Guten Morgen allerseits!
Lesezeichen vom 10. Juni 2015
Kurzzeitabonnent

Da bin ich erst vor 5 Tagen Abon­nent von DeCor­re­spon­dent gewor­den, dem nieder­ländis­chen Orig­i­nal zu den Krautre­portern und hab’s schon wieder entabon­niert. Warum? Zunächst war ich doch hel­lauf begeis­tert.

DeCor­re­spon­dent dreht sich, wie sollte es auch anders sein, stark um das Geschehen in den Nieder­lan­den. Das war zu erwarten. Und zwar auf nieder­ländis­che Weise, das heißt, auch sim­ple oder ander­swo bekan­nte Erken­nt­nisse wer­den als welt­be­we­gend dargestellt. Gut, auch das war zu erwarten. Nur inter­essiert mich das nicht, und abseits davon gibt es wenig. Den­noch wäre ich nicht abgeneigt gewe­sen, weiter Abon­nent zu bleiben.

Es störte mich dann nur, dass kein RSS-Feed direkt ange­boten wurde. Den hätte ich schon gerne gehabt. Und dann bin ich auf diese externe Seite gestoßen. Eine Seite, die nahezu alle aktuellen Artikel direkt aufruf­bar und per RSS abon­nier­bar darstellt. Sie sind auch für Nichtabon­nen­ten frei les­bar, weil es Per­so­nen gibt, die das finanzieren. Soweit ich das jetzt richtig ver­standen habe.

Wenn jetzt aber das Abon­nement als Mehrw­ert nur bietet, sämtliche Artikel zu lesen und kom­men­tieren zu kön­nen, was auch nicht über­mäßig geschieht, tja, dann warte ich erst­mal ab, ob es irgend­wann nichts mehr zur gän­zlich freien Ver­fü­gung gibt.

Lesezeichen vom 9. Juni 2015
Guten Morgen

Morgenkaffee

Wo ich ger­ade etwas gnu­so­cial auf Herz und Nieren teste, erin­nere ich mich an die gute alte Zeit, in der es noch bleeper und wamadu gab. Und damals wusste man bei der WamS noch, wie man ordentlich twit­tert:

Es geht nicht nur darum, anderen beim Twit­tern zuzuse­hen, son­dern Beiträge zu kom­men­tieren, auf inter­es­sante Fund­sachen im Web zu ver­weisen und neue Ideen einzubringen.

Ich hätte ja gedacht, dass sei eine Bloggerregel.

Vor 10 Jahren wurde Ismail Yasar im Zuge der NSU-Mordserie in Nürn­berg ermordet. Schon damals gab es einen Zeu­gen­hin­weis auf den NSU.

Ben war auf dem Word­Camp 2015 in Köln, das scheint der Beschrei­bung nach besser gewe­sen zu sein als die Bar­camps, die ich dieses Jahr besucht habe. Vielle­icht tue ich mir das näch­stes Jahr an, ger­ade aber eher schnautzevoll.

Lyrisch: Wiglaf Drostes Buchrezen­sion über eine Bob-Dylan-Biographie.

Sehr schön: Die Harry-Potter-Reihe kön­nte eigentlich von einem psy­chisch erkrank­ten Kind han­deln.

Und während ich mir die Frage stelle: Liegt die Kraft von Blogs darin, sich in Sätzen länger zu fassen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 8. Juni 2015
Guten Morgen

Morgenkaffee

Nach­dem ich Felix Schwen­zels evan­ge­lis­tis­chen Beitrag über das Indieweb durchge­le­sen habe, habe mich mal die Web­men­tions hier aktiviert. Kommt mir ein­er­seits wie Schwanzmessen vor, ander­er­seits denke ich, Blogs soll­ten inten­siver verlinken.

Philipp Felsch spricht über die Eige­nart der Men­schen in den 60ern, statt mit Smart­phones mit Philosophie-Büchern rumger­annt zu sein.

