Guten Morgen allerseits!
Ein bisschen Spaß muss sein

Da erwerbe ich heute in einem Second-Hand-Buchladen die Auto­bi­ogra­phie von Hugo Egon Balder und was finde ich zwis­chen den Seiten?

robertoblanco

Keine Ahnung, ob das ein Orig­i­nal ist, ich habe bisher noch kein Auto­gramm von Roberto Blanco.

Beim Flugzeu­gab­sturz in Süd­frankre­ich waren zwei Düs­sel­dor­fer Opern­sänger mit an Bord. Da kann man dann bei dieser Über­schrift der Rheinis­chen Post auch mal klatschen: Oper fürchtet den kün­st­lerischen Absturz.

Die Top10-Tweets des März’

Guten Morgen

Morgenkaffee

Neben dem Strum draußen gab es gestern auch sowas wie einen Sturm auf Twit­ter, oder besser ein Stürm­chen: Fefe feierte das 10-jährige Beste­hen seines Blogs mit ein paar lob­hudel­nden und ein paar nörgel­nden Gastkom­mentaren. Der lesenswerteste Beitrag stammt noch von Sascha Lobo. Die bemerkenswerteste Schmähkri­tik stammt sicher­lich von Michael See­mann, wobei diesem aber­mals sein schlechter Schreib­stil und seine les­bare Erre­gung dauernd zum Stolpern veranlasst:

Pro­gram­mier­sprachen sind kom­plex. Es dauert lange, sich in eine einzuar­beiten. […] Pro­gram­mier­sprachen sind nicht kom­plex. Es ist jedem möglich sie inner­halb eines Jahres kom­plett zu verstehen.

Wer glaubt, aus densel­ben Prämis­sen könne eine bes­timmte Schlussfol­gerung und ihr Gegen­teil gefol­gert wer­den, der darf sich schon mal fra­gen, ob er sich wirk­lich im Klaren ist, was argu­men­tieren genau bedeutet. Aber zu glauben, in dieser Debatte ginge es um Argu­mente, ist wohl auch ver­fehlt. Die Blog­ger­szene, so wie sie sich in meinem Reader tum­melt, hat die Sache auch nicht großar­tig interessiert.

Klaus Stuttmann über ein ARD-Extra, das man wohl so nie zu sehen bekom­men wird.

In der Rheinis­chen Post schrieb man über ein anonymes Graffiti-Kunstwerk, das geschützt wer­den sollte . Das wurde nun zerstört.

Und während ich mir die Frage stelle: Sind Twitter-Stürme enthy­pet? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 31. März 2015
Lesezeichen vom 30. März 2015
Lesezeichen von heute
  • AstroTV droht das aus kann man ja auch nur hoffen.
  • Wo es sie traf “Eka­te­rina Anokhina hat Orte in Moskau fotografiert, wo Oppo­si­tionelle ermordet wurden ”
  • Frauen­quote? | Tatis Blog “Auf dem Weg zu einer grund­le­gen­de­ren Ver­bes­se­rung der Arbeits­si­tua­tion für Frauen und Arbeit­ge­ber im Sinne einer bedarfs­ge­rech­ten Fle­xi­bi­li­tät, bedeu­tet die­ser Schritt nichts.”
  • Ran­dale bei AfD-Veranstaltung: Ulfkotte droht auf Face­book “Der Jugendliche, der zu einer Gruppe Jung­sozial­is­ten (Jusos) aus Stadt und Kreis Offen­bach gehört, war an dem Vor­tragsabend von Ulfkotte am Kra­gen gepackt und gegen die Wand geschla­gen wor­den. Unter­stützt wurde der Autor dabei von den NPD-Funktionären Ste­fan Jagsch und Daniel Lach­mann, die ihn bei der Tat umringten.”
Kaffeeschlürfer 11: Podcastcharts
Guten Morgen

Morgenkaffee

Mika Baumeis­ter schildert Schülerein­drücke aus Hal­tern nach dem Flugzeugunglück:

Wir fühlten uns, als würde die Presse nur auf unsere Reak­tion zur endgülti­gen Affir­ma­tion warten, um zer­störte Men­schen abzufilmen.

Hans Hoff ver­ab­schiedet sich vom Jour­nal­is­mus:

Jour­nal­is­mus ist nurmehr ein hohles Gefäß, in das jeder füllt, was er mag oder was er meint, im Auf­trag seiner Nutzer ein­füllen zu müssen. Das dadurch entste­hende Gemisch ist mir unerträglich geworden.

Der Gedanke findet sich auch im Ste­fan Niggemeier-F.A.S.-Artikel, wozu ich bei wirres.net dies schrieb:

Mir scheint, dass Ste­fan Nigge­meier nicht ganz den Punkt trifft. Jeder ist so Medi­enkri­tiker, wie er es vorher auch schon war. Ich wohne im Grunde wenige Straße von dem Apparte­ment des Co-Piloten ent­fernt, aber so aufges­tachelt, wie die Sache online ver­han­delt wurde, war es offline nicht.

Nur kön­nen sich es die tra­di­tionellen Medien wohl nicht mehr leis­ten, so einen fahri­gen Empörungsjour­nal­is­mus anzuwen­den, ohne online deut­lich hör­bare Kri­tik zu bekom­men. Man muss sich ja auch nicht Medi­enkri­tiker nen­nen, um Sätze wie “Montabaur weiß noch nicht, wie es mit den neuesten Infor­ma­tio­nen umge­hen soll” für blöd zu hal­ten. Oder wenn Reporter am Flughafen Düs­sel­dorf gefragt wer­den, wie die Stim­mung in Hal­tern ist.

Wer da Kri­tik anbringt, macht auf’s Leicht­este einen Punkt. Es ist nur wun­der­lich, wie leicht es die Medien ihren Kri­tik­ern machen.

Bei CNBC hat man raus­ge­fun­den: Bärte sind Aus­druck von Dom­i­nanz und Sex Appeal.

Und während ich mir die Frage stelle: Welche Män­ner­mode kommt nach den Bärten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 29. März 2015
Gegenwärtigkeitsschmähung

dscf3071.jpg

Mai 2015
Mo Di Mi Do Fr Sa So
« Apr    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031