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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich block­iere nun Cook­ies von Drit­tan­bi­etern. Bis­lang ohne wirk­lich störende Nebeneffekte.

Ste­fan Nigge­meier nimmt Josef Joffe von der ZEIT auseinan­der, der die Lanz-Kritik mit dem Anti­semitismus der Nazis vergleicht.

Heute muss ich wohl noch mal quer von gestern nachgucken.

Brohm bricht eine Lanze für Fast Food.

Und während ich mir die Frage stelle: Kommt eines Tages der große Trend der Rekri­tisierung der deutschen Presse von Grund auf? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 30. Januar 2014
Lesezeichen von heute
Tucker & Dale vs Evil

Let­ztens Kalkofes Filmtipps gese­hen und mir dann Tucker & Dale vs Evil besorgt. Den hatte ich via Vorschau auch noch im Hin­terkopf. Blöd ist halt, wenn man noch lustige Szenen aus dem Vorspann kennt und der Film nicht unheim­lich viel mehr bietet. Aber Unter­hal­tung, die besser als das alltägliche Fernse­hbro­gramm ist, bekommt man alle­mal geliefert.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Es ist jetzt drei Jahre her, seit­dem ich inhaltlich mich mit Markus Lanz auseinan­derge­setzt habe und eine Erweiterung tut nicht Not. Gestern war Oliver Kalkofe aber­mals vor Ort, kündigte dies via Face­book an und ich schal­tete mal rein: Inzwis­chen verzichtet man bei der Sendung auf über­mäßig viele, kaum aus­sagekräftige Bauch­binden, aber der Rest ist gle­ich geblieben. Klap­pern gehört wohl auch für jeman­den wie Kalkofe zum Handw­erk, das mag man verzeihen.

Ich lasse es ein­fach auf mich zukom­men, war ja auch schon öfter da und bin immer gut behan­delt wor­den. Habe aber weder vor, dort eine rit­uelle Lanzschlach­tung vorzunehmen noch mich nicht ausre­den zu lassen. Dies nur zur Info. Hoffe ein­fach erst ein­mal auf eine inter­es­sante und nicht lang­weilige Sendung!

(Oliver Kalkofe)

Die Sendung kon­nte die Kalkofe-Einbindung nicht ret­ten, dazu redet Lanz immer noch kon­se­quent am Wesentlichen vor­bei, ein­fach nur auf irgen­deine plumpes, genehmes Reizthema hin. Und das ist eben auch schlechtes Fernse­hen. Nur resig­niert die Qual­ität eben irgend­wann vor der Quan­tität, wenn sie keine Rezep­tion findet. Wenn ein ZDF-Verantwortlicher meint, das Sahra-Wagenknecht-Interview sei ein ein­ma­liger Aus­reißer Lanz’ gewe­sen, dann dis­qual­i­fiziert er sich für eine Diskus­sion über die Qual­ität der Sendung: Lanz hat das Handw­erk des kri­tis­chen Nach­fra­gens ein­fach nicht drauf. Die Gäste labern halt von sel­ber, dage­gen kann selbst Lanz wenig unternehmen. Ganz lustig war immer­hin noch, dass Kalkofe Dschun­gelkönig und Promi Shop­ping King Peer Kus­magk nicht durchge­hen ließ, das Dschun­gel­camp als indi­vidu­elle Erfahrung­sher­aus­forderung gel­ten zu lassen — das könne man auch ohne Kam­eras haben.

Podcast-Klassiker: Flusskiesel und der 24-Stunden-Blutdruckmesser.

30 Jahre RTL und bei Thomas Gottschalks neuer Sendung zeigt man ein­mal mehr, dass man schon lange kein Fernse­hen für Zuschauer mehr macht.

Und während ich mir die Frage stelle: Spricht es für das Dschun­gel­camp, dass der Rest des RTL– und Fernseh­pro­gramms schlechter ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 28. Januar 2014
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You-gotta-see-Blindheit

Felix Schwen­zel redet ger­ade von einer You-gotta-see-Blindheit und meint damit wohl ein Teilen von Inhal­ten, ohne selbst was dazu zu sagen, in der Mei­n­ung, andere müssten das auch unbe­d­ingt sehen. Ein solches Ver­hal­ten ist auf Face­book sehr oft anzutr­e­f­fen und mit Sicher­heit habe ich selbst auch schon oft bei anderen die Reak­tion erzeugt

Wozu zur Hölle postet er da schon wieder sowas?

