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Artikel-Schlagworte: „Twitter“

Twitterwerbung

Dasja mal lustig: In meiner Time­line bei Twit­ter taucht die erste automa­tisierte Wer­bung auf und wie Sie sehen…

… sehen Sie nichts — unter dem ersten Tweet. Großar­tig. Der Wer­be­blocker meines Fire­fox’, der irgend­wie auch besser funk­tion­iert als unter Chrome, schluckt auch diese Wer­bung. Also wenn das die große Ret­tung von Twit­ter sein soll, dann gute Nacht!

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iPads vs. iPhones – Tweet it

Rockin’ Robin Spoof – I’m tweeting

[via]

Guten Morgen

morgenkaffee

Die Comicze­ich­nerin Molly Nor­ris ist unter­ge­taucht. Wegen der Zen­sur von South-Park-Folgen rief sie zum Jeder-zeichnet-Mohammed-Tag auf, worauf ein Kopfgeld auf sie aus­ge­setzt wurde. Nun lebt sie unter einem anderen Namen woanders.

Recht­san­walt Thomas Stadler rückt die Diskus­sion um Urhe­ber­rechte auf Tweets zurecht: Natür­lich seien diese urhe­ber­rechtlich schützbar, wenn eine bes­timmte Schöp­fung­shöhe gegeben sei, aber das Retweeten sei erlaubt, da dies die Zweckbes­tim­mung eines Tweets sei.

Die Opalkatze beschäftigt sich damit, wie die erforderten Änderun­gen zu Hartz IV in Gang kom­men — oder auch nicht.

Und während ich mir die Frage stelle: Was ist dann rechtlich eigentlich mit in Twit­ter kopierten Tweets, die keine Retweets sind? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

morgenkaffeeTwit­ter ändert die indi­vidu­elle Benutzer­seite, damit mehr Leute die Inter­net­seite benutzen, schließlich kann man kein Geld damit ver­di­enen, wenn Twit­ter über Pro­gramme läuft. Im stlyis­chen Video sieht man dann aber nur, dass Youtube-Videos direkt anse­hbar sind und die Seit­en­leiste ver­größert wird.

Ger­hard Stadelmeier sieht im Rück­tritt des Ham­burger Schaus­piel­hausleit­ers ein fatales Sig­nal. Friedrich Schirmer nan­nte als Grund für den Rück­tritt die drastis­che Unter­fi­nanzierung des Schauspielhauses.

Rob Savel­berg darf Wolf­gagn Schäu­ble eine Frage stellen und bekommt eine inter­es­sante Antwort.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann verzweifelt Twit­ter wohl am Mon­e­tarisierungsver­such? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

TweepML — Massenverfolgung auf Twitter einfach gemacht

Früher war es ein­facher einzuse­hen, ob jemand, dem man folgt, zurück folgt. Das hat es Massen­ver­fol­gern allerd­ings auch ein­fach gemacht, die Nichtzurück­ver­fol­ger zu ent­fol­gen, damit das eigene Kon­ti­gent so verbleibt, dass man weit­er­ver­fol­gen kann. Das Weit­er­ver­fol­gen wird näm­lich durch Twit­ter prozen­tual begrenzt. Man kann ab 2000 Ver­fol­gten nur noch etwa 10% mehr fol­gen, als einem selbst fol­gen. Man muss quasi haushal­ten mit seinen Verfolgungen.

An dieser Stelle kom­men auch für Massen­ver­fol­ger die Lis­ten der Twit­terer in inter­es­san­ter Weise ins Spiel. Denn die Lis­ten sind meist Sortierun­gen von aktiven Twit­ter­ern. Wer lis­tet schon Leute, die ewig nichts mehr von sich gegeben haben.

Mit TweepML kommt nun ein Dienst ins Spiel, der dafür sorgt, dass man allen Gelis­teten einer Liste direkt folgt anstatt, dass man lediglich der Liste folgt, was die Gelis­teten gar nicht mit­bekom­men. Damit ist bei Massen­ver­fol­gern die Hoff­nung ver­bun­den, dass die nun Gefol­gten zurückverfolgen.

Dieser Dienst ist also für alle inter­es­sant, die sich selbst in einer Region oder in einem The­menkreis bekan­nter machen wollen oder eben nur schnell an viele neue Fol­lower kom­men möchten. Es ist nur zu beachten, dass man täglich nicht mehr als 1000 Twit­ter­ern neu fol­gen kann, und dass man, wenn man es übertreibt, schnell als Spam­mer von Twit­ter ges­perrt wer­den kann.

