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Artikel-Schlagworte: „DuMont“

Guten Morgen

morgenkaffee

Die NRW-CDU hat sich für Nor­bert Röttgen und gegen Armin Laschet als LAn­desvor­sitzen­den aus­ge­sprochen. Michael Spreng sieht hierin die Emanzi­pa­tion des größten Lan­desver­ban­des von Angela Merkel.

Die taz beschäftigt sich noch ein­mal mit der Niggemeier-gegen-DuMont — The­matik und wirft dabei einen inten­siv­eren Blick auf den unter großen Erwartun­gen ste­hen­den Verlegerssohn.

Der­Westen hat RTL geschaut und empfindet die Sendung Medium als Dauer­frech­heit.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist denn irgen­det­was im RTL-Programm keine Frech­heit? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Niggemeier vs. DuMont: Sind Blogkommentardaten heilig?

Auf Inter­net­seiten herrscht eine rege Diskus­sion, ob Blogbe­sitzer über­mit­telte Daten ihrer Kom­men­ta­toren ver­wen­den dür­fen, wenn Miss­brauch durch anonyme Äußerun­gen geschieht. Da gibt es diejeni­gen, die dies generell verneinen, auch wenn der­ar­tiger Miss­brauch geschieht. Sie ver­weisen auf ein ange­bliches Recht auf Anonymität. Kri­tiker hal­ten dies für einen Rück­fall in vor­mod­erne Zeiten, dabei gab es damals gar kein Inter­net. Mir ist ganz unklar, wo dieses Recht herkom­men soll.  Insofern ver­stehe ich jeden, der keine klare Mei­n­ung zu dieser Diskus­sion hat.

Ste­fan Nigge­meier muss sich allerd­ings den Vor­wurf gefallen lassen, seine Leser zu täuschen, denn in seinem Blog steht bei Hin­weise zum Daten­schutz:

Die in den Kom­mentaren enthal­te­nen Daten wer­den zum Zwecke der Veröf­fentlichung des Kom­men­tars gespe­ichert. Ebenso gespe­ichert wer­den die ggf. mit der Über­mit­tlung des Kom­men­tars zusam­men­hän­gen­den Infor­ma­tio­nen (Nutzer­name, E-Mail-Adresse Betr­eff, Zeit des Post­ings, IP-Adresse, Pro­fil­in­for­ma­tio­nen, sofern frei­willig hin­ter­legt o.ä.), wobei dabei aber selb­stver­ständlich die E-Mail-Adresse und die IP-Adresse nicht veröf­fentlicht wer­den. Eine ander­weit­ige Ver­wen­dung der Daten findet nicht statt.

Offen­sichtlich findet sehr wohl eine ander­weit­ige Ver­wen­dung statt. Die kann sogar bis zur The­ma­tisierung inner­halb des Blogs führen.

Ich gehe mal davon aus, dass der Troll am Com­puter von Kon­stan­tin Neven DuMont sich durch diesen auch in Nigge­meiers Blog niedergeschriebe­nen Gedanken in sicherer Anonymität wäh­nte. Aber ist ein Ver­stoß gegen die eige­nen Regeln rechtlich rel­e­vant? Ist jemand rechtssicher gegen Anklage, wenn er an mein Haus kritzelt, weil ich gesagt habe, dass es mir eigentlich egal ist, wie mein Haus aussieht?

Die Frage dürfte dem DuMont-Verlag egal sein, denn das Kind ist ja eh schon in den Brun­nen gefallen. Die Frage dürfte aber auch Per­so­nen, denen ihre Anonymität unheim­lich wichtig ist, egal sein, denn für ihre Anonymität kön­nen sie wesentlich weiter sor­gen als das der Troll am Com­puter von Kon­stan­tin Neven DuMont getan hat.

Nun hat Nigge­meier die Veröf­fentlichung der Angele­gen­heit nicht mit dem Vorhan­den­sein eines Trolls, son­dern mit dem öffentlichen Inter­esse an dem merk­würdi­gen Gebaren eines der wichtig­sten Medi­en­man­ager des Lan­des begrün­det. Als öffentliches Inter­esse ist rechtlich allerd­ings das Gesamt­in­ter­esse der staatlichen Gemein­schaft oder eines Teils davon zu ver­ste­hen. Und das sollen wir im Blog von Ste­fan Nigge­meier finden?

Die Begrün­dung Nigge­meiers zur The­ma­tisierung des Blogtrolls in seinem Blog erscheint mir ebenso wenig überzeu­gend wie die Forderung danach, dass ein Blogkom­men­ta­tor jemand ist, der von der Haf­tung seines Ver­hal­tens im Blog als Anonymität befreit sein soll. Es ist zwar inter­es­sant, dass der Com­puter von Kon­stan­tin Neven DuMont nicht nur von Viren, son­dern auch von Trollen ange­grif­fen wird, aber nicht von rechltichem,öffentlichen Interesse.

Zwis­chen den Zeilen ist bei Nigge­meier allerd­ings zu lesen, dass hier ein Ver­legervertreter bei seiner Konkur­renz, Nigge­meier schreibt immer­hin für die FAZ und ist im Inter­net auch FAZ-Aushängeschild, gegen diese Konkur­renz anonym pöbelt. Sowas kann auch nur juridisch aus­ge­han­delt wer­den, was aber weder im Sinne des einen noch des anderen sein dürfte.

Denn eine juridis­che Auseinan­der­set­zung über dieses Thema wäre im öffentlichen Interesse.

Guten Morgen

morgenkaffee

Der “Prinz Charles der deutschen Ver­leger­dy­nas­tien” will zurück­treten: Nach der Blogtroll-Affäre bei Ste­fan Nigge­meier hat Kon­stan­tin Neven Dumont seinen Rück­zug aus dem Ver­lag in Aus­sicht gestellt.

Wolf­gang Schäu­ble meldet sich zurück und lehnt die aktuelle Kon­ser­vatismus­de­batte in der CDU ab.

Poli­tiker von CDU und FDP haben starke Kri­tik am RTL-2-Format Tatort Inter­net gepbt: CDU-Politikerin Sabine Ver­heyen sagte, die Sendung schüre auss­chließlich Äng­ste ohne den Gefährde­ten zu helfen.

Und während ich mir die Frage stelle: Ber­tels­mann, DuMont… welche großen Medi­enun­ternehmen haben eigentlich fähi­gen Nach­wuchs? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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Guten Morgen

morgenkaffee

Thomas Har­lan ist gestor­ben. Am besten schaut man sich dieses Video über ihn irgend­wann nochmal an.

Polizis­ten, die bei den Polizeiauss­chre­itun­gen zu Stuttgart 21 dabei gewe­sen sind, erheben schwere Vor­würfe gegen die Poli­tik: Sie seien ver­heizt wor­den und Poli­tik habe auf das Geschehen unab­hängig von der Gefahren­lage Ein­fluss genom­men. Zudem sei es auch der Fall, dass Polizis­ten selbst Steine auf Polizis­ten schmis­sen, um Räu­mungen einzuleiten.

Bei Ste­fan Nigge­meier haben Mitar­beiter von Kon­stan­tin Neven DuMont mit seiner E-Mail-Adresse diverse Kom­mentare unter diversen Pseudon­a­men veröf­fentlicht. Oder war es doch der Ver­legersproß selbst?

Nach mir macht sich auch Thomas Knüwer Sorge um die Qual­ität der FAZ: Abschreiben mit der Frank­furter All­ge­meinen Son­ntagszeitung.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum kom­men­tiert man denn mit anonymem Nick und nich­tanonymer Mailadresse? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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