Nun ist diese Blind­heit — diesen Begriff halte ich gar nicht für unpassend — eben fahrläs­sig: Zunächst merkt man nicht, dass man zuviel qual­i­ta­tiv Seichtes postet, müsste aber reflek­tieren, dass einem das bei Anderen stört und sein eigenes Ver­hal­ten entsprechend anpassen. (Deswe­gen habe ich unter­schiedliche Blogs und unter­schiedliche Feeds, von denen ich die wenig­sten durch meine Pro­file bei Twit­ter oder Face­book sausen lasse.)

Das Pro­jekt Is it old? scheint ja lei­der nicht weiter ver­folgt zu wer­den, weil es Twit­ter basiert ist und mit der neuen API nicht funk­tion­iert, war aber ein sehr guter Anzeiger dafür, ob irgen­dein Inter­net­fund das Teilen wert ist. Das Phänomen scheint mir das­selbe zu sein, dass Jour­nal­is­ten ger­ade angekrei­det wird, wenn bemän­gelt wird, dass in der Causa Lanz-Petition immer neue, aber inhaltlich nichts Neues brin­gende Artikel veröf­fentlicht wer­den, weil das Klick­aufmerk­samkeit bringt.

Wie bringt man es nun das eigene Mit­teilungs­bedürf­nis und die aku­rate Empfänger­be­las­tung in Ein­klang? Unter­schiedliche Kanäle, auf denen nicht alle­samt Das­selbe ver­bre­itet wird, sind sicher­lich eine Maß­nahme. Ein Blick auf die Empfänger und deren Inter­essen, das man vielle­icht am Feed­back messen kann, wäre sicher­lich auch hil­fre­ich. Und schließlich kennt man ja auch seine Pap­pen­heimer einigermaßen.

Lauers Lüftchen

Ich habe diese aus Piraten­parteirich­tung kom­mende Lanz-Petition nicht so recht ver­standen. Die Peti­tion, soweit ich ver­standen habe, richtet sich gegen die mas­sive Öffentlichkeit, die die Contra-Lanz-Petition hat, ver­weist auf ange­blich wichtigere Dinge und meint, da das For­mat eine Show sei, sei nichts anderes zu erwarten als Show, d.h. als so-tun-als-ob man es ernst meint.

Das glaube ich nicht. In den Talk-Shows finden Gespräche statt, auch mit Poli­tik­ern, und hier gibt es eine berechtigte Erwartung­shal­tung, dass man nicht rund­herum bel­o­gen wird.

Zudem schien mir auf den ersten Blick nahe­liegen­der, dass man selbst Öffentlichkeit haben wollte:

Nun ja, bun­desweit ist die Piraten­partei und auch Herr Lauer kaum noch in medi­aler Behand­lung, sehr wohl noch in der Berliner Presse, aber da sitzen sie ja auch im Abge­ord­neten­haus. Eine andere Sichtweise präsen­tieren da Matthias Dell:

Der Berliner Piraten­poli­tiker Christo­pher Lauer startete am Sam­stag im Netz eine Gegen-Petition mit dem Titel: ‘Markus Lanz soll mal bitte seine Show so machen, wie er will, immer­hin ist er ja erwach­sen’, die bis Mon­tag­mit­tag ein paar hun­dert Per­so­nen unterze­ich­neten. ‘Die Lanz-Debatte der ver­gan­genen Tage ist doch etwas grotesk’, begrün­dete Lauer seine Ini­tia­tive.’”
Dass ein Piraten­poli­tiker so pseudolocker medi­enkon­ser­v­a­tiv argu­men­tiert, kön­nte man beinahe für eine Nachricht halten.

In der Tat — wenn die Piraten­partei bun­desweit ger­ade noch in aller Munde wäre. Wobei ich es noch schlim­mer finde, medi­enkon­ser­v­a­tiv beze­ich­net zu wer­den als ten­den­tiell populistisch.

Lesezeichen vom 27. Januar 2014
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Kalkofes Lieblingsfilme

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der NDR hat gestern ein neues Inter­view mit Edward Snow­den gebracht, und die Sache gehörig versem­melt. Immer­hin: Die NSA betreibt Indus­tries­pi­onage, bspw. bei Siemens.

Kon­stan­tin Klein kom­men­tiert.

Felix Schwentzel kon­tert auf die Mei­n­ung Chris­t­ian Schergs, Lanz würde online nur doof gefun­den, weil er so per­fekt sei:

das einzige prob­lem an ihm (Lanz) ist, dass er nicht mod­erieren kann.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann hat es sich endlich aus­ge­lanzt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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