Michael Spreng meint, der Abgang von Gre­gor Gysi sei Wasser auf die Mühlen von Angela Merkel.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie indie ist Indie? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Gnusocial-Plugin für WordPress

Ich hatte schon vor ein paar Tagen ver­sucht, das Plu­gin WP-GNU social hier zu instal­lieren. Es soll Diskus­sio­nen auf GNUSocial-Installationen und Kom­mentare auf WordPress-Installationen zusam­men­brin­gen. Allerd­ings über­schrieb das Plu­gin bei mir das Kom­men­tar­feld. Das lag daran, dass ich das Kom­men­tar­feld mit

<?php do_action(‘comment_form’, $post->ID); ?>

einge­bet­tet hatte. Das hat nicht hinge­hauen. Fol­gen­der Code funk­tion­iert allerd­ings bei mir:

<?php comment_form(
array(
	'comment_notes_before' => '',
	'comment_field'  => '<p class="comment-form-comment"><label for="comment">' . _x( 'Comment', 'noun' ) . '</label><textarea id="comment" name="comment" rows="8" ></textarea></p>',
'comment_notes_after' => '<p align="right" class="comment-notes"><small>Benötigte Felder sind mit *</span> gekennzeichnet- E-Mail-Adressen werden nicht veröffentlicht.</p></small>',
   'fields'    => array(
        'author' => '<input onclick="this.value=\'\';" value="Name (*)" type="text" name="author" />',
        'email' => '<input onclick="this.value=\'\';" value="E-Mail (*)" type="text" name="email" />',
        'url' => '<input onclick="this.value=\'\';" value="http://" type="text" name="url" />', )
)
); ?>

(In Fire­fox wird der Code lei­der etwas verdeckt, man kann ihn aber markieren und kom­plett kopieren.)

Aktu­al­isierung
Sehe ger­ade, dass mir in den Kom­mentaren samt Gnusocial-Plugin kein Abschicken-Knöpchen dargestellt wird. Dazu in der Datei wp-gnusocial/includes/wp-gnusocial-klaso.php die Anweisung

echo "display: none;"

löschen.

Lesezeichen vom 6. Juni 2015
A brief look at texting and the internet in film

Lesezeichen vom 4. Juni 2015
  • PGP-Erfinder Phil Zim­mer­mann : “Die NSA kommt über­all rein”
  • Julia Louis-Dreyfus: I’ll Go If I Don’t Have To Talk
  • Jus­tiz: Emrah und seine Brüder — DER SPIEGEL 19/2015 “Clau­dia Dantschke schreibt den Eltern Drehbücher, sie ler­nen Sätze auswendig. Es klingt sim­pel, aber es funk­tion­iert. “Heimweh haben alle”, sagt sie. […] Die Men­schen müssten endlich ver­ste­hen, dass sie junge Män­ner wie Emrah nicht an den Islam ver­lieren, son­dern an den mil­i­tan­ten Islamismus”
  • “Die große Mei­n­ungsvielfalt in der deutschen Presse ist Geschichte” Thomas Meier: “Als erstes müssen wir erken­nen, dass die Medien in ihrem Rin­gen um Aufmerk­samkeit oft zu einer verz­er­ren­den und ober­fläch­lichen Wieder­gabe poli­tis­cher und gesellschaftlicher Ereignisse neigen. […] Der andere Punkt ist, dass Medien mit­tler­weile sehr stark gesellschaftlich selek­tiv sind. Bes­timmte The­men, zum Beispiel soziale Fra­gen wie Armut, Ungle­ich­heit, Exk­lu­sion, das Leben und Lei­den der unteren Klassen, kom­men in ihrer Berichter­stat­tung prak­tisch nicht mehr vor. […] Und der dritte Punkt ist, dass Medien, wie es etwa bei der let­zten Bun­destagswahl oder bei den Angrif­fen auf den ehe­ma­li­gen Bun­de­spräsi­den­ten Wulff zu beobachten war, ver­suchen, poli­tisch mitzumischen.”
September 2015
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