das Frie­si­sche und Sor­bi­sche.

Wer mag, kann da jetzt mit­par­ti­tio­nie­ren.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Warum soll die deut­sche Spra­che ins Grund­ge­setz, wenn sie kaum jemand feh­ler­frei beherrscht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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  • Deutsche-​Bank-​Anwalt: BGH-​Urteil könnte Finanz­krise aus­lö­sen | tagesschau.de – Ein Urteil gegen die Deut­sche Bank könnte für die gesamte Bran­che Fol­gen haben. “Sie lösen eine zweite Finanz­krise aus, wenn sie in ihr Urteil schrei­ben, dass die Bank ent­we­der kei­nen Gewinn machen darf oder dar­über auf­klä­ren muss”, warnte der Rechts­ver­tre­ter der Bank, Rei­ner Hall, die Rich­ter. Der BGH schaffe mit einer sol­chen Ent­schei­dung eine neu­ar­tige Pflicht für die Ban­ken zur Auf­klä­rung über ihre Ren­di­ten, auf die sich alle Kun­den beru­fen könn­ten, deren Spe­ku­la­tio­nen schief­ge­gan­gen seien. “Da kämen Mil­li­ar­den­for­de­run­gen auf die Ban­ken zu.” Die Hal­tung des Gerichts sei lebens­fremd.
  • Geschichte des Inter­nets: Von der Frei­heit der Infor­ma­tion | ZEIT ONLINE – John Perry Bar­low und seine “Unab­hän­gig­keits­er­klä­rung des Inter­nets” wur­den viel belä­chelt. In einem aber hat er bis heute recht: Infor­ma­tio­nen soll­ten frei sein.
  • Öko­no­mie: Schöne Frauen ver­lei­ten Män­ner zum Risiko | ZEIT ONLINE – Män­ner, denen hüb­sche Frauen gegen­über­sit­zen, wäh­len eine ris­kan­tere Stra­te­gie – im Spiel und bei der Geld­an­lage. Frauen las­sen sich nicht so leicht beein­dru­cken.

Metaphernunfall bei der Berliner Sparkasse

Ich glaube, man muss eine Bank­lehre durch­ma­chen, um eine Bank nach die­sem Wer­be­film­chen noch ernst neh­men zu kön­nen:

Die Fliesenmacher

Toll gemacht, bin beein­druckt: Die Flie­sen­ma­nu­fak­tur. [via]

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