Mindestens 200.000 Migranten im Jahr abschieben fordert einer. Contra aus Plenum: was ist, wenn wir die nicht haben? #AfD #afdbpt

Lesezeichen vom 18. November 2014

  • Bilanz nach zehn Jah­ren – Hartz IV war ein Rein­fall “In kei­nem ande­ren Indus­trie­staat wucherte der Nied­rig­lohn­sek­tor so krebs­zel­len­ar­tig wie hier­zu­lande. Viele Berufs­tä­tige haben kein sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ges Arbeits­ver­hält­nis mehr, das ihnen Schutz vor ele­men­ta­ren Lebens­ri­si­ken bie­ten würde. Wenn die­ser jedoch gege­ben ist, leis­ten sie viel­fach Leih­ar­beit oder Zwangsteilzeit.<br><br>
    Das Gesamt­ar­beits­vo­lu­men der Volks­wirt­schaft wurde seit der Jahr­tau­send­wende nicht etwa ver­mehrt, son­dern nur anders ver­teilt, genauer: auf­ge­spal­ten in viel­fach pre­käre Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse.”
  • WDR: Der Kunst­sen­der | Post von Horn

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ralf Hei­mann kommt auf die hilf­lo­sen Ver­su­che der Zeit­schrif­ten­ver­le­ger­lobby, auf den Wert ihrer Pro­dukte auf­merk­sam zu machen, nicht so ganz klar.

Die Bun­des­re­gie­rung will bei der Wlan-​Störerhaftung irgend­wie ein­bauen, dass nicht jeder anonym in Wlan-​Netzen ille­gale Sachen run­ter­la­den kann. Bei der Kom­pe­tenz der Bun­des­re­gie­rung in Inter­net­an­ge­le­gen­hei­ten wohl ein ange­kün­dig­ter Rohr­kre­pie­rer.

Zeit für Pro­vinz­pos­sen: In Düs­sel­dorf ist ein Brun­nen ver­schol­len.

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Hat jemals ein Hin­ter­her­hin­ker jeman­den über­holt, der nicht tot war? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Konzert: Christian Steiffen in Oberhausen, 16.11.2014

Als schon eher rou­ti­ner­ter Besu­cher von Christian-​Steiffen-​Konzerten will ich mal nicht schon wie­der einen Stein den Berg hoch­rol­len, son­dern ein­mal den Blick ins Publi­kum wer­fen: Wie der Typ aus Danni Lowin­ski in Ober­hau­sen an der Bühne abge­zap­pelt ist: herr­lich; wie der junge Pfer­de­schwanz­trä­ger seine unter­schrie­bene LP anschaut und sei­nen Schatz dann mit ver­schlos­se­nen Augen und den ernst gemein­ten Wor­ten “Die ist für die Ewig­keit” an sein Herz drückt: ergrei­fend; wie die eigene bes­sere Hälfte nach der per­sön­li­chen Ver­ab­schie­dung auf der gan­zen Rück­fahrt das Grin­sen nicht mehr aus dem Gesicht bekommt: bescheu­ert.

Das Ruhr­pott­pu­bli­kum ist irgend­wie wie das Düs­sel­dor­fer Publi­kum nicht so inten­siv mit­reiß­bar, habe ich das Gefühl, der Ton war auch etwas quiet­schig für mei­nen Geschmack, dafür das Ambi­ente im Zen­trum Alten­berg sehr anhei­melnd.

Lesezeichen vom 16. November 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Heute wird mal in den Sonn­tags­zei­tun­gen geblät­tert.

Ich habe mir frü­her ja gerne wegen den Arti­keln von Ste­fan Nig­ge­meier die FAZ am Sonn­tag gekauft. Das habe ich dann ein­ge­stellt, als Nig­ge­meier weg war. So ist es gekom­men, dass ich lange Zeit die Zei­tung nicht mehr gekauft habe. Heute schaute ich mal rein und bin dich erstaunt, wie wenig Jour­na­lis­mus in der Zei­tung geblie­ben ist und wie viel Mei­nungs­ham­titam über Poli­ti­ker und Künst­ler.