Twittercharts

Mit­tler­weile gibt es drei Twit­ter­charts, in denen Twit­terer mit hohen Fol­low­erzahlen gelis­tet werden.

Den Anfang machte die Liste bei Pop­kul­tur­junkie, die allerd­ings keine per­ma­nente Ver­linkung besitzt und von pri­vaten Ansichten des Erstellers abhängig ist. Das heißt, ihm miss­fallen angenommene Ein­stel­lun­gen von gelis­teten Twit­ter­ern, weswe­gen er sein Pro­jekt in Frage stellt. Hier wer­den nur deutschsprachige Twit­terer, die in deutscher Sprache aus Deutsch­land her­aus twit­tern gelistet.

Daneben gibt es die Liste bei m140z.de. Diese ist lediglich beschränkt durch die Auf­nahme von Twit­ter­ern, die aus Deutsch­land twittern.

Nun gibt es eine weit­ere Twit­ter­chart­sliste unter www.twitcharts.de, in Zusam­me­nar­beit mit www.tweetfashion.de. Hier müssen sich Twit­terer eigens anmelden, und irgend­wie auch aus Deutsch­land twit­tern. Dadurch sind bisher weniger Ein­träge in den anderen Lis­ten erfasst, aber immer­hin haben die dort gelis­teten ihr Ein­vernehmen mit der Liste und mit dieser Form des Lis­tens bekundet.

Ben Walker — The twitter song

The mixer

This week we just can’t ignore the most dis­cussed new ger­man twit­ter user: It’s the Secretary-General of the ger­man party SPD, Huber­tus Heil. He used twit­ter dur­ing his visit in the United States, where he attended the Obama show in Den­ver. There are quite inter­est­ing neg­a­tive and pos­i­tive reac­tions to this new hobby of Mr. Heil. You can find these reac­tions in twit­ter and in an arti­cle of the ger­man lifestyle mag­a­zine
Der Spiegel.

It’s a cor­rect esti­ma­tion to say that some­times you’ll be crit­i­cized imme­di­ately if you do some­thing for get­ting pub­lic­ity. You can see the arti­cle in Der Spiegel quite easy­ily as that of kind of crit­i­cism. But not every crit­i­cism that comes up quickly is intrin­si­cally wrong.

We don’t mind politi­cians doing things that nor­mal cit­i­zens do as well. We do mind if they’re just pre­tend­ing to do so. It’s one char­ac­ter­is­tic of the polit­i­cal strat­egy of Obama, Heil’s idol and rea­son to come to Den­ver, to make clear he’s not that kind of faker. Believe it or not. In Amer­ica the media don’t believe that com­pletely and there­for they’re talk­ing about play­ing cards.

One thing that is crys­tal clear is that Heil’s show­ing up on twit­ter was planned as a part of his polit­i­cal actions. You can see that in one of the deleted tweets of his account:

Most irri­tat­ing this plan did not result in pre­sent­ing any own polit­i­cal idea. It also sounds like this whole action wasn’t his own idea. And though twit­ter is much about pre­tend­ing and the idea that there is no non­con­for­mity of tweets, because these belong to the sub­jec­tive man­ner to describe real­ity, Heil is def­i­nitely a can­di­date for TMI to us.

This is so because Heil con­tin­u­ously mixes pri­vate, jour­nal­is­tic and polit­cal stuff in his tweets. It’s not clear if he wants to be on twit­ter as a pri­vate man, a politi­cian or a jour­nal­ist. Actu­ally there are enough jour­nal­ists and Heil’s pri­vate life does not attract many people.

In this week’s tweet this mix­ing is inherent:

Heil tells us that the mem­bers of the ger­man Bun­destag Rolf Mützenich and Niels Annen bought a skate­board and shoes dur­ing their visit and that they now can get back to work all together.

Is this a polit­i­cal infor­ma­tion or a pri­vate one? We do think it deals with pri­vate mat­ters of Mützenich and Annen. And for sure there will be jour­nal­ists to see this in a polit­i­cal con­text. Any­how, Heil does not make clear what rel­e­vance his tweets have and how they should be seen as.

Per­haps we should read Heil’s state­ments as the fol­low­ing tweet should be read, where he tells us how Obama should call his wife:

Bull­shit. [1]

So finally it turns out that the twit­ter ques­tion to Mr. Heil has to be posed more exactly: “What the fuck are you doing?”

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[1] fol­low­ing Harry Frank­furt On bull­shit, Prince­ton Uni­ver­sity Press, 2005

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