Was man lesen kann in der FAZ (ich finde der­zeit noch keine Links, also sollte man sich die heute bes­ser kau­fen): Was der BND wirk­lich will von Frank Rie­ger und Con­stanze Kurz (mehr Geld für Abhör­ge­plän­kel), Wer tötete Hae Min Lee? von Johanna Ador­ján (Pod­cast­mör­der­su­che der Radio-​Sendung “This Ame­ri­can Life”) und Ich ertrage diese Sto­rys nicht mehr (Inter­view mit Mar­tina Gedeck über ihre Rolle als Kirs­ten Hei­sig).

Die Süd­deut­sche Zei­tung habe ich ja frü­her unheim­lich gerne gele­sen, bis die mir auf merk­wür­dige Art ein Abo rein­ge­drückt haben, wor­auf­hin ich die Zei­tung nur noch spo­ra­disch lese. Gerade umfunk­tio­niert man die Sams­tags­aus­gabe zu einer Wochen­end­aus­gabe, was aber der­selbe Wein in neuem Schlauch ist. Es ist ange­nehm weni­ger Hei­ti­tei in der Zei­tung drin, dafür:

Ein neues Europa mit Eng­land von Egon Bahr, Quä­lend von Cath­rin Kahl­weit (Geständ­nis­rück­nahme in einem Fall von Poli­zei­über­grif­fen auf einen abge­scho­be­nen Asyl­be­wer­ber), Nichts als das Leben von Frank Nien­huy­sen (über die Flucht von Krimt­artaren und Ost­ukrai­nern) und Die Aus­sied­ler von Peter Burg­hardt (deut­sche Anti­se­mi­ten, die 1886 im Urwald von Para­guay ein Dorf grün­den, heute).

Und wäh­rend ich mir die Frage stelle: Könn­ten die Kraut­re­por­ter nicht noch was von der Süd­deut­schen ler­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 15. November 2014

10 Hours of Princess Leia walking in NYC

Lesezeichen vom 14. November 2014

An die Boerse

Was so an einem vor­bei­zieht: Die Boerse ist tot. Lang lebe die Boerse. Wäh­rend sich GVZ-​Geschäftsführer Mat­thias Leo­nardi einen Satz vor­raunt, den aller­höchs­tens er selbst glaubt

Der eine oder andere wird sich nun über­le­gen, ob er wei­ter eine Strafe ris­kie­ren will

sind bei einem Nach­fol­ger der Boerse nach eige­ner Zäh­lung bereits wie­der 2,5 Mio. “Pira­ten” an Bord. Und es gibt noch andere, die in letz­ter Zeit aus dem Boden gestampft wur­den.

Christian Steiffen vom NDR geschnitten?

Chris­tian Steif­fen ist bei der November-​Ausgabe von Ham­burg Sounds auf­ge­tre­ten. Zusam­men mit Vale­rie Saj­dik sang er erst­mals das Lied “Du und ich” live. Aber so recht passt das dem NDR nichts ins Bild:

Drei Frauen, drei starke Stim­men – drei Stun­den tolle Musik, so lässt sich der Mon­tag­abend in der Altonaer Fabrik zusam­men­fas­sen.

Ja, äh, unter der Prä­misse, dass man unter den Tisch fal­len lässt, dass auf der Bühne auch ein Mann gesun­gen hat, lässt sich das so zusam­men fas­sen. Das sollte man sich mal in umge­kehr­ter Kon­stel­la­tion trauen. Oder hat das Publi­kum den Sän­ger nicht wahr­ge­nom­men:

Drei Sän­ge­rin­nen haben am Mon­tag­abend das Publi­kum von Ham­burg Sounds ver­zau­bert – mit sanf­ten Tönen, star­ken Stim­men und Tex­ten, die unter die Haut gin­gen.

Natür­lich gehen auch die Texte von Chris­tian Steif­fen irgend­wie unter die Haut, aber das hätte ich so auch nicht in den Text geschrie­ben. Jeden­falls kur­siert das Gerücht, als solle sein Auf­tritt in der Hör­fun­knach­be­schal­lung am Sams­tag dem Schnitt zum Opfer fal­len.

Da fra­gen wir doch mal nach.

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